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Dogge Ernährung – Was Du bei der Wahl des Futters beachten solltest!


Die richtige Ernährung ist grundlegend für ein langes und gesundes Dogge Leben.

Gutes Futter kann die Lebenserwartung der Dogge erhöhen.

Überfütterung und falsche Fütterung machen sich bei dieser Rasse leider sehr schnell gesundheitlich bemerkbar.

Hier findest Du einige Punkte, die Du bei der Ernährung der Dogge beachten solltest.

Hat die Rasse Deutsche Dogge einen Hang zu Übergewicht?

Die Gewichtskontrolle spielt bei Doggen eine besondere Rolle, denn es ist bei dieser beeindruckenden Körpergröße wichtig, ein Idealgewicht zu halten.

Dogge Übergewicht
Bei richtige Ernährung und ausreichend Bewegung hat die die Dogge keinen Hang zu Übergewicht wie z.B. ein Labrador.

Übergewichtige Doggen entwickeln extrem schnell gesundheitliche Probleme und Skelettverformungen wie z. B. Gelenksdysplasien.

Dabei muss man das „Übergewicht“ optisch etwas anders einschätzen als bei vielen anderen Rassen. Man begegnet eigentlich nie einer Dogge mit dem walzenförmigen Körper eines, sagen wir einmal, überfütterten Labradors.

Allerdings gilt eine Dogge im Wachstum sofort als übergewichtig, wenn Du die Rippen nicht mehr fühlen kannst. Es geht hier nicht darum, ein Schönheitsideal zu verfolgen, sondern darum, gesundheitsschädliche Skelettdeformationen bei Junghunden zu vermeiden.

Doggen sind temperamentvolle Tiere und es fällt leider nicht allen Besitzern leicht, ihnen die nötige Bewegung zu verschaffen. Auch dadurch kommt ein Hang zu Übergewicht zustande.

Deswegen: Ja, Übergewicht ist bei Doggen ein Thema – und durch die damit verbundenen gesundheitlichen Konsequenzen ein sehr schwieriges.


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Wie füttere ich meinen Doggenwelpen?

Futter Dogge Welpen
Im Wachstum ist es besonders wichtig, dass die Bestandteile des Futters genau auf die Dogge Welpen abgestimmt werden.

Im Wachstum ist es besonders wichtig, dass die Bestandteile des Futters genau aufeinander abgestimmt werden. Deshalb greife für Welpen und Junghunde am besten zu einem qualitativ hochwertigen Fertigfuttermittel.

Dabei solltest Du darauf achten, dass es sich um eine Hundefuttersorte „für große Hunde“ bzw. „für große Rassen“ handelt. Aber nicht einmal dann ist das Fertigfutter mit Sicherheit auf die Bedürfnisse einer Dogge im Wachstum abgestimmt.

Es gibt Qualitätsunterschiede zwischen den Herstellern und die teure Marke ist nicht unbedingt die beste. Du kannst Dich beim Züchter oder beim Tierarzt dazu beraten lassen.

Solange sich der Körper noch im Aufbau befindet, machen Doggen eine sehr kritische Phase durch. Zu alternativen Fütterungsweisen wie dem BARFen (siehe unten) bestehen für die Wachstumsphase keine zuverlässigen Erfahrungswerte.

Deshalb sollten Welpen und Junghunde besser nicht geBARFt werden.

Dogge Welpenfutter
Dogge Welpenfutter: Während der Wachstumsphase achte verstärkt darauf, dass Deine Dogge schlank bleibt. Die Rippen sollten tastbar sein. Dadurch beugst Du Skelettverformungen (Gelenksdysplasien und andere) vor.

Während der Wachstumsphase achte verstärkt darauf, dass Deine Dogge schlank bleibt. Die Rippen sollten tastbar sein. Dadurch beugst Du Skelettverformungen (Gelenksdysplasien und andere) vor.

Da die Rasse zu Magendrehungen neigt, sollten einige Punkte bei der Größe der Futterportionen und den Fütterungszeiten beachtet werden. Für Welpen sind drei kleinere Mahlzeiten gut geeignet, für etwas ältere Tiere reichen zwei Mahlzeiten aus.

Die Dogge sollte vor dem Fressen eine Zeit zum Spielen und Toben haben, niemals direkt danach. Organisiere Spaziergänge und Spielzeiten so, dass Deine Dogge mindestens eine, besser drei Stunden nach der Fütterung ruhen kann.

