Dogge Erziehung


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Erziehungstipps für die Dogge – Konsequenz von Anfang an


Jeder Hund sollte gut erzogen sein, allerdings sind eine solide Ausbildung und Gehorsam bei einer Deutschen Dogge besonders wichtig.

Der süße und tapsige Welpe wird nämlich sehr schnell ein unkontrollierbares Problem, wenn er ohne eine konsequente Erziehung aufwächst. 80 kg, die sich mit voller Wucht in die Leine werfen sind kein Kinderspiel und die Gassirunden werden somit mitunter zur lästigen Herausforderung, anstatt zum Highlight des Tages.

Der Hund sollte aber auch diverse Kommandos gut beherrschen und ausführen, damit ein Zusammenleben harmonisch und für beide Seiten zufriedenstellend verläuft. Machen Sie sich bewusst, dass je besser der Hund erzogen ist, umso mehr Freiheiten darf er genießen.

Darum gilt es von Anfang an, dem Welpen Grenzen aufzuzeigen und diese auch einzuhalten. Und zwar ohne Ausnahme!

Dogge Erziehung für den Welpen
Die Erziehung der Dogge beginnt im Welpenalter. Schon früh müssen Grenzen aufgezeigt werden.

Darf die Dogge nicht ins Bett oder bekommt nichts vom Tisch (da kann sie noch so betteln), dann müssen Sie dies vom ersten Tag an deutlich klar machen. Gleiches gilt fürs Sofa.

Wenn der Hund dort normalerweise liegen darf, aber nicht, wenn Besuch nach Hause kommt, wird er den Unterschied natürlich nicht verstehen und seinen Platz auf der Couch fordern. Im Zweifelsfall wird er sich schlicht auf die Besucher draufsetzen oder sie durch Knurren von “seinem” Sofa vertreiben.

Fazit: Bleiben Sie konsequent bei einmal aufgestellten Regeln und machen Sie keine Ausnahmen. Hinterher wird es sehr schwer, die Dogge umzuerziehen.

In welchem Umfeld lernt die Dogge am besten?

Das optimale Lernumfeld bietet wenig Ablenkungsmöglichkeiten und eine vertraute Umgebung, die dem Welpen Sicherheit vermittelt.

Mit der kleinen Dogge ist es also von Vorteil zunächst im Haus oder Garten zu trainieren, wo sie sich konzentrieren kann. Üben Sie jedoch nie sehr lange an einem Stück, dies ist ermüdend für die Dogge und unter Umständen sogar frustrierend für beide Seiten.

Die Erziehung ist für den Dogge Welpen sehr wichtig.
Die Erziehung ist für den Dogge Welpen sehr wichtig.

Beispielsweise, wenn ein Kommando (noch) nicht verstanden wird. Trainieren Sie in diesem Fall nicht ewig weiter, weil Sie unbedingt wollen, dass der Hund den Befehl versteht. Er wird sehr schnell die Lust verlieren und sich nicht mehr auf Sie konzentrieren.

Damit der Hund aus jeder Lerneinheit gestärkt und mit einem positiven Gefühl herausgeht, ist es demnach wichtig, immer mit einem Erfolgserlebnis abzuschließen.

Hat der Welpe das Kommando “Platz” noch nicht richtig verstanden, Sie möchten das Training jedoch beenden, dann lassen Sie ihn am Ende “Sitz” machen (falls er das schon kann) und loben Sie ihn kräftig.

Führt der Hund die Grundkommandos in der vertrauten Umgebung tadellos aus, können Sie ihn vor neue Herausforderungen stellen.

Ab jetzt heißt es, auch bei Ablenkung zu trainieren und zu gehorchen: Vor dem Haus, auf dem Feldweg, bei Bekannten, etc. Nach und nach sollte der Hund lernen, dass Kommandos überall gelten, nicht nur zu Hause.

Fazit: Schaffen Sie eine vertraute Lernumgebung und weiten Sie das Trainingsumfeld nach und nach aus. Der Hund sollte auch bei Ablenkung auf Sie hören. Schließen Sie eine Lerneinheit immer mit einem Erfolgserlebnis ab.

Geduld ist bei der Dogge Erziehung eine Tugend

Sie haben lesen und schreiben ja auch nicht an einem Tag erlernt, also erwarten Sie bitte nicht, dass Ihre Dogge in nur wenigen Tagen ein perfekt erzogener Hund wird.

