Dogge Ernährung und Futter


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Dogge Ernährung – Was Sie bei der Wahl des Futters beachten sollten!


Die richtige Ernährung ist grundlegend für ein langes und gesundes Dogge Leben.

Gutes Futter kann die Lebenserwartung der Dogge erhöhen.

Überfütterung und falsche Fütterung machen sich bei dieser Rasse leider sehr schnell gesundheitlich bemerkbar.

Hier finden Sie einige Punkte, die Sie bei der Ernährung der Dogge beachten sollten.

Hat die Rasse Deutsche Dogge einen Hang zu Übergewicht?

Die Gewichtskontrolle spielt bei Doggen eine besondere Rolle, denn es ist bei dieser beeindruckenden Körpergröße wichtig, ein Idealgewicht zu halten.

Dogge Übergewicht
Bei richtige Ernährung und ausreichend Bewegung hat die die Dogge keinen Hang zu Übergewicht wie z.B. ein Labrador.

Übergewichtige Doggen entwickeln extrem schnell gesundheitliche Probleme und Skelettverformungen wie z. B. Gelenksdysplasien.

Dabei muss man das “Übergewicht” optisch etwas anders einschätzen als bei vielen anderen Rassen. Man begegnet eigentlich nie einer Dogge mit dem walzenförmigen Körper eines, sagen wir einmal, überfütterten Labradors.

Allerdings gilt eine Dogge im Wachstum sofort als übergewichtig, wenn Sie die Rippen nicht mehr fühlen können. Es geht hier nicht darum, ein Schönheitsideal zu verfolgen, sondern darum, gesundheitsschädliche Skelettdeformationen bei Junghunden zu vermeiden.

Doggen sind temperamentvolle Tiere und es fällt leider nicht allen Besitzern leicht, ihnen die nötige Bewegung zu verschaffen. Auch dadurch kommt ein Hang zu Übergewicht zustande.

Deswegen: Ja, Übergewicht ist bei Doggen ein Thema – und durch die damit verbundenen gesundheitlichen Konsequenzen ein sehr schwieriges.

Wie füttere ich meinen Doggenwelpen?

Futter Dogge Welpen
Im Wachstum ist es besonders wichtig, dass die Bestandteile des Futters genau auf die Dogge Welpen abgestimmt werden.

Im Wachstum ist es besonders wichtig, dass die Bestandteile des Futters genau aufeinander abgestimmt werden. Deshalb greifen Sie für Welpen und Junghunde am besten zu einem qualitativ hochwertigen Fertigfuttermittel.

Dabei sollten Sie darauf achten, dass es sich um eine Hundefuttersorte “für große Hunde” bzw. “für große Rassen” handelt. Aber nicht einmal dann ist das Fertigfutter mit Sicherheit auf die Bedürfnisse einer Dogge im Wachstum abgestimmt.

Es gibt Qualitätsunterschiede zwischen den Herstellern und die teure Marke ist nicht unbedingt die beste. Sie können sich beim Züchter oder beim Tierarzt dazu beraten lassen.

Solange sich der Körper noch im Aufbau befindet, machen Doggen eine sehr kritische Phase durch. Zu alternativen Fütterungsweisen wie dem BARFen (siehe unten) bestehen für die Wachstumsphase keine zuverlässigen Erfahrungswerte.

Deshalb sollten Welpen und Junghunde besser nicht geBARFt werden.

Dogge Welpenfutter
Dogge Welpenfutter: Während der Wachstumsphase achten Sie verstärkt darauf, dass Ihre Dogge schlank bleibt. Die Rippen sollten tastbar sein. Dadurch beugen Sie Skelettverformungen (Gelenksdysplasien und andere) vor.

Während der Wachstumsphase achten Sie verstärkt darauf, dass Ihre Dogge schlank bleibt. Die Rippen sollten tastbar sein. Dadurch beugen Sie Skelettverformungen (Gelenksdysplasien und andere) vor.