Im Idealfall schläft sie in dieser Zeit und es passiert um sie herum nichts „Aufregendes“ für den Hund.

Was ist bei der Ernährung von kastrierten Doggen zu beachten?

Ernährung Dogge kastriert
Was ist bei der Ernährung von kastrierten Doggen zu beachten?

Bei Kastraten kann es sein, dass Du die Futtermenge reduzieren musst. Einerseits liegt es daran, dass sich die hormonellen Änderungen durch die Kastration auch auf den Stoffwechsel auswirken.

Andererseits werden Doggen nach der Kastration häufig etwas „faul“. Bewegen sie sich weniger, wird weniger Energie verbrannt und schneller Fett angesetzt.

Allgemeingültige Angaben zu den Kastraten kann man allerdings nicht machen: Es hängt erstens von dem Alter ab, in dem die Kastration durchgeführt wurde.

Früh kastrierte Rüden bilden zum Beispiel nicht denselben Muskelapparat aus wie spät kastrierte Rüden. Muskelmasse und Energiebedarf des Körpers ist bei dem Frühkastraten geringer.

Zweitens gibt es natürlich Unterschiede von Hund zu Hund, also muss immer der Einzelfall beurteilt werden.

Wieviel Futter braucht meine Dogge?

Wieviel Futter Dogge
Wieviel Futter braucht meine Dogge?
Eine allgemeingültige Antwort auf diese Frage gibt es nicht, denn Doggen unterscheiden sich stark in individuellem Körperbau, Körpergröße, Idealgewicht und Aktivitätslevel.

Eine allgemeingültige Antwort auf diese Frage gibt es nicht, denn Doggen unterscheiden sich stark in individuellem Körperbau, Körpergröße, Idealgewicht und Aktivitätslevel.

Zusätzlich hängt die benötigte Futtermenge auch von der Art der Fütterung und der Zusammensetzung des Futters ab.

Als Daumenregel rechne mit 1 kg Trockenfutter pro Tag pro erwachsene Dogge.

Bei Nassfutter und Kombi-Fütterung erhöht sich der Bedarf auf circa 2 kg Futter pro Tag und Tier.

Trockenfutter für die Dogge – ja oder nein?

 

Trockenfutter für meine Dogge
Trockenfutter hat für den Besitzer viele Vorteile, da es sehr praktisch ist. – Ist Trockenfutter gut für meine Dogge?

Die Vorteile von Trockenfutter sind:

  • Ein reinigender Effekt auf die Zähne, aber nur wenn ausreichend gekaut wird.
  • Die unproblematische, lange Lagerung des Futters.
  • Es fällt verhältnismäßig wenig Abfall an.
  • Auch zu Trainingszwecken einsetzbar.
  • Reste lassen sich mühelos entfernen.

Die Nachteile von Trockenfutter sind:

  • Viele Trockenfutter bestehen größtenteils aus Getreide.
  • Das Futter könnte im Magen nachquellen und dabei die Entstehung einer Magenumdrehung fördern.
  • Manche Trockenfutter werden während des Herstellungsprozess stark erhitzt, so dass Vitamine und andere Nährstoffe verloren gehen. Entweder das Futter bleibt deshalb nährstoffarm, oder der Hersteller fügt dem Futter anschließend entsprechende Zusätze hinzu.

 

Beachte, dass Deine Dogge einen höheren Bedarf an Trinkwasser hat, wenn Du sie mit Trockenfutter fütterst.

Welches Trockenfutter ist für die Dogge zu empfehlen?

 

Trockenfutter für Doggen
Ein gutes Trockenfutter für die Dogge: Wolfsblut

Wir werden immer wieder gefragt welches Trockenfutter zu empfehlen ist. Häufig haben die Hunde mit Durchfall, stumpfen Fell und Juckreiz zu kämpfen.

Wichtig ist, dass das Futter Deinem Hund schmeckt und er alle nötigen Nährstoffe erhält. Sehr viele Futtersorten bieten eine ausreichende Versorgung und halten den Hund gesund. Alle sehr guten Futtersorten aufzuzählen ist daher fast unmöglich.

Als Beispiel können wir das Futter von Wolfsblut empfehlen. – Wie gesagt es ist nur ein gutes Futter unter vielen. Die Futtermenge muss dem Umsatz und dem Aktivitätslevel des Hundes angepasst werden.