Dies erfordert viel Geduld, Einfühlungsvermögen und Wiederholungen.
Werden Sie außerdem nicht böse, aggressiv oder genervt, wenn der Hund Sie nicht versteht. Brechen Sie den Unterricht dann lieber ab und trainieren Sie später weiter, wenn Sie allzu frustriert sind.

Dogge Erziehung
Die Dogge Erziehung erfordert viel Geduld, Einfühlungsvermögen und Wiederholungen.

Und die Dogge bitte auf gar keinen Fall schlagen! Dies ist keine geeignete Erziehungsmethode und kann das Vertrauen in Sie dauerhaft schädigen oder zerstören. Der Hund wird sich nicht mehr auf Spiel- und Lerneinheiten mit Ihnen freuen, sondern ängstlich sein.

Unterstützen Sie das Training hingegen positiv mit viel Lob und schmackhaften Leckerchen. Es muss übrigens nicht immer ein Leckerbissen sein. Auch Streicheleinheiten sind bei der Dogge willkommen oder ein heiß geliebtes Spielzeug, mit dem sie dann toben darf.

Fazit: Bleiben Sie ruhig und gelassen. Brechen Sie eine Lerneinheit lieber ab, wenn es für beide Seiten zu anstrengend wird.

Timing ist alles! – Lob oder Tadel für die Dogge an der richtigen Stelle!

Hund schlagen als Erziehung
Und die Dogge bitte auf gar keinen Fall schlagen! Dies ist keine geeignete Erziehungsmethode und kann das Vertrauen in Sie dauerhaft schädigen oder zerstören.

Damit Ihre Dogge versteht, was Sie beim Training von ihr möchten, ist Lob oder Tadel an der richtigen Stelle und zum richtigen Zeitpunkt unverzichtbar.

Die Dogge bezieht Anerkennung oder Missbilligung nämlich immer auf die aktuelle Situation.

 

Hat er ein Kommando erfolgreich ausgeführt und das Leckerchen kommt erst später, wird er es nicht mit dem Befehl in Verbindung bringen.

Ein anderes Beispiel: Die Dogge hat einen Ihrer Schuhe zerkaut. Sie entdecken es und schimpfen mit Ihrem Hund. Er wird in diesem Moment nicht begreifen, was sein Fehler ist, da er vielleicht gerade einfach nur in seinem Körbchen liegt.

Fazit: Lob und Tadel müssen genau zum richtigen Zeitpunkt kommen.


Die Dogge Welpe kommt ins Haus

Wie wird meine Dogge Welpen stubenrein?

Eine der ersten großen Herausforderungen für neue Doggenbesitzer ist, den Welpen stubenrein zu bekommen. Wie schnell dieser Prozess vonstatten geht, hängt allerdings nicht zuletzt auch von Ihnen ab.

Einige Halter erlauben es Ihren Hunden beispielsweise, sich zu Beginn der Eingewöhnung auch im Haus zu lösen. So wird bei Ankunft des Welpen ein spezieller Platz gezeigt (z.B. ausgelegte Zeitung oder andere saugfähige Unterlage), an dem er sein Geschäft verrichten darf.

Andere Besitzer hingegen dulden von Anfang an keine Häufchen in der Wohnung und glauben, das Tolerieren verzögert eine Stubenreinheit. Für welche Variante Sie sich entscheiden hängt unter anderem von Ihren zeitlichen Möglichkeiten ab und wie viel Geduld Sie aufbringen möchten. Tonnenweise Ruhe und Gelassenheit sind von Vorteil.

Wie sollte ich also am besten vorgehen, um die Dogge stubenrein zu bekommen?

Welpen verrichten Ihr Geschäft häufiger als erwachsene Hunde. Normalerweise tun sie dies immer nach einem Nickerchen, nach dem Füttern sowie nach dem Toben und Spielen.

Für Sie heißt es dann sofort den Hund schnappen und ins Freie bringen. Seien Sie geduldig, wenn der Welpe sich nicht sofort löst, sondern lieber ein wenig schnüffelt. Die Welt draußen ist so aufregend für die junge Dogge und bietet allerlei Ablenkung, da kann sie schon einmal vergessen, warum Sie eigentlich mit ihr raus sind.

Dogge Welpen stubenrein bekommen
Wie sollte ich also am besten vorgehen, um die Dogge stubenrein zu bekommen?