Da die Rasse zu Magendrehungen neigt, sollten einige Punkte bei der Größe der Futterportionen und den Fütterungszeiten beachtet werden. Für Welpen sind drei kleinere Mahlzeiten gut geeignet, für etwas ältere Tiere reichen zwei Mahlzeiten aus.

Die Dogge sollte vor dem Fressen eine Zeit zum Spielen und Toben haben, niemals direkt danach. Organisieren Sie Spaziergänge und Spielzeiten so, dass Ihre Dogge mindestens eine, besser drei Stunden nach der Fütterung ruhen kann.

Im Idealfall schläft sie in dieser Zeit und es passiert um sie herum nichts “Aufregendes” für den Hund.

Was ist bei der Ernährung von kastrierten Doggen zu beachten?

Ernährung Dogge kastriert
Was ist bei der Ernährung von kastrierten Doggen zu beachten?

Bei Kastraten kann es sein, dass Sie die Futtermenge reduzieren müssen. Einerseits liegt es daran, dass sich die hormonellen Änderungen durch die Kastration auch auf den Stoffwechsel auswirken.

Andererseits werden Doggen nach der Kastration häufig etwas “faul”. Bewegen sie sich weniger, wird weniger Energie verbrannt und schneller Fett angesetzt.

Allgemeingültige Angaben zu den Kastraten kann man allerdings nicht machen: Es hängt erstens von dem Alter ab, in dem die Kastration durchgeführt wurde.

Früh kastrierte Rüden bilden zum Beispiel nicht denselben Muskelapparat aus wie spät kastrierte Rüden. Muskelmasse und Energiebedarf des Körpers ist bei dem Frühkastraten geringer.

Zweitens gibt es natürlich Unterschiede von Hund zu Hund, also muss immer der Einzelfall beurteilt werden.

Wieviel Futter braucht meine Dogge?

Wieviel Futter Dogge
Wieviel Futter braucht meine Dogge?
Eine allgemeingültige Antwort auf diese Frage gibt es nicht, denn Doggen unterscheiden sich stark in individuellem Körperbau, Körpergröße, Idealgewicht und Aktivitätslevel.

Eine allgemeingültige Antwort auf diese Frage gibt es nicht, denn Doggen unterscheiden sich stark in individuellem Körperbau, Körpergröße, Idealgewicht und Aktivitätslevel.

Zusätzlich hängt die benötigte Futtermenge auch von der Art der Fütterung und der Zusammensetzung des Futters ab.

Als Daumenregel rechnen Sie mit 1 kg Trockenfutter pro Tag pro erwachsene Dogge.

Bei Nassfutter und Kombi-Fütterung erhöht sich der Bedarf auf circa 2 kg Futter pro Tag und Tier.

Trockenfutter für die Dogge – ja oder nein?

 

Trockenfutter für meine Dogge
Trockenfutter hat für den Besitzer viele Vorteile, da es sehr praktisch ist. – Ist Trockenfutter gut für meine Dogge?

Die Vorteile von Trockenfutter sind:

  • Ein reinigender Effekt auf die Zähne.
  • Die unproblematische, lange Lagerung des Futters.
  • Es fällt verhältnismäßig wenig Abfall an.

Die Nachteile von Trockenfutter sind:

  • Viele Trockenfutter bestehen größtenteils aus Getreide.
  • Das Futter könnte im Magen nachquellen und dabei die Entstehung einer Magenumdrehung fördern.
  • Manche Trockenfutter werden während des Herstellungsprozess stark erhitzt, so dass Vitamine und andere Nährstoffe verloren gehen. Entweder das Futter bleibt deshalb nährstoffarm, oder der Hersteller fügt dem Futter anschließend entsprechende Zusätze hinzu.

 

Beachten Sie, dass Ihre Dogge einen höheren Bedarf an Trinkwasser hat, wenn Sie sie mit Trockenfutter füttern.

Welches Trockenfutter ist für die Dogge zu empfehlen?