Infos zu Wolfsblut auf Amazon.de

Warum empfehlen wir dieses Futter?

  • Hoher Fleischanteil
  • Der Hund ist häufig agiler und leistungsfähiger,
  • Er riecht häufig besser
  • Getreidefreies Futter
  • Glänzendes Fell
  • Es gibt neben dieser Sorte von Wolfsblut noch weitere Geschmacksrichtungen mit einem hohen Fleischanteil.
  • Fester Stuhl und optimale Verdauung
  • Gute Verträglichkeit – viele Doggen mit Allergien vertragen dieses Futter sehr gut.
  • Kein Kratzen und Lecken der Pfoten mehr

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Die Vorteile von Nassfutter

  • Hat einen intensiveren Geschmack als Trockenfutter und wird darum oft bevorzugt. Gut bei appetitlosen, kranken oder fressunlustigen Hunden
  • Wirkt sich positiv auf den Wasserhaushalt des Hundes aus, besonders bei trinkfaulen Vierbeinern
  • Matschige, weiche Konsistenz kann auch von kranken und alten Hunden sowie Welpen gefressen werden
  • Größere Mengen können gefressen werden, ohne das gleich Übergewicht entsteht (weniger energiereiches Futter)
  • Problemlose Vorratshaltung möglich
  • Leichte Lagerung (gilt jedoch nicht für angebrochene Produkte, die zügig aufgebraucht werden sollten)

Welche Nachteile hat Nassfutter?

  • Viel Verpackungsmaterial ist wenig umweltfreundlich
  • Riecht manchmal streng
  • Reste neben dem Napf verkrusten schnell und sind weniger leicht zu entfernen
  • Viel Kotabsatz (je nach Qualität des Futters und der Menge an Füllstoffen)
  • Eindeutige Kennzeichnung von Zutaten fehlt manchmal
  • Geschmacksverstärker, Konservierungsstoffe etc. teilweise enthalten

Welches Nassfutter ist für die Dogge zu empfehlen?

Nassfutter für die Dogge
Gutes Nassfutter für die Dogge: Animonda

Wie beim Trockenfutter gibt es auch beim Nassfutter 1001 Möglichkeiten am Markt.

Auch beim Nassfutter ist es wieder wichtig, dass das Futter Deinem Hund schmeckt und er alle nötigen Nährstoffe erhält.

Sehr viele Nassfutter bieten eine ausreichende Versorgung und halten den Hund gesund. Alle sehr guten Futtersorten aufzuzählen ist daher auch hier fast unmöglich.

Als Beispiel können wir das Nassfutter von Animonda empfehlen. – ein gutes Futter unter vielen. Des weiteren ist das Nassfutter Rinti zu empfehlen:

Die Futtermenge muss dem Umsatz und dem Aktivitätslevel des Hundes angepasst werden.

Infos zu Animonda auf Amazon.de

Warum empfehlen wir dieses Nassfutter für die Dogge?

  • Hoher Fleischanteil
  • garantiert ohne Getreide
  • ohne künstlichen Farbstoffe
  • ohne Konservierungstoffe
  • große Abwechslung für den Hund durch die unterschiedlichen Dosen
  • Glänzendes Fell
  • Fester Stuhl und optimale Verdauung
  • Gute Verträglichkeit – viele Hunde mit Allergien vertragen dieses Futter sehr gut.
  • Kein Kratzen und Belecken der Pfoten mehr

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Was ist gutes Hundefutter?

Trockenfutter Dogge
Denke an ausreichend Wasser wenn Deine Dogge viel Trockenfutter bekommt!

Über dieser Frage reden sich Hundebesitzer und Züchter die Köpfe heiß. Das perfekte Hundefutter scheint es nicht zu geben.

Aber wenn Du Dich auf die Suche begibst, achte auf einen möglichst hohen Fleischanteil im Futter. Vor allem Trockenfutter basieren häufig auf Getreide, obwohl dies weniger für Hunde geeignet ist.

Künstliche Zusätze, Farbstoffe, Konservierungsstoffe etc. sollten sich auf ein Minimum beschränken.

Um solche Zusatzstoffe ganz zu vermeiden, müsstest Du das Hundefutter aus unverarbeiteten Zutaten selbst zusammenstellen.

