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Urlaub mit Dogge – Dogge im Auto, Zug und Flugzeug


Der Urlaub mit Dogge kann ein tolles Erlebnis sein.

Lange Spaziergänge, neue und aufregende Eindrücke für Zwei- und Vierbeiner – und natürlich viel zu entdecken.

Aufgrund von Größe und Gewicht der Dogge können Fahrt oder Flug aber zur Herausforderung werden. Und auch am Urlaubsort angekommen, ist es mit den großen Hunden nicht immer einfach.

Wer Reise und Hund jedoch ausreichend vorbereitet und sich an einige Richtlinien hält, muss auch im Urlaub nicht auf die Dogge verzichten.

Ferien mit der Dogge – Die Planung

Urlaub mit Dogge
Der Urlaub mit Dogge kann ein tolles Erlebnis sein. Lange Spaziergänge, neue und aufregende Eindrücke für Zwei- und Vierbeiner – und natürlich viel zu entdecken.

Hund eingepackt und los geht’s – mit kleineren Vierbeinern ist das durchaus möglich, mit der Dogge wird es hingegen schwierig.

Wer sich zu den glücklichen Besitzern der sanften Riesen zählt, sollte daher die vorbereitende Planung nicht vernachlässigen. Die folgenden Punkte helfen dabei, wichtige Faktoren zu berücksichtigen.

Ist das Ziel für die Dogge geeignet?

Wandertouren auf zerklüfteten Pfaden klingen vielleicht nach einem tollen Abenteuer für die zweibeinigen Dosenöffner, für die Dogge jedoch nicht.

Lange Sonnenbäder sind ebenfalls nicht hundegeeignet und ein Städtetrip, der große Menschenmengen und zahlreiche Besuche in Museen einschließt wird dem Vierbeiner auch nicht gerade Freude bereiten. Das Reiseziel sollte also immer in Hinblick auf seine Eignung für die Dogge ausgewählt werden.

Dazu gehört es auch, die Einstellung gegenüber Hunden in Erfahrung zu bringen. Handelt es sich um eine hundefreundliche Gegend, in der Freilaufgebiete, spezielle Strandabschnitte oder Pfade zur Verfügung stehen? Oder herrscht allerorts Maulkorbpflicht?

Zahlreiche Urlaubsorte weisen auf derlei Besonderheiten bereits auf ihrer Homepage hin. Zusätzlich sollten anderen Hundehalter, beispielsweise in einem online Hunde-Forum oder im Verein, nach ihren Erfahrungen gefragt werden. Auch ein Anruf in der gewünschten Unterkunft kann Aufschluss bringen.


Welche Bestimmungen und Gegebenheiten warten am Urlaubsort?

Wo kann ich mit der Dogge in den Urlaub gehen?
Wohin kann ich mit der Dogge in den Urlaub fahren? Wegen der Größe ist dies leider nicht immer einfach!

Gibt es Leinenpflicht und Maulkorbzwang für alle, ab einem festgelegten Gewicht oder für einige Rassen? Müssen bestimmte Impfungen und Kennzeichnungen vorhanden sein? Ist eventuell sogar eine Quarantäne erforderlich?

Für das Ausland ist das Auswärtige Amt die richtige Informationsquelle aber auch der Tierarzt kann hier womöglich weiterhelfen.

Besonders bei Impfungen muss darauf geachtet werden, dass diese noch für den vorgeschriebenen Zeitraum Gültigkeit haben.

Zudem können Hunde in einigen Bereichen verboten sein, auch das muss bei der Planung berücksichtigt werden.

Wie sieht es mit der Sicherheit aus?

Krankheitskeime und Verletzungen machen auch im Urlaub nicht halt. Wohin die Reise auch immer gehen mag, die Sicherheit der Dogge sollte daher nicht vergessen werden.

Gibt es am Urlaubsort eine ausreichende tierärztliche Absicherung? Oder ist der nächste Veterinär Stunden entfernt?

Anstatt sich hier auf Angaben in Broschüren oder im Internet zu verlassen, sollten Doggen Halter zum Telefon greifen. Vielleicht liegt die Urlaubszeit des Tierarztes direkt in den eigenen Ferien, vielleicht haben sich die Öffnungszeiten der Praxis verändert. Nachfragen kann hier viel Stress und Angst ersparen.

Neben dieser Vorsichtsmaßnahme ist es außerdem ratsam, Erfahrungen über den jeweiligen Arzt oder die betreffende Klinik einzuholen. Lohnt es sich unter Umständen, etwas weiter zu fahren? Hat die Praxis einen schlechten Ruf?