 

Trockenfutter für Doggen
Ein gutes Trockenfutter für die Dogge: Wolfsblut

Wir werden immer wieder gefragt welches Trockenfutter zu empfehlen ist. Häufig haben die Hunde mit Durchfall, stumpfen Fell und Kratzen zu kämpfen.

Wichtig ist, dass das Futter Ihrem Hund schmeckt und er alle nötigen Nährstoffe erhält. Sehr viele Futtersorten bieten eine ausreichende Versorgung und halten Ihren Hund gesund. Alle sehr guten Futtersorten aufzuzählen ist daher fast unmöglich.

Als Beispiel können wir das Futter von Wolfsblut empfehlen. – Wie gesagt es ist nur ein gutes Futter unter vielen. Die Futtermenge muss dem Umsatz und dem Aktivitätslevel des Hundes angepasst werden.

Infos zu Wolfsblut auf Amazon.de

Warum empfehlen wir dieses Futter?

  • Hoher Fleischanteil
  • Der Hund ist häufig agiler und leistungsfähiger,
  • Er riecht häufig besser
  • Getreidefreies Futter
  • Glänzendes Fell
  • Es gibt neben dieser Sorte von Wolfsblut noch weitere Geschmacksrichtungen mit einem hohen Fleischanteil.
  • Fester Stuhl und optimale Verdauung
  • Gute Verträglichkeit – viele Doggen mit Allergien vertragen dieses Futter sehr gut.
  • Kein Kratzen und Lecken der Pfoten mehr

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Die Vorteile von Nassfutter

  • Hat einen intensiveren Geschmack als Trockenfutter und wird darum oft bevorzugt. Gut bei appetitlosen oder fressunlustigen Hunden
  • Wirkt sich positiv auf den Wasserhaushalt des Hundes aus, besonders bei trinkfaulen Vierbeinern
  • Matschige, weiche Konsistenz kann auch von kranken und alten Hunden sowie Welpen gefressen werden
  • Größere Mengen können gefressen werden, ohne das gleich Übergewicht entsteht (weniger energiereiches Futter)
  • Problemlose Vorratshaltung möglich
  • Leichte Lagerung (gilt jedoch nicht für angebrochene Produkte, die zügig aufgebraucht werden sollten)

Welche Nachteile hat Nassfutter?

  • Viel Verpackungsmaterial ist wenig umweltfreundlich
  • Riecht manchmal streng
  • Reste neben dem Napf verkrusten schnell und sind weniger leicht zu entfernen
  • Viel Kotabsatz (je nach Qualität des Futters und der Menge an Füllstoffen)
  • Eindeutige Kennzeichnung von Zutaten fehlt manchmal
  • Geschmacksverstärker, Konservierungsstoffe etc. teilweise enthalten

Welches Nassfutter ist für die Dogge zu empfehlen?

Nassfutter für die Dogge
Gutes Nassfutter für die Dogge: Animonda

Wie beim Trockenfutter gibt es auch beim Nassfutter 1001 Möglichkeiten am Markt.

Auch beim Nassfutter ist es wieder wichtig, dass das Futter Ihrem Hund schmeckt und er alle nötigen Nährstoffe erhält.

Sehr viele Nassfutter bieten eine ausreichende Versorgung und halten Ihren Hund gesund. Alle sehr guten Futtersorten aufzuzählen ist daher auch hier fast unmöglich.

Als Beispiel können wir das Nassfutter von Animonda empfehlen. – ein gutes Futter unter vielen. Des weiteren ist das Nassfutter Rinti zu empfehlen:

Die Futtermenge muss dem Umsatz und dem Aktivitätslevel des Hundes angepasst werden.

Infos zu Animonda auf Amazon.de

Warum empfehlen wir dieses Nassfutter für die Dogge?