Warten Sie in Ruhe ab und loben Sie wie verrückt, wenn der Hund schließlich sein Geschäft verrichtet. Das Lob darf ruhig überschwänglich ausfallen.

Um auf Nummer sicher zu gehen, bevorzugen viele Halter außerdem den Welpen in einem regelmäßigen Rhythmus nach draußen zu bringen. Denn neben den oben genannten wahrscheinlichsten Zeitpunkten muss der Welpe sich natürlich auch zwischendurch mal lösen. Alle 2 Stunden ist ein gutes Zeitfenster. Allerdings sind die Abstände kein Muss. Wenn der Welpe gerade schläft, sollten Sie ihn natürlich nicht extra aufwecken für eine kleine Pipi-Runde, sondern warten. Welpen brauchen ihren Schlaf. Mit dem Alter des Welpen können Sie schließlich auch das Zeitfenster immer mehr erweitern, bis sich irgendwann 3-4 lange Gassizeiten manifestieren.

Am besten, Sie führen die kleine Dogge auch in der Nacht hinaus. Denn sie kann nachts noch nicht 8 Stunden oder länger einhalten. Wenn der Hund bei Ihnen im Zimmer schläft, werden Sie unter Umständen merken, wenn er unruhig wird, denn normalerweise beschmutzen Welpen ihren Schlafplatz nicht und werden umherwandern. Klasse, wenn Sie da einen Garten haben, ansonsten heißt es Morgenmantel an und fix vor die Tür oder Sie weichen auf die Variante mit der Zeitung aus.

Beim Gassi gehen gehört das Kot wegräumen dazu!
Beim Gassi gehen gehört das Kot wegräumen dazu!

Beginnt der Welpe außerdem suchen im Raum zu laufen, schnüffelt auf dem Boden und dreht sich um sich selbst, heißt es ebenfalls raus in die Natur.

Je aufmerksamer Sie Ihren Hund beobachten, umso eher werden Sie erkennen, wann er muss. Feste Fütterungszeiten erleichtern ebenfalls die Erziehung zur Stubenreinheit, denn dadurch ergibt sich meist ganz automatisch ein Wach- und Schlafrhythmus mit oft relativ regelmäßigen ‘”Häufchenzeiten”.

Und wenn doch mal ein Malheur passiert?

1.)
Finden Sie das Häufchen oder den kleinen See in der Wohnung und erwischen den Welpen nicht auf frischer Tat, bringen Sie den Hund in ein anderes Zimmer und wischen das Malheur einfach kommentarlos weg. Ein “Pfui” oder Schimpfen wird absolut nichts bringen, da der Welpe dies nicht mit seinem Haufen in Verbindung bringen wird.

2.)
Falls Sie allerdings sehen, wie der Welpe gerade sein Geschäft macht oder gemacht hat, sagen Sie laut und bestimmt “Nein” oder “Pfui”, nehmen Sie den Hund hoch und bringen ihn nach draußen. Seien Sie aber nicht grob oder wütend. Der Hund könnte ansonsten denken, dass sein Geschäft selbst der Grund für Ihr Ärgernis ist, und wird es demnächst womöglich irgendwo heimlich in einer Ecke des Hauses verrichten oder sich nicht mehr an der Leine in Ihrer Anwesenheit lösen. Wenn er im Freien seine Notdurft beenden sollte, loben Sie ihn überschwänglich.

Wichtig: Stupsen Sie den Welpen niemals mit der Nase in seine Hinterlassenschaften! Dies ist nicht nur Tierquälerei, sondern kann den empfindlichen Geruchssinn schädigen und wird das Vertrauen in Sie womöglich nachhaltig beschädigen!


Welpen Erziehung: Der 8-Wochen-Trainingsplan für Welpen. Plus Junghund-Training vom 5. bis 12. Monat

Buch Welpen Erziehung
Kaufempfehlung für neue Welpenbesitzer.

Ein Muss für jeden neuen Welpen Besitzer:
8 Wochen Trainingsplan für die ersten Wochen. Danach gibt es Junghund Aufgaben für die Monate 5-12

Ein tolles Buch für das erste Jahr zusammen. In dem Buch findet man wirklich viele hilfreiche und nahezu in jeder Lage anwendbare Tipps und Tricks. Gerade für Hundeanfänger ist dieses Buch zu empfehlen.

