Bist Du auf der Suche nach einem Dogge Welpen, Dogge Mix, Dogge Deckrüden oder möchtest Du einer Dogge In Not helfen? Hier gibt es Dogge Anzeigen.

Welches sind rassetypische Krankheiten der Dogge?


Generell bekommen Doggen relativ häufig Krankheiten.

Verschiedene Krebserkrankungen sind typische Alterserscheinungen bei dieser Rasse, wobei eine besondere Veranlagung zu Knochenkrebs zu existieren scheint.

Wie bei allen großen Rassen besteht ein Hang zu Gelenksdysplasien.

Die Magendrehung kommt bei Doggen rassetypisch oft vor.

Außerdem tritt eine Erkrankung des Herzmuskels häufiger auf.

Auch wenn sich dies auf den ersten Blick sehr beunruhigend anhört: Deine Dogge muss nicht an diesen Krankheiten erkranken!

Dies sind nur Krankheiten die bei der Dogge häufiger auftreten. – So wie beim Menschen häufig Schlaganfall, Krebs oder Herzinfarkt anzutreffen ist.

Dilatative Cardiomyopathie (DCM)

Typische Erbkrankheiten Dogge
Es gibt einige typische Erbkrankheiten fpr die Dogge. Dies muss jedoch nicht heißen, dass Deine Dogge auch daran erkrankt!

Bei dieser Herzmuskelerkrankung ist der Herzmuskel erweitert und verfügt deshalb über eine verminderte Auswurfleistung.

Das sauerstoffreiche Blut wird nicht effizient durch den Körper gepumpt. Betroffene Doggen sind schnell erschöpft, atmen beschleunigt und scheinen dennoch nicht genug Luft zu bekommen.

Zunge und Schleimhäute schimmern oft bläulich. Die Folgen reichen von Ohnmachtsanfällen und Herzrhythmusstörungen bis hin zum Herzstillstand mit Todesfolge.

Der Deutscher Doggen Club hat die DCM Untersuchung jetzt mit ins Pflichtprogramm genommen. Das heißt alle Zuchttiere müssen eine gültige DCM Untersuchung haben bevor die Tiere decken oder belegt werden dürfen.

Magendrehung

Bei den rassetypischen Krankheiten der Dogge steht die Magendrehung weit oben. Der Magen dreht ein Stück um die eigene Längsachse und verschließt sich dadurch.

Es sammeln sich Gase und die Dogge bekommt einen harten, aufgeblähten Bauch. Der Magen wird außerdem von der Blutzufuhr abgeschnürt, ein lebensgefährlicher Kreislaufkollaps droht.

Die Magendrehung ist ein tiermedizinischer Notfall, der innerhalb von Stunden tödlich enden kann, wenn nicht rechtzeitig behandelt wird. Die Ursachen für dieses Phänomen sind unklar, aber die Deutsche Dogge ist eine der am häufigsten betroffenen Rassen – wenn nicht sogar die häufigste.

Allgemein sind große Rassen öfter betroffen.

Gelenksdysplasien

Typische Erbkrankheiten bei der Dogge
Hüftgelenksdysplasie (HD) gefolgt von der Ellbogendysplasie (ED) spielt bei Hunden die größte Rolle.

Bei den Gelenksdysplasien handelt es sich um Fehlstellungen des Skeletts, die eine abnorme Beweglichkeit der Knochen in der Gelenkspfanne hervorrufen.

Dies verursacht Schmerzen und eine krankhafte Abnutzung des Gelenks (Arthrose).

Oberschenkelkopf und Gelenkfanne passen bei HD nämlich nicht optimal zueinander. Das Gelenk ist dadruch zu locker. Deshalb kommt es zu unnatürlicher Reibung und stärkerer Abnutzung. Dies kann je nach Ausprägung leichte bis starke Schmerzen bei Bewegung verursachen.

Die Hüftgelenksdysplasie (HD) gefolgt von der Ellbogendysplasie (ED) spielt bei Hunden die größte Rolle. Ob sich eine Hüftgelenksdysplasie ausbildet, hängt größtenteils von der genetischen Veranlagung ab.