  • Hoher Fleischanteil
  • garantiert ohne Getreide
  • ohne künstlichen Farbstoffe
  • ohne Konservierungstoffe
  • große Abwechslung für den Hund durch die unterschiedlichen Dosen
  • Glänzendes Fell
  • Fester Stuhl und optimale Verdauung
  • Gute Verträglichkeit – viele Hunde mit Allergien vertragen dieses Futter sehr gut.
  • Kein Kratzen und Lecken der Pfoten mehr

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Was ist gutes Hundefutter?

Trockenfutter Dogge
Denken Sie an ausreichend Wasser wenn Ihre Dogge viel Trockenfutter bekommt!

Über dieser Frage reden sich Hundebesitzer und Züchter die Köpfe heiß. Das perfekte Hundefutter scheint es nicht zu geben.

Aber wenn Sie sich auf die Suche begeben, achten Sie auf einen möglichst hohen Fleischanteil im Futter. Vor allem Trockenfutter basieren häufig auf Getreide, obwohl dies weniger für Hunde geeignet ist.

Künstliche Zusätze, Farbstoffe, Konservierungsstoffe etc. sollten sich auf ein Minimum beschränken.

Um solche Zusatzstoffe ganz zu vermeiden, müssten Sie das Hundefutter aus unverarbeiteten Zutaten selbst zusammenstellen.

Dabei können allerdings schwerwiegende Fehler unterlaufen, wenn man sich nicht richtig auskennt. Deshalb kann ein mittelmäßiges Fertigfutter gegenüber einer fehlerhaften Selbstmischung oder einem falschen BARFen (s. u.) das geringere Gesundheitsrisiko für Ihre Dogge darstellen.

Wie erkenne ich gutes Hundefutter?

Sie suchen nach einem Futter mit hohem Fleischanteil und möglichst wenig ungewünschten Zusatzstoffen. Die schlechte Nachricht ist: Nach der Bekanntheit der Marke oder dem Preis können Sie sich nicht richten.

Gutes Hundefutter für meine Dogge
Es ist gar nicht so einfach gutes Hundefutter zu erkennen. Der Fleischanteil sollte groß sein, möglichst wenig Getreide. Finger weg von buntem Trockenfutter!

Es bleibt Ihnen nichts anderes übrig, als das Kleingedruckte auf den Futterbeuteln zu lesen. Leider werden die Bestandteile von Tierfutter häufig irreführend deklariert.

Suchen Sie nach einem Futter mit hohem Fleischgehalt, sollte Fleisch als erste Zutat aufgelistet sein. Folgen danach aber mehrere Getreidesorten ohne Prozentangaben, so kann der Gesamtanteil des Getreides größer sein als der Fleischanteil.

Hinterfragen Sie auch Produkte, die mit der Aufschrift “Ohne Konservierungsstoffe” werben. Ein Produkt, das tatsächlich keinerlei Konservierungsstoffe enthält, hat eine sehr beschränkte Haltbarkeit.

Liegt das Mindesthaltbarkeitsdatum des Produktes mehrere Monate oder gar Jahre in der Zukunft, sind vermutlich doch Konservierungsstoffe enthalten.

Nehmen Sie Abstand von “buntem” Futter: Die zugesetzten Farbstoffe sind nutzlos bis schädlich und vor allem ein Werbegag (grünliche Pellets mit angeblichem Gemüseanteil, rötliche Pellets mit angeblich hohem Fleischgehalt etc.).

Mitunter wird Hundefutter auch so eingefärbt, dass Hunde davon dunkleren Kot bekommen. Der dunkle Kot suggeriert vielen Leuten, dass es sich um qualitativ hochwertiges Futter handelt – in Wirklichkeit handelt es sich schlicht um Farbstoff, der einmal durch den Hund gewandert ist.

Woran erkenne ich eine richtig ernährte Dogge?

Richtig ernährte Dogge
Bei einer richtig ernährten Dogge sind die Rippen in der Wachstumsphase gut tastbar.
Erwachsene Tiere haben eine sehr gut ausgebildete Muskulatur, die unter einem glänzenden Fell deutlich sichtbar ist.
Die richtige Ernährung erkennen Sie neben dem glänzenden Fell auch an gesunden Zähnen.

