Dogge Lebenserwartung und Lebensdauer


Sind Sie auf der Suche nach einem Dogge Welpen, Dogge Mix, Dogge Deckrüden oder möchten Sie einer Dogge In Not helfen? Hier gibt es kostenlose Dogge Anzeigen.

Wie hoch ist die durchschnittliche Lebenserwartung der Dogge?


Leider gehört die Deutsche Dogge zu den Hunderassen mit einer recht niedrigen Lebenserwartung.

Im Schnitt erreichen die sanften Riesen nur ein Lebensalter von etwa 6-8 Jahren.

Ausnahmen gibt es wie bei anderen Rassen natürlich auch. So gibt es Doggen, die mit 5 Jahren bereits zu den Senioren zählen und dementprechend früh versterben.

Andere Vertreter haben hingegen mehr Glück und erreichen eine schöne Lebensspanne von bis zu 12 Jahren. 

Lebenserwartungen verschiedener doggenartiger Hunde im Überblick:

Dogge Lebenserwartung
Leider gehört die Dogge zu den Hunden mit einer relativ geringen Lebenserwartung von 8-10 Jahren.

(Rasse: Gewicht / Stockmaß / Lebenserwartung)

Deutsche Dogge: 54-90 kg / min. 72-80 cm / 8-10 Jahre
Französische Dogge: 8-14 kg / ca. bis 35 cm / 10-12 Jahre
Englische Bulldogge: 23-25 kg / 31-40 cm / 8-10 Jahre
Tibet Dogge: 50-65 kg / min. 61-65 cm / ca. 12 Jahre
Bordeauxdogge: 36-45 kg / 58-69 cm / ca. 10 Jahre

Was passiert, wenn die Dogge altert?

Dogge Lebenserwartung Ailin
Ailin von der Doggenzucht Bavaria ist mit ihren 11 Jahren noch topfit!!! Die Züchterin achtet auf eine Fütterung mit Fleisch, gesunde Zuchtlinien und auf ein gesundes Wesen. Zusätzlich werden die Hunde veterinärmedizinisch betreut.

Wenn die Dogge ein gewisses Alter erreicht, ergraut ihr Haarkleid stellenweise (besonders im Gesicht) und das Fell wirkt häufig glanzlos und struppig.

Der Hund wird länger Schlafen als gewöhnlich und generell nicht mehr so aktiv sein wie früher.

Seine Leistungs- sowie Anpassungsfähigkeit nimmt stetig ab. Oft werden die Doggen auch mit den Jahren etwas steif in den Gelenken, neigen zu Übergewicht durch ihre Bewegungsunlust und manchmal lässt auch das Hör- und Sehvermögen im Alter nach.

In seltenen Fällen kann es sogar zu Inkontinenz kommen und der Hund ist aus diesem Grund plötzlich nicht mehr stubenrein.

Auch Krankheiten wie Durchblutungsstörungen, Herzprobleme und Gelenkerkrankungen können verstärkt auftreten.

Warum ist das Lebensalter der Deutschen Dogge oft so kurz?

Deutsche Dogge Lebensdauer
Die Lebensdauer der Deutschen Dogge ist wahrscheinlich durch die Größe der Dogge begrenzt.

Im Allgemeinen kann gesagt werden, dass große Hunderassen in der Regel immer eine etwas niedrigere Lebensspanne haben, als kleine Hunde. Hinzukommt jedoch auch die Relation von Körpergröße zum Gewicht. Ein kleiner Dackel, dessen Bauch schon auf dem Boden aufsetzt, wird wohl kaum das für seine Rasse durchschnittliche Alter von 14 Jahren und mehr erreichen.

Die Dogge als eine der größten Hunderassen der Welt, gehört jedoch (mit bis zu 90 kg und einem Stockmaß von 80 cm oder mehr) zu den Giganten unter den Hunden, was Schultermaß und Gewicht betrifft.

Obwohl die Dogge ein Spätentwickler ist, was ihre geistige Reife anbelangt, braucht sie nur etwa 1 Jahr, um ihre finale Größe zu erreichen. Ein solch starkes Wachstum innerhalb dieser kurzen Zeit geht bei unsachgemäßer Haltung und/oder Überzüchtung stark zu Ungunsten von Knochen und Bewegungsapparat.