Deshalb zählt die HD bei der Dogge zu den Erbkrankheiten. Die Haltungsbedingungen steuern allerdings auch entscheidende Faktoren bei: Übergewicht und falsche Fütterung wirken sich ungünstig auf die Prognose aus. Zu gehaltvolles Futter bewirkt bei Welpen und Junghunden ein beschleunigtes Wachstum, wodurch sich eine Skelettdeformation häufiger entwickelt.

Treppensteigen sollte eine Dogge so selten wie möglich, im Wachstum am besten niemals. Zu hohen Sprüngen sollte man eine Dogge in der Wachstumsphase, während die Gelenke noch weich sind, niemals herausfordern.

Körperliche Überforderung der Junghunde durch Laufen am Fahrrad oder sehr lange Spaziergänge sind ebenfalls Risikofaktoren.

Es wird in unterschiedliche Schweregrade unterteilt:

  • A = HD frei (0)
  • B = Übergangsform (1)
  • C = leichte HD (2)
  • D = mittlere HD (3)
  • E = schwere HD (4)

Bevor Deutsche Doggen zur Zucht zugelassen werden, steht eine Röntgenuntersuchung an, bei welcher das Vorhandensein und der Schweregrad einer HD beurteilt wird.

Hunde mit HD Grad A, B oder C sind für die Zucht zugelassen, wobei es sicherlich wünschenswert wäre, nur Tiere mit A und B in die Zucht aufzunehmen. Die Schweregrade A-C sind normalerweise beschwerdefrei, d.h. der Hund hat in der Regel keine Schmerzen.

Nicht immer ist der Schweregrad einer HD aber gleichzusetzen mit dem Beschwerdegrad. Viele Hunde zeigen nur belastungsabhängig Anzeigen einer HD bzw. haben Schmerzen und Probleme beim Aufstehen oder je nach Belastung.

Sollte Dein Hund von HD betroffen sein, kann er dennoch ein schönes Hundeleben führen. Die Therapiemöglichkeiten umfassen beispielsweise Futterumstellung, Anpassung der Bewegung/Belastung, Medikamentengabe oder auch eine OP beim Tierarzt.

Hypothyreose

Hierbei handelt es sich um eine Schilddrüsenunterfunktion. Deutsche Doggen, die bereits mit Hypothyreose geboren werden, kommen entweder tot auf die Welt oder haben Wachstumsverzögerungen. Auch bei Autoimmunerkrankkungen kommt es zu einer verringerten Hormonproduktion, ebenso wie bei anderen Erkrankungen/Schädigungen der Schilddrüse.

Eine Schilddrüsenunterfunktion bleibt oft lange Zeit unbemerkt. Häufig sind Hunde schon mehrere Jahre alt, wenn die Krankheit diagnostiziert wird. Aufschluss gibt eine Blutuntersuchung. Allerdings sind Anzeichen für Hypothyreose sehr unspezifisch und können ebenso mit anderen Erkrankungen in Verbindung gebracht werden.

Zu den Symptomen zählen:

  • verringerte Belastbarkeit
  • der Hund schläft und ruht mehr also sonst
  • das Fell wirkt stumpf
  • Schuppenbildung
  • Hautverdickungen
  • Herzprobleme
  • Kälteempfindlichkeit
  • die Dogge nimmt zu, obwohl die Futtermenge gleich bleibt

Sollte Deine Dogge an Hypothyreose leiden, kann das fehlende Hormon durch Medikamente künstlich aufgenommen werden. Dein Hund muss diese Medikamente täglich bis an sein Lebensende nehmen. Die Prognose ist sehr gut und die mit der Unterversorgung einhergehenden Probleme verschwinden oft nach wenigen Wochen, sofern die Dosierung gut eingestellt ist.


Wann sollte man mit der Dogge zum Arzt gehen?

Für den Tierarzt können dem Dogge Besitzter zum Teil hohe Kosten entstehen.
Für den Tierarzt können dem Dogge Besitzter zum Teil hohe Kosten entstehen.

Mindestens zweimal jährlich bringst Du die Dogge zu einem Routine-Check beim Tierarzt vorbei.

Das ist erstens zum Impftermin und zweitens, wenn die Dogge entwurmt wird.

Der Tierarzt kann sich dann ein Bild von dem Allgemeinzustand des Hundes machen, die Temperatur messen sowie Herz und Lungen abhören.