Bei einer richtig ernährten Dogge sind die Rippen in der Wachstumsphase gut tastbar.

Erwachsene Tiere haben eine sehr gut ausgebildete Muskulatur, die unter einem glänzenden Fell deutlich sichtbar ist.

Die richtige Ernährung erkennen Sie neben dem glänzenden Fell auch an gesunden Zähnen.

Was ist für die Dogge giftig bzw. nicht bekömmlich?

Es gibt mehrere Lebensmittel, die Menschen problemlos essen können, bei Hunden aber gesundheitliche Probleme hervorrufen.

  • Schokolade für Dogge
    Schokolade ist für die Dogge – auch als Leckerlie – absolut tabu! Ein Inhaltsstoff der Schokolade (Theobromin) ähnelt dem Koffein und ruft bei Hunden ähnliche Vergiftungserscheinungen (schlimmstenfalls mit Todesfolge) hervor.

    Scharf Gewürztes und sehr zuckerhaltige Speisen sind meist unbekömmlich.

  • Auf eine sehr fettreiche Mahlzeit reagiert die Dogge vielleicht mit vorübergehendem Durchfall.
  • Hunde reagieren auf Alkohol und Koffein extrem empfindlich, hier kommt es schnell zu Vergiftungserscheinungen.
  • Ein Inhaltsstoff der Schokolade (Theobromin) ähnelt dem Koffein und ruft bei Hunden ähnliche Vergiftungserscheinungen (schlimmstenfalls mit Todesfolge) hervor.
  • Weintrauben und Rosinen können zu Nierenversagen führen.
  • Zwiebeln und Knoblauch in jeder Form (roh, gegart, getrocknet, …) sind giftig.
  • Von gekochten Knochen können scharfkantige Splitter abbrechen. Gekochte Geflügelknochen sind besonders gefährlich, entfernen Sie diese immer, wenn Sie das Fleisch verfüttern.
  • Rohes Schweinefleisch stellt ein hohes Gesundheitsrisiko dar, Einzelheiten finden Sie weiter unten im Text.

Was ist BARF Ernährung?

Dogge BARF BARFen
Dogge BARF: Bei dieser Fütterungsmethode werden die Hunde vor allen Dingen mit Fleisch (Muskelfleisch, Organe und Innereien) und Knochen ernährt. Gemüse, Obst, Kräuter und eventuell Fisch- oder Pflanzenöl stehen ebenfalls auf dem Speiseplan. Alle Zutaten werden roh verfüttert.

BARF ist eine in den USA entwickelte Fütterungsmethode, die sich an der Ernährung der Wölfe orientiert. Der Name stand zunächst für “Born-Again Raw Feeders” (neugeborene Rohfütterer), später für “Bones And Raw Foods” (Knochen und rohe Nahrung) oder “Biologically Appropriate Raw Foods” (biologisch geeignete rohe Nahrung).

Für den deutschen Sprachraum hat man sich die Bezeichnung “Biologisches Artgerechtes Rohes Futter” ausgedacht.

Bei dieser Fütterungsmethode werden die Hunde vor allen Dingen mit Fleisch (Muskelfleisch, Organe und Innereien) und Knochen ernährt. Gemüse, Obst, Kräuter und eventuell Fisch- oder Pflanzenöl stehen ebenfalls auf dem Speiseplan. Alle Zutaten werden roh verfüttert.

Pro und kontra BARF

Die BARF Ernährung ist umstritten. Die Befürworter der Methode führen an, dass sich diese Fütterung positiv auf die Gesundheit der Hunde auswirkt.