Bevor es überhaupt zu einem eventuellen Tierarztbesuch im Urlaub mit der Dogge kommt, sollten auch Risiken beachtet werden.

Ist die Gegend bekannt für Giftköder und Hundehasser? Gibt es spezielle Krankheiten, die hier besonders häufig vorkommen? Existieren zahlreiche Parasiten, die der Dogge gefährlich werden können?

Sind Doggen in der Unterkunft erlaubt?

Selbst wenn ein Hotel Tiere erlaubt, haben Urlauber mit Doggen hier oft schlechte Karten. Vor der Buchung sollte also direkt und verbindlich nachgefragt werden, ob der große Hund im Hotel im Allgemeinen und im gewünschten Zimmer erlaubt ist. Am besten ist es, diese Absprache schriftlich einzufordern. So wird späterem Ärger vorgebeugt.

Auch welcher Aufpreis für den Vierbeiner fällig wird, sollte im Vorfeld klar sein.

Ferienwohnungen oder -Häuser können für den Urlaub mit der Dogge die bessere Wahl sein. Bei diesen ist es aber ebenfalls wichtig, notwendige Absprachen vor der Anreise abzuschließen. Darf der große Vierbeiner mit? Wird ein Aufpreis fällig? Ist das eventuell vorhandene Grundstück ausbruchsicher für Vierbeiner?

Wird der Urlaub auf dem Zeltplatz verbracht, gelten alle genannten Punkte ebenso.

Wie erfolgt die Anreise?

Flugreise mit Dogge
Flugreise mit Dogge

Der Urlaubsort ist gewählt, die Unterkunft gebucht – doch wie kommen Hund und Halter nun auch sicher da an? Erfolgt die Anreise mit dem eigenen Auto, ist zwar mit langen Fahrtzeiten zu rechnen, dafür ist hier aber die Eignung für die Dogge vorausgesetzt.

Zudem sind Zwei- und Vierbeiner am Ziel weitestgehend mobil und unabhängig.

Anders verhält es sich, wenn Flugzeug oder Zug genutzt werden. Nicht nur, dass hier eine vorherige Gewöhnung und Vorbereitung erfolgen muss, auch für Notfälle und den Transport am Urlaubsort muss vorgesorgt sein.

 

Tipps für die Gewöhnung an die Hunde-Transportbox

Als Sicherheit im Auto oder Flugzeug kann es notwendig werden, die Dogge in einer Hundebox (Empfehlung: http://www.1a-hundebox.de/ )zu transportieren. Bekommt sie in dieser Panik oder wird auch nur unruhig, kann dies durch das Gewicht der Hunde ernsthaft problematisch sein.

Und zu Verletzungen auf beiden Seiten führen. Eine rechtzeitige und sichere Gewöhnung an die Box ist daher wichtig. Die folgenden Punkte können helfen.

  1. Transportbox für Dogge
    Am sichersten fährt die Dogge in einer großen Transportbox mit.

    Die Hundebox sollte etwas Alltägliches sein und idealerweise zu den gewohnten Hundemöbeln gehören. Ratsam ist es also, sie für die Dogge jederzeit zugänglich in einer ruhigen Ecke zu positionieren. Um Unfälle zu vermeiden, sollte sie standsicher sein und stehen.

  2. Die Dogge muss bei Bedarf mehrere Stunden in der Transportbox verbringen. Dementsprechend muss diese in Größe und Ausstattung ausgerichtet sein. Dem Hund muss ausreichend Platz zur Verfügung stehen, um zumindest zu stehen und sich zu drehen. Zudem müssen die Unterlagen weich und bequem sein.
  3. Benutzt der Vierbeiner die Box von alleine, kann direkt bei Schritt 4 weitergemacht werden. Anderenfalls muss sie im schmackhaft gemacht werden. Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Leckerlis und Kauartikel gibt es nur in ihr. In besonders hartnäckigen Fällen wird auch das Futter nur noch in ihr serviert. Natürlich bei zunächst geöffneter Tür.
  4. Kommt die Dogge in der Box zur Ruhe, darf hin und wieder die Tür geschlossen werden. Anfangs lediglich für einige Sekunden oder Minuten und in Anwesenheit des Halters. Bleibt der Hund weiterhin ruhig, wird die Tür geöffnet und der Hund gelobt. Gibt es Aufregung muss gewartet werden, bis sich der Vierbeiner entspannt. Die Öffnung der Tür ist eine Belohnung für das stille Verhalten – nicht für Bellen und Ausbruchsversuche.
  5. Sind die ersten Versuche erfolgreich, darf der Raum bei geschlossener Box kurz verlassen werden. Danach sind die eingeschlossenen Phasen allmählich zu verlängern.