Außerdem achtest Du natürlich auf Krankheitszeichen bei Deinem Tier:

Krankheiten erkennen: Frisst und trinkt die Dogge normal?

  1. Fressunlust ist eins der ersten Krankheitszeichen.
  2. Übersteigerter Durst weist häufig auf eine Entzündung hin. So ist es für Hündinnen mit Gebärmutterentzündung typisch, kaum zu fressen und sehr viel zu trinken.
  3. Vermehrter Appetit und gleichzeitige Abmagerung ist häufig bei Würmern und anderen Darmparasiten.

Krankheiten erkennen: Bewegt sich die Dogge normal?

Lahmen, Verkrampfen oder das Schonen bestimmter Körperteile sind Warnsignale. Kopfschiefhaltung kann auf eine Verletzung im Kopfbereich oder eine Ohrentzündung hinweisen.

Gleichgewichtsstörungen sind Alarmzeichen. Bewegungsunlust und scheinbar grundlose Müdigkeit können auf Krankheiten hindeuten, Apathie ist mit Sicherheit ein Krankheitssymptom.

Krankheiten erkennen: Verhält sich die Dogge auffällig?

  1. Ist die Dogge abgeschlagen oder gar apathisch?
  2. Scheint die Dogge grundlos nervös und unruhig?
  3. Verhält sich die Dogge scheinbar grundlos aggressiv (Evtl. schmerzbedingt)?

Krankheiten erkennen: Kannst Du beobachten, dass die Dogge …

Was sind typische Dogge Krankheiten?
Was sind typische Dogge Krankheiten?
  1. … sich vermehrt kratzt, das Fell beißt oder beleckt?
    Das deutet auf Schmerzen an der entsprechenden Körperstelle hin. Eine Verletzung, Parasiten wie Flöhe oder Milben, eine Hautreizung, Allergie oder Entzündung könnten ebenfalls die Ursache sein.
  2. … den Kopf schief hält oder schüttelt, an den Ohren kratzt?
    Lies weiter unten in dem Abschnitt über Ohrenentzündungen.
  3. … mit dem Hinterteil über den Boden rutscht?
    Das nennt man „Schlittenfahren„. Hunde machen es, wenn sie Schmerzen oder Juckreiz am After spüren. Das ist zum Beispiel bei einem Befall mit Bandwürmern oder bei einer Entzündung der Analdrüsen der Fall.

Krankheiten erkennen: Sieht das Fell gesund aus?

  1. Gesundes Fell ist glatt und glänzend und liegt bei Doggen dicht an.
  2. Stumpfes, glanzloses, struppiges Fell oder kahle Stellen deuten auf Krankheiten hin.

Krankheiten erkennen: Wie sehen die Augen aus?

  1. Bei gesunden Tieren wirken die Augen klar und wach.
  2. Getrübte Augen und Augenausfluss kommen bei alten oder kranken Tieren vor.

Krankheiten erkennen: Sehen die Ohren gesund aus?

  1. Gesunde Ohren sind trocken und sauber, die Haut ist unverletzt und nicht gerötet.
  2. Verletzungen, Entzündungen oder Milben an den Ohren machen einen schnellen Tierarztbesuch nötig.
  3. Verströmen die Ohren außerdem einen üblen Geruch (nach Eiter oder Fäule) ist höchste Eile geboten.

Krankheiten erkennen: Sind die Zähne gesund?

  1. Gesunde Zähne sind weiß und weitestgehend ohne Zahnstein. Das Zahnfleisch ist fest und rosa oder dunkel gefärbt.
  2. Starker Zahnstein sollte vom Tierarzt entfernt werden. Abgebrochene oder faulende Zähne müssen behandelt werden. Das Zahnfleisch darf nicht geschwollen, entzündet oder blutig sein.
  3. Starker Mundgeruch kann auf ein medizinisches Problem in der Mundhöhle oder im Verdauungstrakt hinweisen.

Krankheiten erkennen: Ist die Nase feucht und kühl?

Krankheiten bei der Dogge erkennen: Ist die Nase feucht und kühl
Krankheiten bei der Dogge erkennen: Ist die Nase feucht und kühl
  1. Eine trockene oder heiße Nase weist auf eine Erkrankung hin.
  2. Nasenausfluss ist typisch bei schnupfenähnlichen Infekten.