Dogge BARFen
Bevor Sie Ihre Dogge BARFen, informieren Sie sich umfassend über diese Art der Fütterung. Es handelt sich keinesfalls um eine “reine Fleischfütterung”, die schnell zu Mangelernährung führen würde. Hundebesitzer, die BARF ausprobieren möchten, müssen willens sein, sich mit dem Nährwertbedarf eines Hundes auseinanderzusetzen

Vor allem die Zahngesundheit soll sich verbessern, da durch den Verzehr der Knochen Zahnstein und Zahnbeläge entfernt werden. Allergien und Fellprobleme sollen ebenfalls zurückgehen.

Da alle Zutaten frisch und roh gefüttert werden, kommen Konservierungsstoffe und andere Zusatzstoffe in diesem Ernährungsplan nicht vor. Kommerzielles Hundefutter dagegen enthält praktisch immer Konservierungsmittel.

Laut den Gegnern der Methode ist bisher kein gesundheitlicher Nutzen des BARFen nachgewiesen worden. Mangelernährung soll häufiger auftreten, vor allem, wenn sich Hundebesitzer nicht tiefreichendes Hintergrundwissen zum Thema Ernährung angeeignet haben.

Verletzungen durch Knochensplitter können in der Mundhöhle sowie dem Magen-Darmtrakt auftreten. Durch die Rohfütterung bleiben eventuelle Bakterien, Viren und Parasiten (Würmer, Wurmlarven) in der Nahrung lebensfähig. Diese könnten den Hund oder den Besitzer infizieren.

Fazit: Bevor Sie BARFen, informieren Sie sich umfassend über diese Art der Fütterung. Es handelt sich keinesfalls um eine “reine Fleischfütterung”, die schnell zu Mangelernährung führen würde. Hundebesitzer, die BARF ausprobieren möchten, müssen willens sein, sich mit dem Nährwertbedarf eines Hundes auseinanderzusetzen.

Wo kann ich mich über das BARFen informieren

BARF – Biologisch Artgerechtes Rohes Futter Mehr Infos…

Einen guten Überblick über das BARFen gibt diese kleine Broschüre zu einem günstigen Preis:

Mit Tabellen, Ernährungspläne, Literatur- und Linktipps. Inhalt: – Vorwort – Zur Ernährung des Hundes – Praktische Fütterung mit BARF – Fasten – Ernährungspläne – Futtermittelliste – Fleisch und Knochen – Gemüse und Obst – Getreide – Milchprodukte – Öle und Fette – Kräuter – Sonstige Futtermittel – Wasser – Nahrungsergänzung – muss das sein? – Vitamine – Mineralien – Umstellen auf BARF – Entgiftung? – Parasiten – Noch offene Fragen – Für die Taschenrechner-Fütterer – Bezugsquellen – Weitere Infos zu B.A.R.F. – Literaturempfehlungen

Mehr Infos zum BARFen hier.

Ist rohes Schweinefleisch für die Dogge gefährlich?

Rohes Schweinefleisch für die Dogge
Ist rohes Schweinefleisch für die Dogge gefährlich? Ja, bitte niemals rohes Schweinefleisch an ihre Dogge verfüttern!

Weder Hunde noch Katzen sollten mit rohem Schweinefleisch gefüttert werden. Selbst die rohen Innereien und Knochen des Schweins sind problematisch. Rohes Schwein (auch Wildschwein!) kann Partikel des Aujeszky-Virus enthalten, der bei Hunden und Katzen die sogenannte “Pseudowut” auslöst.

Diese Krankheit verläuft beim Menschen harmlos und meist unbemerkt, bei Hunden und Katzen endet sie tödlich und kann nicht behandelt werden.

Selbst Mett- und Wurstprodukte, die anteilig rohes Schweinefleisch enthalten, stellen ein Risiko dar. In Deutschland ist dieses Virus glücklicherweise selten geworden.

Die Parasiten, die Toxoplasmose verursachen, können ebenfalls über rohes Schweinefleisch übertragen werden. Ein weiteres Problem sind die sogenannten Trichinen (Wurmlarven im Muskelfleisch).