Dabei können allerdings schwerwiegende Fehler unterlaufen, wenn man sich nicht richtig auskennt. Deshalb kann ein mittelmäßiges Fertigfutter gegenüber einer fehlerhaften Selbstmischung oder einem falschen BARFen (s. u.) das geringere Gesundheitsrisiko für Deine Dogge darstellen.

Wie erkenne ich gutes Hundefutter?

Du suchst nach einem Futter mit hohem Fleischanteil und möglichst wenig ungewünschten Zusatzstoffen. Die schlechte Nachricht ist: Nach der Bekanntheit der Marke oder dem Preis kannst Du Dich nicht richten.

Gutes Hundefutter für meine Dogge
Es ist gar nicht so einfach gutes Hundefutter zu erkennen. Der Fleischanteil sollte groß sein, möglichst wenig Getreide. Finger weg von buntem Trockenfutter!

Es bleibt Dir nichts anderes übrig, als das Kleingedruckte auf den Futterbeuteln zu lesen. Leider werden die Bestandteile von Tierfutter häufig irreführend deklariert.

Suchst Du nach einem Futter mit hohem Fleischgehalt, sollte Fleisch als erste Zutat aufgelistet sein. Folgen danach aber mehrere Getreidesorten ohne Prozentangaben, so kann der Gesamtanteil des Getreides größer sein als der Fleischanteil.

Hinterfrage auch Produkte, die mit der Aufschrift „Ohne Konservierungsstoffe“ werben. Ein Produkt, das tatsächlich keinerlei Konservierungsstoffe enthält, hat eine sehr beschränkte Haltbarkeit.

Liegt das Mindesthaltbarkeitsdatum des Produktes mehrere Monate oder gar Jahre in der Zukunft, sind vermutlich doch Konservierungsstoffe enthalten.

Nimm Abstand von „buntem“ Futter: Die zugesetzten Farbstoffe sind nutzlos bis schädlich und vor allem ein Werbegag (grünliche Pellets mit angeblichem Gemüseanteil, rötliche Pellets mit angeblich hohem Fleischgehalt etc.).

Mitunter wird Hundefutter auch so eingefärbt, dass Hunde davon dunkleren Kot bekommen. Der dunkle Kot suggeriert vielen Leuten, dass es sich um qualitativ hochwertiges Futter handelt – in Wirklichkeit handelt es sich schlicht um Farbstoff, der einmal durch den Hund gewandert ist.

Woran erkenne ich eine richtig ernährte Dogge?

Richtig ernährte Dogge
Bei einer richtig ernährten Dogge sind die Rippen in der Wachstumsphase gut tastbar.
Erwachsene Tiere haben eine sehr gut ausgebildete Muskulatur, die unter einem glänzenden Fell deutlich sichtbar ist.
Die richtige Ernährung erkennst Du neben dem glänzenden Fell auch an gesunden Zähnen.

Bei einer richtig ernährten Dogge sind die Rippen in der Wachstumsphase gut tastbar.

Erwachsene Tiere haben eine sehr gut ausgebildete Muskulatur, die unter einem glänzenden Fell deutlich sichtbar ist.

Die richtige Ernährung erkennst Du neben dem glänzenden Fell auch an gesunden Zähnen.

Was ist für die Dogge giftig bzw. nicht bekömmlich?

Es gibt mehrere Lebensmittel, die Menschen problemlos essen können, bei Hunden aber gesundheitliche Probleme hervorrufen.

  • Schokolade für Dogge
    Schokolade ist für die Dogge – auch als Leckerlie – absolut tabu! Ein Inhaltsstoff der Schokolade (Theobromin) ähnelt dem Koffein und ruft bei Hunden ähnliche Vergiftungserscheinungen (schlimmstenfalls mit Todesfolge) hervor.

    Scharf Gewürztes und sehr zuckerhaltige Speisen sind meist unbekömmlich.

  • Auf eine sehr fettreiche Mahlzeit reagiert die Dogge vielleicht mit vorübergehendem Durchfall.
  • Hunde reagieren auf Alkohol und Koffein extrem empfindlich, hier kommt es schnell zu Vergiftungserscheinungen.
  • Ein Inhaltsstoff der Schokolade (Theobromin) ähnelt dem Koffein und ruft bei Hunden ähnliche Vergiftungserscheinungen (schlimmstenfalls mit Todesfolge) hervor.
  • Weintrauben und Rosinen können zu Nierenversagen führen.
  • Zwiebeln und Knoblauch in jeder Form (roh, gegart, getrocknet, …) sind giftig.
  • Von gekochten Knochen können scharfkantige Splitter abbrechen. Gekochte Geflügelknochen sind besonders gefährlich, entferne diese immer, wenn Du das Fleisch verfütterst.
  • Rohes Schweinefleisch stellt ein hohes Gesundheitsrisiko dar, Einzelheiten findest Du weiter unten im Text.