Es können erhebliche Folgeschäden auftreten, welche die Lebenserwartung der Dogge herabsetzen und den Hund vorzeitig altern lassen.

Außerdem leidet eine Dogge nicht selten unter genetisch bedingten Krankheiten, die typisch für ihre Rassen sind. Spät erkannt oder nicht ausreichend behandelt verkürzen auch diese das Leben der Dogge nicht unwesentlich.

Welche Rasse lebt am längsten, welche hat die kürzeste Lebensdauer?

Nachfolgend wollen wir einige Hunderassen bezüglich ihrer Lebenserwartung unter die Lupe nehmen und dabei auch Gewicht und Größe nicht außer Acht lassen. Wir beginnen mit der Rasse, die am wahrscheinlichsten ein für Hunde biblisches Alter erreicht:

Chihuahua Lebensdauer
Die Lebenserwartung des Chihuahua ist unter Hunden mit am längsten.

15-18 Jahre: Chihuahua (15-22 cm / 1,5-3 kg)
13-16 Jahre: Yorkshire Terrier (22-4 cm / bis 3,2 kg)
13-15 Jahre: Deutscher (Mittel-)Spitz (30-38 cm / 7-10 kg)
12-15 Jahre: Mops (bis 32 cm / 6,3-8,1 kg)
12-15 Jahre: Beagle (33-41 cm / 9-11 kg)
12-13 Jahre: Labrador Retriever (56-60 cm / 27-40 kg)
10-13 Jahre: Dobermann (61-72 cm / 27-45 kg)
10-13 Jahre: Deutscher Schäferhund (55-65 cm / 22-40 kg)
10 Jahre: Bordeaux Dogge (57-67 cm / 54-65 kg)
8-10 Jahre: Rottweiler (56-69 cm / 35-60 kg)
8-10 Jahre: Bernhardiner (65-90 cm / 75-85 kg)
6-8 Jahre: Deutsche Dogge (min. 72-80 cm / 54-90 kg)
6-10 Jahre: Irischer Wolfshund (min. 71-79 cm / min. 40-54 kg)

Wie die Auflistung zeigt, haben kleine Hunderassen tatsächlich oftmals eine längere Lebensspanne, als die großen Rassevertreter.

Wird der Chihuahua bis zu stolzen 18 Jahren alt und gehört damit zu den am längsten lebenden Hunden, ist die Lebensspanne des Irischen Wolfshundes häufig deutlich niedriger als 10 Jahre.

Auch die Deutsche Dogge gehört mit einer Lebensdauer 8-10 Jahren zu den kurzlebigen Rassen. Zu erwähnen sei außerdem, dass Hündinnen eine geringfügig längere Lebenserwartung aufweisen, als die Rüden der gleichen Rasse.

Wie kann ich die Lebensdauer meiner Dogge verlängern?

Ernährung:
Sie können einiges tun, um Ihrer Dogge ein schönes und womöglich sogar längeres Leben zu schenken. Ein unbedingtes Muss ist dabei eine ausgewogene und dem Alter entsprechend angepasste Ernährung des Hundes, damit sich Knochen und Muskeln von Anfang an gut entwickeln und auch im Alter gesund bleiben.

Übergewicht und Untergewicht sollten bei der Fütterung stets vermieden werden und nur hochwertiges Hundefutter angeboten werden.

Haltungsbedingungen und Bewegung:

Dogge Lebensdauer verlängern
Mit reichlich Bewegung können Sie die Lebenserwartung der Dogge verlängern. – Bewegung ist auch gut für den Dogge Halter.

Achten Sie auch auf die Haltungsbedingungen Ihrer Dogge. Für die reine Zwingerhaltung ist sie beispielsweise aufgrund des kurzen Fells und der fehlenden Unterwolle nicht geeignet. Familienanschluss, ein großer Garten für viel Auslauf und ein warmes Plätzchen im Haus sind hingegen ideal. Tägliches Spielen und ausgedehntes Gassigehen fördert auch die Vitalität und das Wohlbefinden des Hundes und ein fitter Hund erholt sich schneller von möglichen Krankheiten. Auch ältere Doggen brauchen noch regelmäßige Bewegung.