Allerdings spielen diese wohl nur bei Fleisch aus dubiosen Quellen eine Rolle: Schweinefleisch, das in Deutschland als Lebensmittel verwendet werden soll, muss auf Trichinen untersucht werden.

Werden Sie grundsätzlich skeptisch bei Fleisch, das laut Etikettierung “nicht zum Verzehr durch den Menschen geeignet” ist.

Hundefutter Testsieger von Stiftung Warentest bei Amazon.de

Welches Futter bekommt Ihre Dogge? Bitte hinterlassen Sie einen Kommentar und teilen Sie uns mit, was Ihrer Dogge gut bekommt! Wie ist Ihre Meinung zum BARFen?

8 Gedanken zu „Dogge Ernährung und Futter

  1. Ich habe vor drei Jahren zwei Doggenwelpen (5 Wochen alt, Mutter verstorben) aus dem Tierschutz übernommen. Da meine 3 bereits vorhandenen Hunde (Großpudel, Leonberger-Kangal-Mix und Jagdterrier) bereits gebarft wurden, habe ich auch die Doggenwelpen gebarft.

    Sie bekamen in den ersten zwei Wochen 5 Mahlzeiten am Tag: 2x Hüttenkäse oder Kefir oder Ziegenquark, 2x Fleisch (Huhn, Rind, Pferd, Schaf, sowohl Muskelfleisch als auch Innereien) und 1x Gemüse (Babygläschen) mit Kartoffeln und Fleischbrühe. Das Fleisch war von Anfang an nicht gewolft. Da mein Fleischlieferant 1x pro Woche schlachtet, kriegten die Welpen dann zusätzlich ein Schälchen frisches Schaf-, Pferde- oder Rinderblut.

    Dazu bis zur 7. Woche pro Woche 2-3 Eigelb mit den gemörserten Schalen und 2x pro Woche gemörserte Knochen übers Futter gestreut. Ab der 12. Woche dann statt der gemörserten Knochen ganze Hühner- und Putenflügel, Kalbsschwänze und Hühner-/ Putenhälse. Zu jeder Mahlzeit gab es auch immer etwas Öl (Leinöl, Rapsöl, Lachsöl, Olivenöl). Ab der 7. Woche stellte ich auf vier Mahlzeiten um, ab Woche 12 auf drei.

    Ab da kamen auch große, fleischige Kalbsbrustknochen dazu, die – im Wechsel mit Puten-/ Hühnerhälsen und Kalbsschwänzen meist die Abendmahlzeit bildeten. In den Quark oder Kefir gab es 1x pro Woche auch frisches Obst, welches Welpe Bacchus begeistert fraß, während Welpe Chianti ab der ersten Mahlzeit jedes Stückchen fein säuberlich aussortierte und neben dem Napf ablegte. So ist das bei beiden bis heute geblieben. Ab der 20. Woche bereicherten Kaninchen, Wild und frischer Fisch den Speiseplan.

    Bis zum Ende des 1. Lebensjahres fütterte ich drei Mal täglich, dann stellte ich auf zwei Mahlzeiten um, die ab da (wie bei allen meinen Hunden) so beibehalten wurden.

    Beide Rüden waren während des ersten Jahres immer schlank, aber nie mager. Bei identischer Fütterung und vergleichbarer Bewegung wuchs Chianti zwischen dem 7. und 9. Monat etwas schneller und war am Ende des 9. Monats 3 Zentimeter größer und 4 Kilo schwerer als sein Bruder. Zwei große Blutbilder innerhalb des ersten Lebensjahrs zeigten bei beiden Hunden keine Auffälligkeiten. Mit der Knochengabe musste ich immer mal spielen (Kot), aber das ist bei allen Hunden so.

    Mit nun drei Jahren hat Bacchus (gefleckt) 82 cm und 68 Kilo, Chianti (schwarz) 79 cm und 63 Kilo.