Das Buch gliedert sich in Allgemeine Tipps, einen 8-Wochen-Trainingsplan für Welpen und Trainingseinheiten für Junghunde.

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Welpensprache verstehen lernen.
Welpensprache verstehen lernen.

Für jede Woche gibt es ca. 8 Aufgaben, wobei es sich um neue Aufgaben (z.B. Übung “Platz” lernen) oder aber Vertiefungsaufgaben (z.B. Übung “Sitz” vertiefen) handelt.

Natürlich schafft man nicht immer alle Aufgaben innerhalb einer Woche zu lernen, dann kann man ja einfach so lange in dieser Woche verweilen, bis man “fertig” ist.

Themen:

  • Allgemeine Tipps
  • Training für die ersten acht Wochen
  • Körpersprache der Welpen
  • Junghund Training ab 5 Monaten
  • Welche Probleme können auftreten + Tipps
  • Notizbuchmöglichkeit zur Lernkontrolle + Dokumentation der Fortschritte

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Alle wichtigen Kommandos und gewünschte Verhaltensweisen werden erklärt, trainiert und dokumentiert.

Jede Übung wird Schritt für Schritt erklärt.
Jede Übung wird Schritt für Schritt erklärt.

Unter anderem: Stubenreinheit, Kommen auf Ruf und Pfiff, Sitz, Schau, An- und Ableinen, Platz, Verhalten im Café, Anspringen vermeiden, Bei Fuß, Bleib, Zerren an der Leine abstellen, Warten beim Aussteigen aus dem Auto, usw.

Ganz hinten im Buch ist auch ein Plan welcher als Vorlage für seine eigenen Notizen dienen kann.

Kurz gefasst im Buch steht alles drin was man im ersten Jahr für die Erziehung des Welpen wissen muss.

Absolute Kauf-Empfehlung für neue Hundebesitzer!

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Wie bringe ich der Dogge ihren Namen bei?

Normalerweise wird der Besitzer den Namen des Hundes verwenden, um die Aufmerksamkeit seines Vierbeiners zu erlangen. Die Dogge soll also lernen, zu ihrem Herrchen hinzusehen, wenn sie gerufen wird, denn nach dem Namen folgen meist noch weitere Kommandos wie “Komm”, “Sitz” usw.

Möchten Sie Ihrem Welpen seinen Namen beibringen, so halten Sie am besten schmackhafte Leckerchen für diese Lerneinheit bereit. Nun rufen Sie ihn in einem freundlichen und auffordernden Tonfall. Schaut der Welpe interessiert zu Ihnen hin, geben Sie ihm einen Leckerbissen. Wiederholen Sie diesen Vorgang ein paar Mal. Sagen Sie den Namen aber nicht immer und immer wieder, wenn der Hund partout nicht zu Ihnen schauen will. Beenden Sie lieber das Training und versuchen Sie es in ein paar Stunden erneut.

Sie können dies mehrmals täglich über den Tag hinweg trainieren. Der Hund wird in der Regel sehr schnell begreifen, dass er eine Belohnung bekommt, wenn er zu Ihnen hinsieht.
Sie können das Lob nach einer Weile ruhig variieren. Anstatt einem Leckerli gibt es eine Streicheleinheit, Sie starten ein Spiel mit ihm oder loben schlicht mit Worten. Nach und nach kann auch mal ein Leckerchen ganz wegfallen. Irgendwann wird der Hund Ihnen auch ohne ständige Belohnung Aufmerksamkeit schenken, wenn Sie ihn rufen. Dennoch sollten Sie nie ganz aufhören damit und hin und wieder etwas Schmackhaftes bereithalten. So bleiben Sie interessant.

Wie bringe ich dem Welpen bei, allein zu bleiben? – Dogge alleine lassen!

Starten Sie mit ganz kleinen Übungen, indem Sie beispielsweise Tabuzonen für den Welpen einrichten. Am besten geeignet ist dazu das Badezimmer. Wenn Sie diesen Raum betreten, muss der Hund draußen bleiben und hat zu warten. So lernt er, dass es nichts Schlimmes ist, wenn Sie mal für wenige Minuten aus seinem Sichtfeld verschwinden.