Vorsicht jedoch bei der jungen Dogge: Aufgrund des wachsenden Bewegungsapparates und zur Vorbeugung von Gelenkerkrankungen sollte der Welpe nur kontrolliert spielen und nicht zu viel springen. Auch Treppensteigen sollte so lange wie möglich vermieden werden.

Soziales Umfeld:
Die Dogge liebt ihre Familie und benötigt ihr “Rudel” zum Glücklichsein. Auch das Spiel mit anderen Artgenossen sollte nicht unterschätz werden, damit der Hund sich rundum wohlfühlt.

Medizinische Vorsorge:
Regelmäßiges Impfen sollte selbstverständlich sein, um seinen Hund zu schützen. Allerdings neigen Doggen zu rassetypischen (oft erblich bedingten) Krankheiten, die das Leben bedeutend verkürzen können.

Gehen Sie darum zu regelmäßigen Kontrolluntersuchungen beim Arzt, denn früh erkannt, lassen sich häufige Doggen-Leiden gut eindämmen und behandeln. Sie können auch das Verhalten Ihres Hundes stets genau beobachten.

Bei der alternden Dogge sind Veränderungen im Fressverhalten (Futterverweigerung/übermäßiger Durst), Bewegungsdrang (Lahmheit/Steifheit/viel Schlaf) oder in der Fellbeschaffenheit (stumpf, Knötchen unter der Haut etc.) Anzeichen, dass etwas nicht stimmt.

Auswahl der Dogge:

Deutsche Dogge Lebenserwartung
Bereits bei der Auswahl des Züchters bzw. des Welpen können Sie einen Einfluss auf die Lebenserwartung der Deutschen Dogge nehmen.

Kaufen Sie eine Dogge nie vom Vermehrer, sondern nur von erfahrenen und seriösen Züchtern. Vergewissern Sie sich, dass die Elterntiere möglichst frei von Erbkrankheiten sind und somit die Wahrscheinlichkeit für einen gesunden Welpen höher ist.

Selbst wenn Sie die oben genannten Punkte alle beherzigen, haben Sie jedoch leider keinerlei Garantie, dass Ihre Dogge besonders lang leben wird.

Zu viele Faktoren spielen beim Alterungsprozess eine Rolle und selbst die bestumsorgteste Dogge kann vor dem 10. Lebensjahr versterben.

Allerdings ist Vorsorge oft das Beste, was Sie tun können und das Einhalten der obigen Kriterien sind super Voraussetzungen für ein glückliches und zufriedenes Hundeleben, egal, wie lange es am Ende dauert.

Die Dogge geht über die Regenbogenbrücke – Meine Dogge stirbt – Abschied nehmen

Meine Dogge stirbt und geht über die Regenbogenbrücke
Meine Dogge stirbt und geht über die Regenbogenbrücke

Für Doggenbesitzer kommt der Abschied vom geliebten Haustier sicherlich viel zu früh.

Mit einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 6-8 Jahren, gehört die Deutsche Dogge nämlich zu den recht kurzlebigen Hunderassen und so müssen sich ihre Halter schon sehr zeitig mit dem Thema Tod und Abschied auseinandersetzen.
Natürlich möchte niemand beim Kauf eines süßen Doggenwelpen bereits so weit in die Zukunft schauen und planen.

Allerdings kommt die Rasse schon nach etwa 5 Jahren ins Seniorenalter und spätestens dann sollten einige Überlegungen angestellt werden, was mit der schönen und großen Dogge einmal geschehen soll, wenn ihre letzte Reise ansteht.