Krankheiten erkennen: Sieht der Kot der Dogge normal aus? (Ja, auch das kontrolliert ein Hundebesitzer.)

  1. Hat der Kot eine normale Farbe?
  2. Ist Blut im Kot?
  3. Sind Fremdkörper im Kot?
  4. Erkennst Du Bandwurmglieder oder Spulwürmer im Kot (weiß und beweglich)?
  5. Ist der Kot breiig oder hat die Dogge regelrechten Durchfall?

Hilfe, meine Dogge hat Durchfall!

In den meisten Fällen ist Durchfall kein Grund, in Panik zu verfallen. Oft gibt sich der Durchfall ganz von selbst. Die harmlosen Ursachen von Durchfall sind:

  • Die Dogge hat zu hastig oder zu viel gefressen.
  • Die Dogge hat etwas im Futter nicht vertragen. Wurde das Futter kürzlich umgestellt? Gab es ein neues Leckerlie?
  • Die Dogge reagiert empfindlich auf Aufregung oder Stress. Hat sich der Tagesablauf gravierend verändert? Bist Du mit der Dogge auf Reisen? Habt Ihr unbekannten Besuch? Gab es aufregende Begegnungen mit anderen Hunden?

ABER – Durchfall tritt auch bei vielen ernsthaften Erkrankungen als Begleitsymptom auf. Wenn es der Dogge innerhalb von ein, zwei Tagen nicht besser geht, suche unbedingt den Tierarzt auf.

Was tun, wenn die Dogge Durchfall hat? In den meisten Fällen ist Durchfall kein Grund, in Panik zu verfallen. Oft gibt sich der Durchfall ganz von selbst.
Was tun, wenn die Dogge Durchfall hat? In den meisten Fällen ist Durchfall kein Grund, in Panik zu verfallen. Oft gibt sich der Durchfall ganz von selbst.

Die Behandlungsmöglichkeiten bei Durchfall:

  1. Füttere einen Tag lang nicht oder nur sehr wenig.
  2. Halte den Wassernapf immer gut gefüllt, damit die Dogge den Flüssigkeitsverlust ausgleichen kann. Das Gefährlichste am Durchfall ist die Austrocknung des Körpers. Falls Du bemerkst, dass die Dogge kaum oder gar nicht trinkt, zögere nicht mit dem Tierarztbesuch.
  3. Wenn Du wieder fütterst, versuche es zunächst mit kleineren Portionen über den Tag verteilt.
  4. Das Futter sollte leicht verdaulich sein. Gut geeignet sind gekochter Reis, gekochtes Hühnchen ohne Knochen, gekochte Möhren und kleinere Mengen Magerquark oder Hüttenkäse.
  5. Wenn sich der Durchfall nicht innerhalb von 2 Tagen von selbst gibt, muss ein Tierarzt die Dogge behandeln.
  6. Der Tierarzt wird auch nötig, sobald sich Blut in den Durchfall mischt oder zusätzlich zum Durchfall andere Symptome auftreten (Erbrechen, Fieber, …).

Was tun bei Erbrechen?

Die Situation wird so ähnlich gehandhabt, wie man bei Durchfall vorgehen würde. Auch die Ursachen sind häufig dieselben.

Die harmlosen Ursachen von Erbrechen sind:

  • Die Dogge hat zu hastig oder zu viel gefressen. Vor allem Welpen spucken dann manchmal ihr Futter wieder aus, nur um das Erbrochene ein zweites Mal zu fressen. Das ist in Ordnung.
  • Die Dogge hat etwas im Futter nicht vertragen. Wurde das Futter kürzlich umgestellt? Gab es ein neues Leckerlie?
  • Die Dogge reagiert empfindlich auf Aufregung oder Stress. Hat sich der Tagesablauf gravierend verändert? Bist Du auf Reisen mit dem Hund? Habt Ihr unbekannten Besuch? Gab es aufregende Begegnungen mit anderen Hunden?