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Bist Du unzufrieden mit Deinem aktuellen Hundefutter oder weißt Du nicht welches Hundefutter Du nehmen sollen? Möchtest Du einfach mal einige Futtersorten, abgestimmt auf Deine Dogge, ausprobieren?
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Was ist BARF Ernährung?

Dogge BARF BARFen
Dogge BARF: Bei dieser Fütterungsmethode werden die Hunde vor allen Dingen mit Fleisch (Muskelfleisch, Organe und Innereien) und Knochen ernährt. Gemüse, Obst, Kräuter und eventuell Fisch- oder Pflanzenöl stehen ebenfalls auf dem Speiseplan. Alle Zutaten werden roh verfüttert.

BARF ist eine in den USA entwickelte Fütterungsmethode, die sich an der Ernährung der Wölfe orientiert. Der Name stand zunächst für „Born-Again Raw Feeders“ (neugeborene Rohfütterer), später für „Bones And Raw Foods“ (Knochen und rohe Nahrung) oder „Biologically Appropriate Raw Foods“ (biologisch geeignete rohe Nahrung).

Für den deutschen Sprachraum hat man sich die Bezeichnung „Biologisches Artgerechtes Rohes Futter“ ausgedacht.

Bei dieser Fütterungsmethode werden die Hunde vor allen Dingen mit Fleisch (Muskelfleisch, Organe und Innereien) und Knochen ernährt. Gemüse, Obst, Kräuter und eventuell Fisch- oder Pflanzenöl stehen ebenfalls auf dem Speiseplan. Alle Zutaten werden roh verfüttert.

Pro und kontra BARF

Die BARF Ernährung ist umstritten. Die Befürworter der Methode führen an, dass sich diese Fütterung positiv auf die Gesundheit der Hunde auswirkt.

Dogge BARFen
Bevor Du Deine Dogge BARFst, informiere Dich umfassend über diese Art der Fütterung. Es handelt sich keinesfalls um eine „reine Fleischfütterung“, die schnell zu Mangelernährung führen würde. Hundebesitzer, die BARF ausprobieren möchten, müssen willens sein, sich mit dem Nährwertbedarf eines Hundes auseinanderzusetzen

Vor allem die Zahngesundheit soll sich verbessern, da durch den Verzehr der Knochen Zahnstein und Zahnbeläge entfernt werden. Allergien und Fellprobleme sollen ebenfalls zurückgehen.

Da alle Zutaten frisch und roh gefüttert werden, kommen Konservierungsstoffe und andere Zusatzstoffe in diesem Ernährungsplan nicht vor. Kommerzielles Hundefutter dagegen enthält praktisch immer Konservierungsmittel.

Laut den Gegnern der Methode ist bisher kein gesundheitlicher Nutzen des BARFen nachgewiesen worden. Mangelernährung soll häufiger auftreten, vor allem, wenn sich Hundebesitzer nicht tiefreichendes Hintergrundwissen zum Thema Ernährung angeeignet haben.

Verletzungen durch Knochensplitter können in der Mundhöhle sowie dem Magen-Darmtrakt auftreten. Durch die Rohfütterung bleiben eventuelle Bakterien, Viren und Parasiten (Würmer, Wurmlarven) in der Nahrung lebensfähig. Diese könnten den Hund oder den Besitzer infizieren.

Fazit: Bevor Du BARFst, informiere Dich umfassend über diese Art der Fütterung. Es handelt sich keinesfalls um eine „reine Fleischfütterung“, die schnell zu Mangelernährung führen würde. Hundebesitzer, die BARF ausprobieren möchten, müssen willens sein, sich mit dem Nährwertbedarf eines Hundes auseinanderzusetzen.