    Ich barfe seit mittlerweile 23 Jahren. In meinem Fall entstammt das rein praktischen Erwägungen, da mein Bruder in unmittelbarer Nachbarschaft einen Biobauernhof betreibt und Fleisch(-abfälle) für mich gut und günstig zu haben waren/ sind. Die Erfahrung hat mich gelehrt, dass das Zufüttern von Vitaminen und Mineralstoffen nicht notwendig ist, wenn die Fleischzusammensetzung stimmt. Da die beiden meine ersten Doggen waren, habe ich dennoch die Blutbilder machen lassen, um sicherzugehen, dass das, was bisher funktioniert hat, auch bei den beiden klappt. Rückblickend hätte ich das nicht gebraucht, denn die Hunde zeigten ihren Gesundheitszustand auch so.

    Irgendwo habe ich gelesen, dass Doggen wegen ihrer Zähne nicht zu früh Knochen fressen sollen (?). Die beiden Jungs hatten diesbezüglich keine Probleme.

    1. Ich bin begeistert. So werde ich es bei meiner Dogge auch machen. Danke für den tollen Beitrag! Noch eine Frage: Was kriegen Ihre Doggen zu den zwei Mahlzeiten am Tag? Und ist es nötig, dass sie gemörserte Knochen bekommen? Liebe Grüße

  2. Also ich habe auch eine Dogge. 2 1/2 Jahre
    Meine ist auch sehr wählerisch was das Essen angeht. Habe alles mögliche schon probiert, kaum hatte wir was gefunden was ihr schmeckt, war es nach einer kurzen Zeit wieder uninteressant.
    Meine Nachbarn barfen und da meinten sie warum ich es nicht ausprobiere.
    Meine bekommt jetzt eine halbe Dose Nassfutter und 300-400g rohes Fleisch, Gemüse und etwas Haferflocken dazu und einen TL Leinöl oder Lachsöl. Zweimal am Tag. Das frisst sie momentan sehr gut, außer das Dosenfutter, das lässt sie schön am Rand liegen.
    Das mache ich seit 2 Wochen, bin mir aber trotzdem nicht sicher ob es gut ist.
    Ich bin froh das sie überhaupt frisst, ich weiß schon gar nicht mehr was ich machen soll.
    Man liest so viel davon, Vor und Nachteile, das man total durcheinander kommt.
    Was mache ich falsch?

  3. Meine Dogge (8,5Jahre) wird nur noch “teil-gebarft”, d.h. morgens bekommt sie ein hochwertiges Tofu und Abends, zur Hauptmahlzeit, Fleisch oder Fisch und Gemüse mit diversen Beigaben (Ei, Hüttenkäse, Seealgen, Hagebuttesamen, Öl, ) Seit wir Ihr letztes Jahr einen Teil der Milchleiste und die Gebärmutter entfernen lassen mussten, bekommt sie abends nicht mehr so viele Kohlenhydrate (Kartoffeln, Reis, Haferflocken). Allerdings erwärme ich das Fleisch etwas , da sie das, mit zunehmendem Alter, besser verträgt. Manchmal bekommt sie auch gekocht..zB..Hühnchen oder Rind mit Spinat und Karotten. Momentan frisst sie das gekochte lieber 😉
    Sie erfreut sich bester Gesundheit.
    P.S.Dosenfutter hat sie noch nie bekommen.

  4. Hallo,
    wir haben uns zur Aufzucht unseres Doggenwelpen für Orijen Puppy Large entschieden und sind sehr damit zufrieden … Er wächst relativ langsam und verträgt es hervorragend … Er ist jetzt 5 Monate alt und hatte noch nie irgendwelche Krankheitsanzeichen …
    Das Futter gefällt uns besser als Eokfsblut, da Orijen mehr Fleisch und keine Kartoffeln beinhaltet …
    Es quillt so gut wie gar nicht in Wasser auf und somit verringert sich die Gefahr einer Magendrehung erheblich …
    Unser Boxer und unser Mops bekomnen schon seit vielen Jahren das Orijen und haben keinerlei gesundheitliche Probleme …

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