Die problematischen Ursachen von Erbrechen sind:

  • Vergiftungen. Hast Du Deiner Dogge irgendetwas Außergewöhnliches gefüttert, gab es möglicherweise Essensreste? Manche Nahrung, die Menschen gern und viel essen, ist für Hunde tatsächlich giftig. Oder kann die Dogge auf dem Spaziergang etwas gefressen haben? Gab es da einen unbeobachteten Moment?
  • Verschlucken eines Fremdkörpers, der die Speiseröhre blockiert oder sogar in die Luftröhre geraten ist. Hat die Dogge auch Atemschwierigkeiten? Dann sofort zum Tierarzt.
  • Diverse Infektionskrankheiten, darunter auch lebensbedrohliche Erkrankungen. Wie der Durchfall tritt Erbrechen häufig als Begleitsymptom auf.

Die Behandlungsmöglichkeiten bei Erbrechen:

  1. Füttere einen Tag lang nicht oder nur sehr wenig.
  2. Halte den Wassernapf immer gut gefüllt, damit die Dogge den Flüssigkeitsverlust ausgleichen kann. Falls Du bemerkst, dass die Dogge kaum oder gar nicht trinkt, zögere nicht mit dem Tierarztbesuch.
  3. Wenn Du wieder fütterst, versuche es zunächst mit kleineren Portionen über den Tag verteilt.
  4. Das Futter sollte leicht verdaulich sein. Gut geeignet sind gekochter Reis, gekochtes Hühnchen ohne Knochen, gekochte Möhren und kleinere Mengen Magerquark oder Hüttenkäse.
  5. Wenn sich das Erbrechen nicht innerhalb von 1-2 Tagen von selbst gibt, muss ein Tierarzt die Dogge behandeln.
  6. Der Tierarzt wird auch nötig, sobald sich Blut in das Erbrochene mischt oder zusätzlich andere Symptome auftreten (Atemprobleme, Durchfall, Fieber, …).

Was hilft gegen Ohrenentzündungen?

Gegen eine Ohrenentzündung kannst Du selbst wenig tun, außer Deinen Hund schnellstmöglich zum Tierarzt zu bringen. Entzündungen an den Ohren können sehr schmerzhaft sein, deshalb verliere bitte keine Zeit.
Zu den möglichen Ursachen von Ohrenentzündungen gehören:

Ohrenschmerzen bei der Dogge
Gegen eine Ohrenentzündung kannst Du selbst wenig tun, außer Deinen Hund schnellstmöglich zum Tierarzt zu bringen. Entzündungen an den Ohren können sehr schmerzhaft sein, deshalb verliere bitte keine Zeit.
  • Fremdkörper in den Ohren. Grassamen, Grannen, Halme, Zweigstückchen und alles andere, was in den Ohren eines herumtobenden Hundes landen kann. Die Fremdkörper müssen entfernt werden, die bereits bestehende Entzündung muss zusätzlich behandelt werden.
  • Allergien oder Futterunverträglichkeiten. Insbesondere Allergien sind manchmal sehr schwer festzustellen. Hier hilft meist eine Futterumstellung.
  • Eine Verletzung (Schnitt, Kratzer) am Ohr, die zunächst harmlos erschien, sich aber entzündet hat.
  • Milben. Vor allem bei Hundewelpen treten gelegentlich die sogenannten Ohrmilben auf. Aber auch für andere Milbenarten sind die Ohren eine bevorzugte Körperstelle.
  • Infektion mit Bakterien, Viren und (seltener) Pilzen. Solche Infektionen können sowohl das äußere Ohr als auch das Mittelohr betreffen und zum Innenohr wandern.

Du bemerkst die Ohrentzündung dadurch, dass Deine Dogge den Kopf schief hält, häufig die Ohren schüttelt und sich an den Ohren kratzt. Das alles sind Anzeichen für Schmerzen. Gehe deshalb direkt zum Tierarzt.

Der Tierarzt muss:

  1. Das Ohr gründlich reinigen und eventuelle Fremdkörper restlos entfernen.
  2. Das Ohr desinfizieren.
  3. Je nach Ursache mit milbenabtötenden Präparaten und/oder Antibiotika (gegen Bakterien) und/oder Antimykotika (gegen Pilze) behandeln. Ist die Haut erst einmal verletzt, sind Co-Infektionen mit mehreren Krankheitserregern recht häufig. Die Wirkstoffe gibt es zum Beispiel als Salbe oder in Tropfenform.
  4. Vielleicht kommt eine zusätzliche Salbe zum Einsatz, um die Wundheilung zu unterstützen oder den Juckreiz zu lindern.