Dabei gehen Sie immer kommentarlos aus dem Raum und machen auch beim Wiedersehen keine große Szene. Schließlich soll es für den Hund vollkommen normal werden, dass Sie hin und wieder weg sind. Akzeptiert der Welpe Ihre kurze Abwesenheit, können Sie die Zeiten und das Umfeld immer weiter ausdehnen. Duschen Sie ausgiebig, gehen Sie kurz in den Garten oder vor die Tür.

Betreten Sie erst wieder das Haus oder den Raum, wenn der Welpe gerade nicht jault oder bellt, um Sie zurückzurufen. Ansonsten verknüpft er sein Bellen mit “Herrchen kommt zurück” und wird fortan immer kläffen, wenn Sie nicht da sind. Sie können dem Welpen auch eine sinnvolle Beschäftigung für die Zeit Ihrer Abwesenheit geben, wie einen Kauknochen oder ein Spielzeug.

Wichtig: Schleichen Sie sich bitte nie raus, wenn der Welpe gerade schläft. Wacht er auf und findet niemanden aus seinem Rudel, kann dies sehr traumatisch sein und mögliche Verlustängste werden nur noch größer. Der Welpe sollte schon mitbekommen, wenn Sie den Raum verlassen.


Leinenführigkeit

Wie gewöhne ich die Dogge Welpe an die Leine?

Zeigen sie der kleinen Dogge die Leine und legen Sie diese für eine kurze Schnüffel-Inspektion vor sie hin. Arbeiten Sie dabei zunächst im Haus, denn da gibt es wenig Ablenkung. Wenn Sie den Doggenwelpen schließlich anleinen, arbeiten Sie mit positiver Verstärkung: Erhält der Hund ein Leckerchen, so verbindet er mit diesem neuen Gegenstand gleich etwas Gutes.

Dogge Welpen an die Leine gewöhnen.
Wie gewöhne ich meine Dogge an die Leine?

Nun legen Sie die Leine flach auf den Boden und starten ein schönes Spiel mit dem Welpen. Er wird sich vermutlich erst mal erstaunt nach der Leine umschauen, die er da hinter sich herzieht. Rufen Sie ihn und lenken Sie das Augenmerk wieder zum Spiel. Hin und wieder gibt es ein Leckerchen. Schon bald wird er die Leine als völlig normal ansehen und als nicht störend empfinden. In seinem jungen Hundeleben ist ohnehin alles neu und aufregend, da klappt eine Gewöhnung in der Regel sehr rasch.

Wie gelingen die ersten Schritte mit der Dogge an der Leine?

Dogge an Leine gewöhnen
Dogge Erziehung: Hund an die Leine gewöhnen

Nehme Sie die Leine nun vom Boden auf und halten diese locker in der Hand. Gehen Sie langsam im Raum hin und her. Es können nun die folgenden zwei Fälle eintreten:

1. Die Dogge Welpe wird sich sträuben zu folgen und bleibt einfach liegen oder sitzen.
Ziehen Sie ihn auf keinen Fall mithilfe der Leine zu sich, er wird sich nur noch mehr weigern. Zeigen Sie ihm stattdessen ein tolles Spielzeug oder locken Sie ihn mit Futter zu sich. Wenn er kommt, folgt ganz viel Lob und Sie gehen Schritt für Schritt weiter.

2. Die Dogge Welpe prescht vor und zieht.
Bleiben Sie stehen und lenken Sie das Interesse wieder auf sich, indem Sie den Welpen rufen. Dreht er sich um, machen Sie auf dem Absatz kehrt und gehen einfach in die entgegengesetzte Richtung. Falls der Hund jetzt wieder vorprescht, beginnt das Spiel von Neuem. Der Welpe lernt so, sich auf Sie zu konzentrieren und dass Sie es sind, der die Richtung vorgibt.

Wichtig: Loben Sie immer, wenn die Leine schön locker durchhängt und vergessen Sie die Leckerlis nicht.

Läuft der Hund brav im Haus, können Sie als Nächstes in den Garten, auf die Straße vor dem Haus oder eine Wiese etc. gehen. Der Welpe sollte jedoch nicht überfordert werden. Wenige Minuten an der Leine reichen pro Übung schon aus.

Grundkommandos für die Dogge – Mit der Dogge in die Hundeschule

Die wichtigsten Grundkommandos können auf verschiedene Weisen trainiert werden und jeder hat seine bevorzugte Methode. Eine der häufigsten ist jedoch mit positiver Verstärkung zu arbeiten und Belohnungen für richtiges Verhalten anzubieten.