Damit die Gewöhnung an die Hundebox schnell erfolgreich verläuft, ist auch die Vorbereitung des Hundes wichtig. Auch vor dem Reiseantritt müssen diese Punkte beachtet werden.

  • Erleichterung sicherstellen, mit voller Blase oder drückendem Darm wird niemand gern eingeschlossen
  • Entspannung ermöglichen, ein langer Spaziergang oder eine Spielrunde sorgen für angenehme Erschöpfung
  • Beschäftigung bereitstellen, der liebste Kauartikel ist die beste Wahl, versteckte Leckerlis oder Intelligenzspielzeug eignen sich aber ebenfalls
  • Zugang zu Wasser sichern

Ideal ist es, die Gewöhnung während der normalen Schlafzeit des Hundes zu beginnen. Beispielsweise nach einem langen Spaziergang, wenn die Dogge ohnehin ruhen möchte.

Die Dogge beim Autofahren – Wie fährt die Dogge sicher mit?

Dogge Alubox Auto
Die Alubox für die Dogge muss sehr groß sein. Entstprechend groß muss auch der Kofferraum sein!

Ob die Fahrt in den Urlaub, zum Tierarzt oder den Hundepark geht – die Sicherheit muss großgeschrieben werden.

Die Dogge und alle Insassen müssen daher entsprechend geschützt werden. Das lässt sich durch die Verwendung eines Hundegurtes, einer sicheren Hundebox aus Alu oder Plastik oder einer entsprechenden Absperrung erreichen.

Für die sanften Riesen unter den Vierbeiner empfiehlt es sich zusätzlich, eine Hunderampe parat zu haben. So kann der Hund bequem einsteigen und läuft beim Springen nicht Gefahr, sich zu stoßen.

Immerhin ist zu bedenken, dass schon ein leichter Hund kann bei einem Unfall zu einer ernsthaften Gefahr für alle Insassen werden. Bei einem so großen und schweren Hund wie der Dogge ist also besondere Vorsicht geboten.

Viele Doggenhalter bevorzugen den Transport im Kofferraum für den Vierbeiner. Dabei ist ein fest installiertes (nicht eingeklemmtes) Abtrenngitter eine gute Möglichkeit zu verhindern, dass die Dogge bei einem Unfall in das Wageninnere geschleudert wird.

Zudem kann sich der Hund im Kofferraum ausstrecken, hinaussehen und hat dennoch Sichtkontakt zu seinen Menschen. Allerdings bietet der Kofferraum (je nach Fahrzeug und Größe) unter Umständen immer noch recht viel Spielraum. Kommt es zu einem Unfall, so sind zwar vielleicht die Menschen gut geschtützt, die Dogge aber wird umhergeschleudert und kann sich ernsthaft verletzen.

Darum ist die sicherste Wahl beim Transport der Dogge eine fest installierte Transportbox im Kofferraum. Doch auch eine nicht fixierte Box bietet gute Überlebenschancen bei einem Crash. Zumindest dann, wenn sie quer zur Fahrtrichtung ausgerichtet ist.

Die Dogge im Auto anschnallen?

Sollte das Auto für einen Transport der Dogge im Kofferraum nicht geeignet sein oder dort befindet sich schon das ganze Gepäck, so gibt es die Alternative, den Hund auf der Rückbank anzuschnallen. Hierbei handelt es sich um eine Kobination von Geschirr und Gurt, wobei der Gurt mittels eines Adapters an der normalen Pkw-Anschnallvorrichtung fixiert wird.

Auf Robustheit und Langlebigkeit der Materialien ist unbedingt zu achten. Das Sicherheitsgeschirr sollte einwandfrei sitzen und im Brustbereich verstärkt sein. Eine Schwachstelle bei diesem Anschnallsystem sind leider oftmals die Karabiner, die den verstellbaren Gurt mit dem Geschirr verbinden. Sind die einwirkenden Kräfte bei einem Unfall oder einer starken Bremsund zu groß, so brechen manchmal die Karabiner und der Hund wird gegen die Vordersitze geschleudert oder sogar aus dem Auto hinaus. Darum sind Zweipunkt-Hundegurte immer einer einfachen Anbindung vorzuziehen.     