Wenn die Deutsche Dogge eingeschläfert werden muss

Einige wenige Besitzer haben vielleicht das Glück, ihren Schützling eines Morgens tot im Hundekorb zu finden. Auch wenn dieser Anblick herzzerreißend ist, so können viele Halter damit besser umgehen, als dem Vierbeiner bei einer Einschläferung Lebewohl zu sagen. Verständlich, wurde ihnen doch die schwierige Entscheidung abgenommen, ob das Dasein der Dogge noch lebenswert ist oder bereits zu schmerzvoll und mit Leid verbunden.

Allerdings ist das friedliche Einschlafen zu Hause eher die Ausnahme. Leider sind es immer noch überwiegend die Besitzer, die solch eine schwere Entscheidung über Leben und Tod zu treffen haben. Einerseits möchte man das Leben nicht zu früh beenden, auf der anderen Seite jedoch unnötige Qualen vermeiden. Ein Balanceakt zwischen der Verantwortung gegenüber seinem Tier und der Angst, es gehen zu lassen.

Die Trauer ist vor allem bei Kindern sehr groß wenn der Hund stirbt
Die Trauer ist vor allem bei Kindern sehr groß wenn der Hund stirbt

Der Dogge in der Tierarztpraxis Lebewohl sagen

Die Dogge beim Tierarzt einschläfern lassen
Die Dogge beim Tierarzt einschläfern lassen

Ist die Entscheidung zur Euthanasie nach reiflicher Überlegung gefallen, so steht meist ein Gang in die Tierarztpraxis an, wo der Hund seine letzte Reise antreten wird. Ein schmerzlicher Tag für den Besitzer. Kommt dieser Termin jedoch nicht völlig überraschend, so können Sie bereits im Vorfeld ein paar Entscheidungen und Vorbereitungen treffen.

  1. Besprechen Sie mit dem Tierarzt die Euthanasie, damit Sie genau wissen, was auf Sie zukommt.
  2. Fragen Sie nach einem Termin außerhalb oder ganz am Ende der regulären Sprechstunden, damit Sie und Ihre Dogge nicht unnötig lange im Wartezimmer sitzen müssen.
  3. In Tierkliniken oder Praxen gibt es oft separate Räume für solch traurige Termine, wo Ihnen mehr Zeit gelassen wird zum Trauern und Abschied nehmen. Fragen Sie beim Praxispersonal danach.
  4. Die Dogge ist ein sehr großer und schwerer Hund. Fragen Sie jemanden um Hilfe, der Sie zu diesem Termin begleitet. Besonders, wenn die Dogge nicht mehr gut laufen kann oder Sie den toten Hund anschließend wieder mit nach Hause nehmen möchten. Sie brauchen garantiert jemanden, der Ihnen beim Tragen hilft.
  5. Überlegen Sie im Vorfeld, was nach der Einschläferung mit dem Vierbeiner passieren soll. Sie können ihn auf Wunsch in der Tierarztpraxis belassen, wo der Hund von der Tierkörperbeseitigung schließlich abgeholt und entsorgt wird. Es gibt jedoch Alternativen (siehe weiter unten).
  6. Nehmen Sie für den Transport nach Hause ein Laken oder eine Decke mit, in die der Hund nach dem Einschläfern gewickelt werden kann.

Kann ich meine Dogge zu Hause einschläfern lassen?

Nicht jeder Tierarzt macht Hausbesuche. Erkundigen Sie sich also früh genug, welcher Veterinär bereit wäre, die Dogge bei Ihnen zu Hause einzuschläfern. Denn prinzipiell ist dies möglich und für viele Halter eine große Erleichterung. Trauer und Tränen werden in den eigenen vier Wänden eher zugelassen, als in der unpersönlichen Tierarztpraxis und auch der Hund ist oft entspannter, wenn er in einer ihm vertrauten Umgebung ist.

Sie können ihn während der Euthanasie auf eine Decke legen, ihn streicheln, mit ihm reden oder seinen Kopf auf Ihren Schoß nehmen. Ganz wie Sie möchten. Hauptsache, Sie behindern den Tierarzt nicht bei seiner Arbeit.

Ist die Dogge schließlich sanft eingeschlafen, haben Sie alle Zeit der Welt um Abschied zu nehmen. Anders, als in der Praxis, wo vielleicht schon der nächste Termin und somit Patient wartet. Nutzen Sie diese Zeit und sagen Sie in Ruhe Lebewohl.