Wo kann ich mich über das BARFen informieren

BARF – Biologisch Artgerechtes Rohes Futter Mehr Infos…

Einen guten Überblick über das BARFen gibt diese kleine Broschüre zu einem günstigen Preis:

Mit Tabellen, Ernährungspläne, Literatur- und Linktipps. Inhalt: – Vorwort – Zur Ernährung des Hundes – Praktische Fütterung mit BARF – Fasten – Ernährungspläne – Futtermittelliste – Fleisch und Knochen – Gemüse und Obst – Getreide – Milchprodukte – Öle und Fette – Kräuter – Sonstige Futtermittel – Wasser – Nahrungsergänzung – muss das sein? – Vitamine – Mineralien – Umstellen auf BARF – Entgiftung? – Parasiten – Noch offene Fragen – Für die Taschenrechner-Fütterer – Bezugsquellen – Weitere Infos zu B.A.R.F. – Literaturempfehlungen

Mehr Infos zum BARFen hier.

Ist rohes Schweinefleisch für die Dogge gefährlich?

Rohes Schweinefleisch für die Dogge
Ist rohes Schweinefleisch für die Dogge gefährlich? Ja, bitte niemals rohes Schweinefleisch an Deine Dogge verfüttern!

Weder Hunde noch Katzen sollten mit rohem Schweinefleisch gefüttert werden. Selbst die rohen Innereien und Knochen des Schweins sind problematisch. Rohes Schwein (auch Wildschwein!) kann Partikel des Aujeszky-Virus enthalten, das bei Hunden und Katzen die sogenannte „Pseudowut“ auslöst.

Diese Krankheit verläuft beim Menschen harmlos und meist unbemerkt, bei Hunden und Katzen endet sie tödlich und kann nicht behandelt werden.

Selbst Mett- und Wurstprodukte, die anteilig rohes Schweinefleisch enthalten, stellen ein Risiko dar. In Deutschland ist dieses Virus glücklicherweise selten geworden.

Die Parasiten, die Toxoplasmose verursachen, können ebenfalls über rohes Schweinefleisch übertragen werden. Ein weiteres Problem sind die sogenannten Trichinen (Wurmlarven im Muskelfleisch).

Allerdings spielen diese wohl nur bei Fleisch aus dubiosen Quellen eine Rolle: Schweinefleisch, das in Deutschland als Lebensmittel verwendet werden soll, muss auf Trichinen untersucht werden.

Werde grundsätzlich skeptisch bei Fleisch, das laut Etikettierung „nicht zum Verzehr durch den Menschen geeignet“ ist.

 

Welches Futter bekommt Deine Dogge? Bitte hinterlasse einen Kommentar und teile uns mit, was Deiner Dogge gut bekommt! Wie ist Deine Meinung zum BARFen?

Dieser Beitrag hat 10 Kommentare

  1. Wir füttern Josera Kids für große Rassen . Und zu mittags rohes Fleisch . Sind damit sehr zu Frieden. Unsere Dogge ist 14 Wochen alt

    1. Hallo Elisabeth!

      Guten Appetit Ihrer jungen Dogge. Toll, dass Sie eine Fütterungsart gefunden haben, die ihr bekommt und schmeckt.

      Alles Liebe,
      Vanessa

  2. Hallo zusammen,
    Wir barfen unsere Dogge sie gedeit und wächst im Normalbereich.
    Spurenelemente werden dich Verschiedenes Fleisch mit kalciumAnteile oder gar mit spurenelementen zusätzlich hinzugegeben.

    Alleine der Getreide und Gemüseanteil sind mir in vielen dosenfuttersorten zu hoch und tierische nebenerzeugnisse reicht mir als Angabe nicht.
    Vor allem weil ein „nur“maximal Fleischanteil von 70% enthalten ist .
    Barfen macht mehr Arbeit ganz klar, aber sein wir doch mal ehrlich hat damals ein Wolf Karotten gegessen ?

    1. Hallo Nick!

      Barfen ist doch prima! Sie wissen zu 100%, was im Napf landet und schmecken tut es den meisten Hunden eh viel besser, als irgendein Fertigprodukt.

      Die oft ungenauen Zutatenlisten auf den Hundefutterpackungen sind sicherlich wert, hinterfragt zu werden und bei 70% Frischfleischanteil (was zunächst gut klingt), bleibt zum Beispiel nach der Verarbeitung zu Trockenfutter nicht mehr viel übrig, da der Wasseranteil komplett wegfällt.

      Mehr Arbeitsaufwand? Ja. Aber preislich gesehen ist Barf oft in etwa gleich teuer, wie ein gutes Fertigprodukt. Hat dabei aber deutlich mehr Vorteile.