Du kannst eine Ohrenentzündung nicht selbst behandeln, aber Du kannst vorbeugen:

  1. Kontrolliere die Ohren Deiner Dogge regelmäßig, etwa alle 1-2 Wochen.
  2. Halte die Ohren sauber und trocken. Siehe Dogge Pflege. Das ist bei Doggen mit ihren Hängeohren schwieriger als bei anderen Rassen und deshalb besonders wichtig.
  3. Entferne Fremdkörper sofort.
  4. Wische die Ohrmuscheln mit weichen, fusselfreien Tüchern aus. Geschirrtücher oder Küchentücher sind geeignet. Benutze nie dasselbe Tuch für beide Ohren, dabei könntest Du eventuelle Krankheitserreger von einem Ohr auf das andere übertragen.
  5. Hartnäckige Beläge löst Du mit einem angefeuchteten Tuch. Wische die Ohren zum Schluss aber immer trocken. In feuchtwarmer Umgebung vermehren sich Keime!
  6. Wegen der Verletzungsgefahr führe keine Gegenstände tief in den Gehörgang ein. Verwende keine Ohrenstäbchen. Spitze und scharfkantige Gegenstände sind an den Ohren ohnehin tabu, da das Verletzungsrisiko so hoch ist.

Muss meine Dogge mit Fieber zum Arzt?

Fieber ist keine Krankheit sondern immer ein ernstzunehmendes Symptom. Ob Du mit Deiner Dogge einen Tierarzt aufsuchen solltest ist von verschiedenen Faktoren abhänging. Zum einen von der Höhe des Fiebers, dem Allgemeinzustand Deines Hundes und ob noch andere Begleiterscheinungen hinzukommen. Ist Dein Vierbeiner alt oder ohnehin in einem eher kränklichen Zustand, solltest Du sicherlich nicht lange zögern.

Um herauszufinden, ob Deine Dogge tatsächlich Fieber hat, ist es wichtig, die Normaltemperatur des Hundes zu kennen. Diese schwankt von Vierbeiner zu Vierbeiner und kann zwischen 37,5 und 39 °C betragen. Darum solltest Du bei Deinem gesunden Hund im Ruhezustand die Temperatur ermitteln. Nach einem Spaziergang oder einer Spieleeinheit macht es wenig Sinn das Thermometer zu zücken, denn nach körperlicher Anstrengung steigt die Temperatur kurzfristig auf bis zu 39 °C an und könnte so ein falsches Ergebnis vermitteln.

Ab wann hat die Deutsche Dogge Fieber?

Hat Deine Dogge eine Normaltemperatur von 37,5 °C, dann geht es ihr bei 39 °C unter Umständen schon recht schlecht. Während andere Vierbeiner sich konstant auf diesen Niveau bewegen.

Allgemein gilt jedoch, dass der Hund zwischen 39 – 40 °C leichtes Fieber hat. Steigt das Quecksilber auf über 40 °C solltest Du Deine Dogge und deren Allgemeinzustand gut beobachten. Jetzt wäre auch ein guter Zeitpunkt, mit dem Hund in die nächste Tierarztpraxis zu fahren, um den Grund für das Fieber abzuklären.

Vorsicht, wenn das Thermometer 41 °C oder mehr anzeigt. Jetzt kann es gefährlich werden, wenn diese Temperatur über einen längeren Zeitpunkt anhält. Akute Lebensgefahr besteht hingegen, wenn sich das Fieber auf die 42 °C Marke zubewegt. Bei solchen Temperaturen denaturieren die körpereigenen Eiweiße und dies hat den Tod des Tieres zur Folge.

Wichtig: Achte bei Fieber auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr! Trinkt die Dogge zu wenig, droht Austrocknung. Du kannst ihr das Saufen schmackhaft machen, indem Du selbstgemachte leichte Hühnerbrühe anbietest. Hilft auch dies nichts, muss der Tierarzt mit Infusionen nachhelfen, um den Wasserhaushalt auf ein ausreichendes Niveau zu bringen.