Anschließend ist es allerdings wichtig und nötig, den Vierbeiner zu bestatten. Je nachdem, was mit seinen sterblichen Überresten geschehen soll, kommt nun vielleicht der Tierbestatter zu Ihnen nach Hause oder Sie haben womöglich schon ein paar Tage vorher ein Grab für die Dogge im eigenen Garten ausgehoben.


Wie kann ich meine Dogge nach ihrem Tod beerdigen?

Es gibt eine Vielzahl an Möglichkeiten, was nach dem Tod der Dogge mit dem Vierbeiner geschehen soll. Da es sich um einen besonders großen und schweren Hund handelt, sollten Sie jedoch einige besondere Überlegungen anstellen, welcher Abschied sowohl würdevoll, als auch realisierbar ist.

Meine Dogge im eigenen Garten beerdigen

Meine Dogge im eigenen Garten vergraben. Worauf muss ich achten?
Meine Dogge im eigenen Garten vergraben. Worauf muss ich achten?

Aufgrund der Größe der Dogge sollten sich Besitzer wirklich reiflich überlegen, ob sie den Hund tatsächlich auf dem heimischen Grundstück beisetzen möchten. Das Grab muss natürlich entsprechend tief und breit ausgehoben werden, was je nach Witterung sicherlich kein leichtes Unterfangen sein dürfte.

Auf jeden Fall sollten Sie sich beim zuständigen Veterinäramt oder bei Ihrem Tierarzt erkundigen, ob ein Hund solcher Größe überhaupt auf Privatbesitz begraben werden darf. Die Regelungen hierzu können je nach Bundesland variieren. Besser also, Sie informieren sich rechtzeitig. Manchmal ist außerdem ein formloser schriftlicher Antrag bei der Behörde nötig.

Darauf müssen Sie achten, wenn Sie Ihre Dogge im eigenen Garten begraben:

  • Der Hund darf nicht an einer meldepflichtigen Krankheit verstorben sein. Ihr Tierarzt händigt Ihnen nach der Euthanasie darüber eine Bescheinigung aus, welche Sie auch zur Abmeldung der Hundesteuer und Haftpflicht benötigen.
  • Der Grabplatz darf nicht in einem Trink- oder Wasserschutzgebiet liegen.
  • Bei dem Garten muss es sich um Privatbesitz handeln.
  • Es gelten Mindestabstände von der Grabstätte zu Nachbargrundstücken sowie öffentlichen Wegen und Plätzen.
  • Eine Mindesttiefe des Grabes muss eingehalten werden. Doggen sollten dabei mit etwa 80 cm Erde bedeckt werden. Fragen Sie auch hier am besten beim Veterinäramt nach.
  • Wickeln Sie die Dogge keinesfalls in Plastik, sondern ein Material, welches leicht verrottet, wie eine Wolldecke.

Sind alle Voraussetzungen erfüllt, können Sie die Dogge an einem schönen Platz auf Ihrem Grundstück zur letzten Ruhe betten und die Grabstelle individuell gestalten.

Ein weniger einfacher ist es jedoch, wenn Sie den Hund zuvor kremieren lassen und nur die Urne beisetzen. Sie können die Asche natürlich auch im Garten verstreuen, wenn Sie möchten.

Tierfriedhöfe und Tierfriedwald: Letzte Ruhestätte für viele Doggen

Wer keinen eigenen Garten hat oder die mit einer dortigen Bestattung verbundenen Arbeiten nicht auf sich nehmen möchte, kann einen Tierbestatter mit der Beisetzung des Vierbeiners beauftragen. In der Regel kümmern diese sich um alle Formalitäten und begleiten Sie von der Planung, bis zur Durchführung des Begräbnisses auf einem Tierfriedhof oder einem Friedwald.