      Frohes Barfen weiterhin,
      Vanessa

  3. HALLO
    ich füttere meinen Iron , 8 Jahre alt, 80 kg schwer, mit Luxemburger Biotrockenfutter, und gutem Rindfleisch mit Gemüse
    leicht im Backofen mit kleiner Temperatur gekocht , mittags und abends , 2 x 300 gr . Und er bekommt auch manchmal Knochen vom Metzger .
    Marc H.

    1. Hallo Marc!

      Mmmhhh … klingt lecker! 🙂 Wie es aussieht, bekommt Ihr Iron nur das Beste.

      Viel Spaß weiterhin beim Kochen für Ihre Dogge und Iron guten Hunger.
      Liebe Grüße,
      Vanessa

  4. Moin,

    ist zwar schön ausführlich, war aber für mich wenig hilfreich. Ich habe nach einer Tabelle gesucht, die mir ungefähre Angaben gibt, wie die Futtermenge sein sollte.
    Meine Dogge (7 Monate) verträgt kein Trockenfutter, sprich, er bekommt davon sofort Durchfall. Wir füttern daher reines Nassfutter (Rinti) mit hohem Fleischanteil und getreidefrei, ergänzend dazu gekochten Reis und ab und an gekochte Möhren, da er diese sehr gerne mag. (Meine vorige Dogge hatte bis ins hohe Alter alles vertragen).
    Um mal zu sehen, ab wann mehr gefüttert werden sollte, suche ich nach einer Tabelle, aber alles, was ich finde, sind nette Ratgeber über Infos, die mir soweit bekannt sind, mal hier und da was neues. Schade eigentlich.

    1. Hallo Alex!

      Da die benötigte Futtermenge von Tier zu Tier doch sehr variieren kann und von vielen Faktoren abhängt (Alter, Geschlecht, Einsatzgebiet, kastriert ja/nein, gesund/krank, Bewegungspensum, Größe, Fütterungsart Barf/Trocken/Nass usw.) ist es sehr schwierig, solche Tabellen zu erstellen. Zudem müssten vermutlich mit Hilfe von Doggenbesitzern Statistiken erstellt werden. Damit können wir leider nicht dienen. Tabellenangaben zur Fütterungsmenge finden sich aber eigentlich auf jeder Packung Hundefutter. Dort wird meistens nach Gewicht des Hundes gegangen und eine ungefähre Fütterungsangabe gemacht.

      Ich denke, solange die Dogge ein gutes Gewicht hat, nicht abgemagert oder fett aussieht, wird die Fütterungs schon im richtigen Rahmen liegen. Sollte der Hund zunehmen oder abnehmen (regelmäßig wiegen), dann kann ein Arzt womöglich weiterhelfen und einen Ernährungsplan erstellen. Das Thema Fütterung ist ein viel zu individuelles Thema und darum finden Sie sicherlich auch keinerlei Tabellen dazu 😉

      Vielleicht wäre Ihre Frage etwas für ein Doggen-Forum? Dort können Sie sich zumindest mit den Erfahrungen anderer Doggen-Besitzer austauschen:
      http://forum.hundund.de/deutsche-dogge/

      Liebe Grüße,
      Vanessa

    2. Hallo Alex, ich habe auch 2 Doggen die eine ist 3 Jahre alt und die „Kleine“ ( erst 1 Jahr – deswegen „Kleine“) und barfe beide. Ich bin mit meinem Barf Lieferanten Barfers-Wellfood sehr, sehr zufrieden und die Mädels fressen es gerne und lieben die Ziegen-und Lammrippen. Du kannst als Faustregel nehmen, dass man die Rippen bei den Junghunden sehen kann und ca. 2-3% an Kg vom Körpergewicht Deiner Dogge. Ich denke da bist gut aufgestellt und ein gutes Auge ob der Hund zu dünn oder dick ist, hast Du als Hundebesitzer doch auch. Wenn Du Barfen möchtest dann gib auch Leinöl, Fischöl dazu und etwas Gemüse ansonsten viel Hühnchen, etc. und was es sonst noch tolles bei Barfes gibt. Gruß Ira

      1. Hallo Ira!

        Vielen lieben Dank für die tollen Tipps 🙂

        Weiterhin frohes Barfen und guten Appetit den beiden Doggen.
        Vanessa

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