Fieber messen beim Hund – So gehts!

  • Aus hygienischen Gründen solltest Du für Deinen Hund ein eigenes Thermometer verwenden.
  • Ein Fieberthermometer mit flexibler Spitze ist ideal.
  • Fieber beim Hund wird immer rektal gemessen. Bitte verwende keine Thermometer fürs Ohr.
  • Du kannst Einmalschutzhüllen verwenden, wenn Du möchtest, so entfällt hinterher das Reinigen und Desinfizieren.
  • Fette das Thermometer/die Hülle leicht ein.
  • Halte die Rute des Hundes gut fest und führe das Thermometer ein.
  • Warte auf den Signalton und lies die Temperatur ab.

Wenn Dein Hund nicht sehr kooperativ ist beim Fiebermessen, binde ihn an oder lass Dir von einer anderen Person helfen. Ist die Dogge zudem sehr wehrhaft, kannst Du ihr kurz einen Maulkorb überziehen. Damit der Ablauf problemlos klappt, empfielt es sich, den Messvorgang schon mit dem Welpen und Junghund hin und wieder zu üben. So ermittelst Du gleichzeitig auch die Normaltemperatur Deines Vierbeiners.


Vergiftung – Immer ein Notfall!

Zugegeben, eine Deutsche Dogge haut es nicht so leicht aus den Latschen, wie einen Chihuahua, dennoch sollte eine Vergiftung trotzdem nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Natürlich macht die Dosis das Gift und ein paar Trauben, die einem kleinen Hund schon gefährlich werden, sind für die Dogge nicht gleich bedenklich. Dies sollte jedoch kein Freischein sein, dass der Hund ab und an ungeeignete Lebensmittel fressen darf. Vergiftungen können auch schleichend entstehen.

Außerdem bedenken viele nicht, dass neben den berühmt-berüchtigen Giftködern auch im Haushalt Gefahren lauern. Medikamente, Putzmittel, Frostschutzmittel oder Dünger sind nur einige gängige Substanzen, welche die Dogge vergiften können.

Von Hundehassern wird hingegen oft Rattengift oder ein anderes Schädlingsmittel eingesetzt. Leider tritt die Wirkung von verschiedenen Giften erst zeitverzögert ein. Bei Rattengift können es mehrere Tage sein. So zeigt der Hund womöglich Krankheitsanzeichen und sein Herrchen oder Frauchen tippt nicht gleich auf eine Vergiftung. Bei unspezifischen Symptomen oder wenn sich der Allgemeinzustand plötzlich sehr verschlechtern, sollte die Dogge also besser immer zu einem Arzt gebracht werden.

Anzeichen einer Vergiftung sind:

  • Sehr blasse Schleimhäute! Es droht Kreislaufversagen. Siehe Dir das Zahnfleisch der Dogge an. Ist es blass oder gar weiß? Drücke mit dem Finger leicht dagegen. Normalerweise sollte die Stelle schnell wieder rosig werden, wenn Du den Finger wegnimmst. Bleibt die Stelle blass, fahre zum Tierarzt.
  • Erbrechen (oftmals schaumig und/oder blutig)
  • Würgen
  • Schwäche (der Hund ist kaum in der Lage zu stehen)
  • Der Hund zittert (Untertemperatur), halte ihn warm.
  • Krämpfe (vielleicht beobachtest Du, wie Deine Dogge einen Katzenbuckel macht)
  • Bewusstlosigkeit
  • Apathie
  • Dein Hund wirkt sehr unruhig/nervös
  • Durchfall (oft blutig)
  • Atembeschwerden
  • Herzrhythmusstörungen

Wichtig: 
Durchfall und Erbrechen treten bei einer Vergiftung oft gemeinsam auf. Dies ist insbesondere für Welpen und junge Hunde gefährlich, die schnell austrocknen können und so kollabrieren. Wohnst Du in einer Gegend, wo in der Vergangenheit bereits Giftköder gefunden wurden, so leine Deine Dogge evtl. vorsichtshalber an oder verwende einen Maulkorb.

Zudem emfpiehlt es sich, mit seinem Vierbeiner das Kommando „Aus“ besonders sorgfältig zu trainieren. Du könntest auch die Regel einführen, dass generell nur gefressen werden darf, wenn Du die Erlaubnis dazu gibst. Egal, ob es sich um eine Ration im Futternapf handelt, um einen Leckerbissen oder Kausnack.