Oft haben regionale Hundeschulen sogar auf bestimmte Rassen spezialisierte Trainingsmethoden und nehmen sich für unterschiedliche Charaktere viel Zeit.

Hundeschule
Die Hundeschule ist ein wichtige Bestandteil in der Erziehung der Dogge.

Ein wichtiger Aspekt, um eine gute Schule für Ihre Dogge auszuwählen. Denn eine solide Ausbildung sollten Sie auf jeden Fall ins Auge fassen. Die meisten Hundeschulen bieten darum bereits für die ganz Kleinen Welpenstunden an, in denen die Hundekinder spielerisch lernen und auch den Umgang mit anderen Artgenossen kennenlernen.

Später gehen diese Spielstunden oft nahtlos in die Trainingseinheiten über, in denen Hund und Herrchen viel lernen können. Denn nicht nur die Dogge braucht Übung, auch der Halter muss einiges verstehen und verinnerlichen, um den Hund richtig ausbilden zu können.

Ein weiterer Vorteil der Hundeschule: Wenn Sie Fehler machen, kann der Trainer Sie sofort korrigieren und Tipps geben, warum es gerade nicht so klappt. So schleichen sich Fehler erst gar nicht ein und Sie bleiben auf der richtigen Spur.

Die folgenden Vorschläge zum Einüben einiger Grundkommandos haben sich bewährt, jedoch gibt es auch zahlreiche andere Möglichkeiten diese einzustudieren.

Ebenfalls ist es Geschmackssache, ob Sie mit Handzeichen arbeiten, akustische Signale geben (Stimme, Klicker, Pfeife) oder eine Kombination aus beidem.

Auch Hundeschulen handhaben dies mitunter völlig unterschiedlich. Finden Sie eine Trainingsmethode, die zu Ihnen und Ihrem Hund passt.

Tipp: Wenn Sie mit Leckerlis arbeiten, dann sollte der Hund nicht gerade gefüttert worden sein, sondern ein bisschen Hunger haben. Verwenden Sie hochwertige Leckerbissen,

Grundkommandos Dogge: “Sitz”

Dies ist oft das erste Grundkommando, das ein Hund lernen wird. Stellen Sie sich vor Ihren Vierbeiner und zeigen Sie ihm das Leckerchen in Ihrer Hand. Lassen Sie die Dogge aber keinesfalls hochspringen, um die Belohnung zu stibitzen. Ist der Blick auf den Leckerbissen gerichtet, strecken Sie die Hand aus und führen Sie diese über den Kopf der Dogge hinweg in Richtung Rücken.

Damit diese das Leckerli nicht aus den Augen verliert, wird sie sich in den allermeisten Fällen automatisch hinsetzen. Dies ist das richtige Timing: Sagen Sie in dem Moment “Sitz” und überreichen Sie die Belohnung. Wiederholen Sie dies mehrmals hintereinander und über den Tag verteilt.

Grundkommandos Dogge erlenen
Die Grundkommandos sollten von jeder Dogge beherrscht werden.

Grundkommandos Dogge: “Platz”

Beherrscht die Dogge den Befehl “Sitz”, kann zum nächsten Kommando übergegangen werden. Bringen Sie den Hund zunächst in die “Sitz”-Position und belohnen Sie ihn. Nun legen Sie einen Leckerbissen vor Ihren Vierbeiner auf den Boden und bedecken ihn mit der Hand.

Der Hund wird seine Nase senken, um zu überprüfen, wie er am besten an das gute Stück herankommt. Ziehen Sie die Hand in diesem Fall langsam weg. Wenn der Hund weiterhin interessiert folgt, legt er sich wie von selbst in die gewünschte Sphinx-Position. Es folgt zeitgleich das Kommando “Platz” und die Belohnung wird freigegeben.

Grundkommandos Dogge: “Komm”

Diesen Befehl trainiert man am besten, indem man ihn mit etwas Positiven verknüpft. Rufen Sie “Komm” oder alternativ auch “Hier” immer, wenn Sie das Futter fertig vorbereitet haben, Sie mit dem Hund rausgehen oder mit ihm Spielen wollen.

Der Welpe lernt recht schnell, dass “Komm” bedeutet, es passiert gleich etwas Spannendes oder Angenehmes und wird sehr gern auf Abruf zu Ihnen eilen.