Es stehen Ihnen eine ganze Reihe von Möglichkeiten zur Verfügung, von der Beisetzung im Tiersarg, bis hin zu einfachen und ausgefallenen Urnen, Gedenkanhängern, Grabsteinen, Grabschmuck und mehr. Der Bestatter organisiert auch gerne die Kremierung des Vierbeiners und händigt Ihnen die Asche anschließend aus. Sie müssen diese nicht zwangsläufig auf einem Tierfriedhof begraben lassen.

Die Dogge auf dem Tierfriedhof begraben.
Die Dogge auf dem Tierfriedhof begraben.

Eine Urne mit der Asche meiner Dogge für zu Hause

Bei Tierbestattern und in Onlineshops finden Sie zahlreiche Urnen, welche eine dezente Aufbewahrung der Asche in den eigenen vier Wänden ermöglichen. Hier einige Beispiele:

  • Keramikurnen in der Form des verstorbenen Vierbeiners. Diese werden speziell und ganz individuell nach Fotos des Hundes gefertigt.
  • Klassische schlichte Urnen, welche mit einem Bild des Vierbeiners bemalt oder bedruckt werden.
  • Bilderrahmen zum Aufhängen oder Hinstellen, die auf der Rückseite einen Kasten zur Aufbewahrung der Asche haben.
  • Urnen in verschiedenen Formen: Herz, Kugel, Kasten, Tierform, Stern etc.
  • Oft können die Urnen auch mit Namen und Geburts- bzw. Sterbedatum beschriftet oder graviert werden.
Dogge in Urne aufbewahren
Dogge in Urne aufbewahren

5. Aus der Dogge wird ein Baum

Mit der Bio-Urne wird die Asche zusammen mit Baum-Samen in einer kompostierbaren Urne vergraben. http://urnabios.com/
Mit der Bio-Urne wird die Asche zusammen mit Baum-Samen in einer kompostierbaren Urne vergraben. http://urnabios.com/

Schenken Sie Ihrer Dogge ein zweites Leben. Wie? Indem Sie den Vierbeiner in einer Urne von urnabios beisetzen.

Diese spezielle biologisch abbaubare Urne enthält neben der Asche Ihres Tieres einen Baumsamen, welcher nach Zerfall des Behältnisses aus dem umliegenden Erdreich und der Asche des Hundes wichtige Nährstoffe zieht und so wachsen und gedeihen kann.

Sie können beobachten, wie der Keimling zu einem jungen Baum heranwächst, und werden sicherlich viel Freude an diesem einmaligen Denkmal für Ihre Dogge haben.

Welcher Baum aus der Urne entstehen soll, können Sie dabei selbst bestimmen. Im Shop von urnabios finden Sie eine Auswahl an schönen Arten.

Infos: Urnabios

Schmuckstücke als Andenken an die verstorbene Dogge

Wer sich für die Einäscherung der Dogge entscheidet, hat hinterher diverse Optionen, wie mit der Asche verfahren werden soll. Sie können einen Teil davon natürlich ganz normal begraben oder verstreuen. Wer mag, kann aus einem kleinen Teil der Asche allerdings auch ganz besondere Schmuckstücke fertigen lassen, und als Andenken immer bei sich tragen.

Gedenkmedaillons gibt es beispielsweise in ganz unterschiedlichen Ausführungen und Formen. Als Herzanhänger, in Engelform, als Pfotenabdruck, Kreuz usw. Sie alle sind mit einer kleinen Menge Asche befüllbar. So tragen Sie einen Teil des geliebten Haustieres immer ganz nah bei sich. Für die Augen von Außenstehenden natürlich unsichtbar.
Tierdiamanten sind hingegen eine teurere Alternative. Auch hier wird Asche des Hundes benötigt, aus der in einem langwierigen Prozess ein synthetischer Diamant gepresst wird.

Dieser Rohdiamant erhält schließlich einen von Ihnen gewünschten Schliff und lässt sich hinterher in jedes beliebige Schmuckstück einsetzen.


Asche-Schlüsselanhänger können genau wie die Medaillons ebenfalls befüllt werden und erinnern im täglichen Gebrauch stets an den geliebten Vierbeiner. Eine Alternative für Männer, die ungern Schmuck tragen.