Wie handel ich bei einer Vergiftung richtig?

  • Den Hund warm halten (Rettungsdecke, Decke)
  • Falls Aktivkohle in der Hausapotheke vorhanden ist, dem Hund verabreichen (nur bei oral aufgenommenen Giften)
  • Sofort zum Tierarzt fahren!
  • Keine Maulschlinge umlegen, damit der Hund bei Bedarf erbrechen kann.
  • Erbrechen allerdings nicht absichtlich herbeiführen. Bei einigen Giften kann es sehr schädlich sein, wenn das Gift noch einmal die Speiseröhre hinaufbefördert wird.
  • Falls möglich, das Gift beim Tierarzt benennen (z.B. Schädlingsbekämpfungsmittel oder Dünger etc.)
  • Gegebenenfalls eine Probe Kot, Urin, Erbrochenes oder von der Substanz selbt einpacken. Dabei Handschuhe tragen oder einfach direkt einen Kotbeutel benutzen. Das Labor kann das Gift so evtl. identifizieren.

Was gehört in die Hundebesitzer Hausapotheke?

Bei ernsthaften Verletzungen und Krankheiten Deiner Dogge musst Du den Tierarzt aufsuchen. Allerdings kann es zu Notfällen kommen, in denen die Dogge von Dir Erste Hilfe braucht. Deshalb gehört in die Dogge Hausapotheke:

Dogge Hausapotheke und erste Hilfe Set.
Darf in keinem Dogge Haushalt fehlen: Dogge Hausapotheke und erste Hilfe Set.
  • Mittel zur Wunddesinfektion Octenisept, Jodsalbe, Blauspray oder Ähnliches
  • Mittel zur Unterstützung der Wundheilung wie Bepanthen o. Ä., Fettcreme zur Behandlung rissiger Pfotenballen
  • Robustes Verbandmaterial, für Hunde geeignet: wasserbeständige Pflaster, Kompressen, Mullbinden
  • Fieberthermometer, aus hygienischen Gründen sollte die Dogge ihr persönliches Fieberthermometer besitzen
  • Werkzeug zur Entfernung von Zecken: Zeckenzange, Zeckenpinzette o. Ä.
  • Ein Zettel mit der Telefonnummer des tierärztlichen Notdienstes
  • Ein Buch zur Ersten-Hilfe am Hund für Dich zum lesen und nachschlagen.
  • Medikamente, falls Deine Dogge welche nehmen muss
  • Handschuhe
  • Maulschlinge oder Maulkorb
  • Rettungsdecke
  • Aktivkohle für Vergiftungen
  • Taschenlampe
  • Schere

Erste-Hilfe Kurse für Hundebesitzer werden oft in Hundeschulen angeboten, es gibt aber auch Angebote von Vereinen oder in Deiner Gemeinde.

Checkliste für ein gesundes Dogge-Hundeleben!

Mit dieser Checkliste kannst Du die Lebenserwartung der Dogge erhöhen.

Dogge Krankheiten vermeiden
Mit ein paar einfachen Regeln kannst Du häufige Dogge Krankheiten vermeiden oder hinauszögern.
  • Täglich frisches Wasser, artgerechtes und gesundes Hundefutter.
  • Saubere Hundenäpfe.
  • Saubere Hundedecken, Schlaf- und Liegeplätze. Weiche Unterlagen für die Dogge, sonst bilden sich kahle Liegestellen im Fell.
  • Gutes Gewichtsmanagement: Kein Übergewicht, keine Mangelernährung
  • Bewegung im richtigen Maß: Ausgiebige Spaziergänge und Spielzeiten für die Dogge, aber Welpen und Junghunde nicht überfordern.
  • Regelmäßige Fellpflege. Gib Zecken und anderen Parasiten keine Chance!
  • Regelmäßige Zahnkontrolle und Zahnpflege.
  • Regelmäßige Augen- und Ohrenkontrolle.
  • Regelmäßige Pfotenkontrolle.
  • Termine für Impfungen und Wurmkuren nicht verpassen.
  • Familienanschluss

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