Abbruchkommando “Aus” oder “Nein”

Dieses Kommando soll dem Welpen verdeutlichen, dass Sie nicht dulden, was er gerade tut. Sei es in Blumenkübeln buddeln oder teure Schuhe zerkauen.

Schlagen Sie den Hund nicht, wenn er etwas in Ihren Augen Unrechtes tut, sondern geben Sie laut und bestimmt das Abbruchkommando. Reagiert der Hund nicht, können Sie in die Hände klatschen oder sich vor dem Welpen aufbauen.

Hat er verstanden, dass Sie sein Verhalten nicht gut heißen, sollten Sie ihm anschließend Alternativen aufzeigen. Darf er beispielsweise die Turnschuhe nicht anknabbern, geben Sie ihm ein Kauspielzeug als Ersatz. Er wird so lernen, womit er spielen darf und was er nicht anzurühren hat.

Kommando “Bleib”

Platz als Grundkommando
Platz als Grundkommando

Trainieren Sie zunächst in einem ablenkungsfreien Umfeld. Lassen Sie den Hund “Sitz” oder “Platz” machen und geben Sie anschließend das Kommando “Bleib”. Entfernen Sie sich ein Stück vom Hund (zunächst vielleicht nur einen Schritt) und gehen Sie dann wieder auf ihn zu.

Es folgt ein Lob für den Welpen, wenn er in dieser Position brav gewartet hat. Falls er jedoch aufsteht und folgen möchte, geben Sie das Abbruchkommando “Nein” und bringen ihn wieder in die gewünschte Ausgangsposition. Nach und nach wird der Abstand zum Hund erweitert.

Was ist Klicker-Training? – Klicker Training mit der Dogge

Klickertraining Dogge
Klickertraining: Das Klicken des Knackfroschs vermittelt der Dogge: Es ist richtig, was du machst und beinhaltet gleichzeitig das Versprechen auf eine Belohnung.

Bei dieser Trainingsmethode arbeitet der Halter mit einem Knackfrosch als positiven Verstärker.

Das Klicken des Knackfroschs vermittelt der Dogge: Es ist richtig, was du machst und beinhaltet gleichzeitig das Versprechen auf eine Belohnung. Denn die Abfolge bei diesem Training lautet:

  • Der Hund zeigt das gewünschte Verhalten
  • Es folgt gleichzeitig das Klickern
  • Erst im Anschluss gibt es ein Leckerchen

Dazu muss der Hund zunächst auf das Klickern konditioniert werden, indem man ihm das Geräusch vorstellt und kurz darauf einen Leckerbissen gibt. Hat er einmal die Verbindung Klick = Belohnung hergestellt, kann man zum Training von Kommandos übergehen.

Dabei wird durch ein Klicken jedes Verhalten bestärkt, dass dem Endziel ein wenig näher kommt. Soll der Hund beispielsweise ein Objekt mit der Schnauze berühren, wird bereits der Blick zum Gegenstand belohnt. Anschließend gibt es ein Klickern für einen Schritt auf ihn zu usw.
Der Vorteil dieser Methode: Das Drücken des Knackfroschs klingt immer gleich, im Gegensatz zur Stimme des Menschen, die je nach Stimmung variieren kann.

Tipp: Hunde Clicker-Box

Hunde Clicker BoxDie Dogge-Erziehung wird mit einem Klicker wesentlich einfacher. Mit dieser Art Knackfrosch sind Sie blitzschnell in der Lage Ihrer Dogge ein Feedback zu geben.

Dank der 36 in sich geschlossenen Übungseinheiten auf Trainingskarten können Sie immer und überall mit Ihrer Dogge clickern. Das macht nicht nur Spaß, sondern fordert gleichzeitig Körper und Geist des Hundes.

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Was ist in der Box?

Clicker: Dank dem beigelegten extra leicht zu bedienenden Clicker, steht dem sofortigen Training nichts im Weg.

Begleitbuch: Hier werden die wichtigsten Grundlagen erklärt und die häufigsten Fragen zum Clickertraining erklärt.