Pfotenabdruck als Andenken

Nach dem Tod der Dogge kann ein individueller Pfotenabdruck genommen werden. Ein Tierbestatter hilft Ihnen da sicherlich gerne weiter und kann dies in die Wege leiten. Für den Abdruck wird Ton oder eine andere Modelliermasse verwendet, die anschließend gebrannt und somit haltbar gemacht wird. – Häufig wird auch Gips verwendet.

Oftmals lässt sich zusätzlich auch der Name des Tieres hinzufügen, sowie sein Geburts- und/oder Sterbedatum. Sie können diese Tontafel anschießend aufhängen oder in Ihrer Wohnung aufstellen.

Wie alt ist Ihre Dogge (geworden)? Was tun Sie dafür, dass Ihre Dogge eine besonders lange Lebensdauer, bzw. ein langes Leben hat? Bitte hinterlassen Sie einen Kommentar!

 

20 Gedanken zu „Dogge Lebenserwartung und Lebensdauer

  1. Hallo Frau Jutta Maurer,
    habe Ihren Bericht mit Freude gelesen und würde mich sehr darüber freuen, zu erfahren, aus welcher Zucht Sie Ihre Doggendame haben.

  2. Unsere Fanny wird bald 10 Jahre alt. Bei ihr gibt es 3 Zustände: schlafen (sie schläft seeehr viel), stalken (selbst zur toilette können wir nicht ohne sie) und teenager (sie hüpft trotz alter herum wie ein junger hüpfer und lässt sich leicht zum spielen animieren). Einmal in der woche tobt sie sich in der hundeschule aus und tollt herum. Zuhause ruht sie sich dann ewig davon aus und spielt diva. Sie liebt das cabrio fahren, und hasst regen.
    Jetzt im winter merkt man, ihr das alter ein wenig mehr an (gelenke). Sie ist der liebevollste und umgänglichste hund den wir je hatten. Hoffe sie bleibt uns noch lange erhalten.

  3. Meine Harlekin Dogge Kim ist am 8.4.2016 über die Regenbogenbrücke gegangen, im Alter von 10 Jahren. Mein blauer Doggenrüde ist jetzt 5 Jahre und er hatte vor 2 Jahren ebenfalls eine Magendrehung und die op relativ gut überstanden , ich hoffe dad er noch viele Jahre bei mir bleibt .

  4. Wir haben zwei Deutsche Doggen. Die Hündin wird jetzt 7 und der Rüde ist 6. Einen großen Spaziergang machen wir am Tag noch zusammen und sonst wird im Garten, auf dem Sofa oder im Bett abgedöst 🙂
    Sie schlafen beide natürlich viel mehr als in jungen Jahren, aber ihre dollen 5 Minuten haben sie immer noch. Regelmäßige Kontrolltermine (Herz und Blut) sind Pflichtprogramm und wir geben unser BESTES, dass wir sie noch lange bei uns haben 🙂

  5. Meine geliebter tyrant wurde nur 7 Jahre alt war immer fit bis er am 17.7 eine Magendrehung bekam und nach der op wieder top war an anderen Tag rief der Arzt an und sagte er hat innere Blutung ich habe alles versucht und den Arzt gefragt nach ein blutweschel sie sagten ja nach 45 min riefen die wieder an und sagten es bringt nichts ich muss ihn gehen lassen das war die Hölle ich weine immer noch meine Tochter die 17 Monate alt ist könnte alles mit ihn machen die waren einfach nur ein Team die op Kosten sind mir egal tyrant war ein einmaliger Hund und mein bester Freund ich werde ihn nie vergessen mein grosser Begleiter er schlief immer in mein Bett das hab ich nie rausgekommen dann wisst ihr wie er mir fehlt