36 Trainingskarten: Ob Clicker-Basics (5 grüne Karten), Grunderziehung (14 gelbe Karten) oder Tricks (17 blaue Karten): auf jeder Karte eine neue Übung – Schritt für Schritt erklärt.

clicker-box
Clicker Box mit Handbuch, Trainingskarten, Clicker und praktischer Box. Mehr Infos dazu auf Amazon

Die Hunde-Clickerbox ist für Einsteiger ein tolles Gesamtpaket, mit dem man den leichten Einstieg ins Clickern findet.

Clickern ist durchaus auch für ältere Hunde geeignet und macht Tier und Halter Spaß, wenn man die Fortschritte so gut beobachten kann. Die Konditionierung auf den Clicker geht relativ schnell und darauf kann gut aufgebaut werden.

Die enthaltenen Karten sind robust und in einem handlichen Format. Der mitgelieferte Clicker ist für den Anfang in Ordnung – später empfehle ich den mitgelieferten Klicker durch einen Klicker mit Armband zu ersetzen.

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Welche Tipps für die Dogge Erziehung haben Sie? Wie haben Sie Ihren Dogge Welpen stubenrein bekommen? Bitte hinterlassen Sie einen Kommentar!

5 Gedanken zu „Dogge Erziehung

  1. Ich habe meine Hündin immer beobachtet, wenn sie wach geworden ist, oder getobt hatte habe ich sie gleich rausgesetzt. Nachts hat sie von Anfang an durchgeschlafen und Morgens um 7 mußte ich sie wecken ( dabei bin ich nur wegen ihr so früh aufgestanden) um vor die Tür zu gehen.Es hat 14 Tage gedauert dann war sie stubenrein. Meine andere Dogge ( so einen Hund hatte ich noch nie) hat vom ersten Tag ( 10 Wochen) nicht einmal ins Haus gemacht. Das war genial und ich denke die Züchter haben sehr gute Vorarbeit geleistet. Nun sind es auch 2 Sommer Doggen und ich glaube es ist einfacher im Sommer Hunde stubenrein zu bekommen. Ansonsten habe ich wenn mein Hund eine Pfütze im Haus hinterlassen wollte, ihn wortlos hochgenommen und bin mit ihm schnell rausgegangen . Und wenn dann draußen weiter gepinkelt wurde….loben,loben,loben

  2. Kornelia 28.01.2016
    Hallo ich habe einen 2 1/2 jährigen, kastrierten Doggenrüden Namens Jacko. Ich bin mit ihm in der Hundeschule seit er ein Welpe ist. Das hat sich ausgezahlt. Er hört aufs Wort, kann Sitz, Platz, Bleib und wenn er im Platz ist wartet er solange, bis ich komm rufe. Er bleibt auch auf seinem Platz wenn Besuch kommt. Er ist sehr brav, kann aber auch sehr böse werden bei Fremden.
    Ich kann nur jedem eine gute HundeSchule empfehlen. Wir gehen nur ohne Leine spazieren, so gut ist unser Vertrauen zu einander. Lg Konni

  3. hallo,habe ein 5 monate alten deutsche dogge carne corso welpen.sitz klappt platz nicht immer,stubenrein ging recht schnell(4 wochen)wobei nur 2mal ein haüfchen war.bei der erziehung stehen wir halt noch ziemlich am anfang,machenalles mit geduld und gehen auchin die welpenschule wechseln jetzt in die junghundegruppe.wobei uns das wetter leider uns bei denschulbesuchen oft ein strich durch die rechnung macht

  4. Hallo und guten Tag!

    ich hoffe freundlicherweise auf eine wichtige, hilfreiche Info von erfahrenen Doggen Menschen…

    Wir haben den Herrn “Heisenberg”…

    *11.10.2014 nun seid Dezember 2014.
    Er ist männlich(kastriert), “Harlekin”

    Er kam zu uns in die Familie mit 3 Kindern und einer Uhralten Golden Retriever Oma…
    Mein Mann wollte sich in erster Linie um Erziehung und Ausbildung kümmern…
    Bei dem wollen ist es allerdings leider auch weitgehend geblieben…

    Ich brauche dringend Unterstützung, da ich inzwischen mit den 3 Kindern und der durchgeknallten, liebenswerten Dogge und der Goldi Oma alleine bin…
    Momentan fällt es mir schwer durchzuhalten, er ignoriert inzwischen teilweise bekannte Befehle völlig…

    Ich hoffe Sie können mir helfen, denn ich liebe diesen Hund eigentlich aber es funktioniert so leider ganz und garnicht…

    LG Nadine

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