  6. Unsere geliebte Grautigerhündin Ganja ist am 31.07.2016 mit 10 Jahren in unseren Armen zu Hause eingeschlafen. Das letzte 3/4 Jahr war nicht einfach, wir hatten oft Angst sie zu verlieren, sie hatte eine Paroviren-Infektion und danach Wasser in der Lunge. Unsere Tierärztin Andrea Ceglowski-Weber hat uns in der schweren Zeit von Ganja’s Krankheit hervorragend unterstützt und uns die nötige Kraft gegeben mit Ganja den Weg bis zur Regenbrücke zu gehen. Es war hart die letzten Minuten, aber ich war dankbar das Ganja ihre Sterbephasen durchlaufen durfte und wir nicht über Leben und Tod entscheiden mussten. Wir werden sie nie vergessen und immer in unserem Herzen tragen.
    “Mit der Flügeln der Zeit fliegt die Traurigkeit davon “

  7. Meine Dogge Amy ist heute eingeschläfert worden nach Einen Milz Tumor der geplatzt ist habe sie am Montag operieren lassen aber sie baute danach immer mehr ab last eure dogge einmal im jahr schallen sie war acht Einhalt Jahre es tut so weh gut das ich noch die Tochter habe

  8. Am 15.12 ist das große Herz unserer “kleinen” Dogge Ronja einfach stehen geblieben. Nach unserer Gassi Runde legte sie sich hin..und schaute mich ganz komisch an. Ich hab sie gestreichelt und sie schloss die Augen und genoss…dann richtete sie sich plötzlich auf..krampfte, jaulte und fiel um. Meine Wiederbelebungs Maßnahmen haben nicht mehr geholfen. Sie ist in meinen Armen gestorben. Sie war jetzt 9 Jahre und 4Monate alt + fit und gesund. Einen Tag vorher ist Sie noch über die Wiese gehüpft um den Nachbarn zu begrüßen. Es traf uns also total unvorbereitet. Einerseits bin ich froh, das Sie nicht leiden musste, doch vermissen wir die soooo sehr. Das war ein trauriges Weihnachten für uns

  9. Meine Floh ist 9 Jahre geworden und dann uber die Regenbogenbrücke gegangen und mein Alf ist 13…Er schläft sehr viel und ist viel ruhiger

  10. Im Sommer 2012 habe ich zwei Deutsche Doggen aus dem Tierheim adoptiert. Der Rüde war schon 9.5 und die Hündin knapp 3j. als ich sie übernahm. Duca durfte bei mir noch ein schönes halbes Jahr geniessen. An Silvester 2012 ist er über die Regenbogenbrücke gegangen. Seine Tochter Dunja litt sehr unter dem Verlust. 3 Wochen wollte sie nicht richtig fressen. Danach orientierte sie sich vermehrt an meinem Labrador-Rüden welcher ihr neuer Freund wurde.
    Inzwischen ist sie auch eine alte Dame geworden. Sie ist jetzt 7.5 Jahre alt. Wenn sie aber über die Felder galoppiert könnte man meinen sie wäre erst 3. Der Tierarzt hat mich gewarnt, dass sie wegen ihrer Herzprobleme plötzlich auf dem Spaziergang zusammenbrechen und sterben könnte. Einerseits habe ich immer etwas Angst wenn sie sprintet aber andererseits möchte ich ihr den Spass nicht verbieten. Mit meinen anderen Hunden versteht sie sich auch super. Ich hoffe sehr, dass auch sie so alt wird wie ihr Vater.

  11. Es gibt die grünlippische Muschel. Dies
    hat schon manches Pferd vor dem Schlachthof gerettet. Und natürlich Hunde wieder ohne Schmerzen laufen lassen. Gerade für die deutsche Dogge mit möglichen Gelenkproblemen Arthose und Co könnte die grünlippische Muschel schon vorbeugend helfen. Ich habe als Reiterin und Hundebesitzerin,dieses Mittel über das Unternehmen Master horse kennen und schätzen gelernt. Ich kann nur empfehen sich einmal deren Homepage zu informieren. Es gibt dort nicht nur Hilfe für Pferde, sondern auch für Hunde. Mir haben die Ratschläge und die pflanzlichen Produkte oft weitergeholfen. Vielleicht hilft es ja auch und gerade den Gelenkanfälligen Doggenbesitzern weiter. Es würde mich freuen, wenn dieser Tipp, die eine oder andere Dogge lauffähig und Hund und Besitzer glücklich macht. Beste Wünsche Sabine und tierischer Anhang

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