Mittlerweile gibt es auch Anschnallsysteme für Hunde mit Isofix-Befestigung. Außerdem muss auf eine angemessene Gurtlänge immer geachtet werden. Sie sollte so bemessen sein, dass der Hund nicht gegen die Vordersitze geworfen werden oder in den Fußraum fallen kann. Achte auf crashtestgeprüfte Modelle.

Ein Hundeanhänger für die Dogge?

Besonders bei so großen Hunden, wie den Deutschen Doggen, kann ein Hundeanhänger für alle Beteiligten mehr Komfort bieten. Im Auto bleibt mehr Platz und der Vierbeiner hat oftmals auch mehr Raum für sich. Ob diese Transportart jedoch für Deinen Vierbeiner geeignet ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Genau wie bei der Transportbox ist eine Eingewöhnung unbedingt notwendig und es ist natürlich zu beachten, dass kein Sichtkontakt zum Vierbeiner besteht, wenn er im Anhänger ist. Wenn Deinem Vierbeiner dies nicht zusagt, könnte es also problematisch werden.

Darauf musst Du achten:

  • Wähle eine angemessene Größe des Anhängers aus und achte auf das zulässige Maximalgewicht.
  • Es gibt Modelle zum Transport von einem oder auch mehreren Hunden.
  • Hat Dein Pkw nur einen kleinen Kofferraum oder es kommt viel Gepäck mit in den Urlaub, so wähle ein Anhängermodell mit zusätzlichem Stauraum.
  • Achte auf die Isolierung. Der Anhänger sollte sich im Sommer nicht so schnell aufheizen. Je nachdem zu welchen Jahreszeiten Du den Anhänger benutzt, könnten jedoch andere Isolierungen nötig sein. Es gibt auch Anhänger mit Heizung oder Klimaanlage.
  • Auf gute Belüftung achten.
  • Plane längere Anfahrtszeiten zum Urlaubsziel ein, denn für Pkw mit Anhänger gelten Geschwindigkeitsbegrenzungen.
  • Es gibt zusätzliche Versicherungen für Hundeanhänger, die auch dann für Schäden aufkommen, wenn der Anhänger gerade nicht ans Auto gekoppelt ist, sondern frei steht oder per Hand rangiert wird. Meist ist auch Diebstahl mit abgesichert.
  • Übe vorher das Fahren, Rangieren und Einparken mit Anhänger auf einem Übungsplatz. Besonders das Rückwärtsfahren ist oft gewöhnungsbedürftig.

Vorteile eines Hundeanhängers

  • Sauberkeit: Keine Hundehaare, Dreck, Kratzer oder Hundegeruch im Auto.
  • Mehr Platz: Das eigene Auto bietet genügend Platz für Gepäck und Mitreisende. Zusätzlicher Platz, wenn der Anhänger über Staufächer verfügt. Gut für Hundezubehör.
  • Sicherheit: Der Hund kann Dich nicht durch plötzliches Bellen erschrecken und Dir auch nicht auf den Schoß springen oder anderweitig Chaos im Auto verursachen.
  • Flexibilität: Du nutzt mehrere Fahrzeuge, aber nicht jedes ist für den Transport der Dogge geeignet? Mit einem Anhänger lässt sich dieses Problem umgehen, wenn die Autos über eine Anhängerkupplung verfügen.
  • Ideal für Mehrhundehalter: Im Anhänger gibt es mehrere Boxen für den Transport

Vorteile für Reisen mit dem Auto

Eine Autofahrt dauert länger als ein Flug, aber dafür hat sie dennoch viele Vorteile.

  • Anreise zu jeder Tages- oder Nachtzeit möglich.
  • Unterwegs können beliebig viele Pausen und Spaziergänge eingelegt werden.
  • Das ganze Zubehör der Dogge ist griffbereit.
  • Du kannst mitnehmen, was Du willst, sofern die Kapazität des Fahrzeugs dies zulässt. Auch größere Mengen Futter sind kein Problem.
  • Du bist flexibel am Urlaubsort.

Nützliches für die Reise im Auto

Eine lange Autofahrt ist stressig und anstrengend für alle Beteiligten. Es gibt jedoch kleine Helferlein, welche die An- und Abreise zum Ferienziel ein wenig komfortabler machen.

  • Einstiegsrampe
  • Faltbare Reisenäpfe sind platzsparend und praktisch
  • Eine Rückbankverbreiterung lässt sich aufpumpen und in den Fußraum stecken. So hat die Dogge mehr Platz zum Liegen.
  • Schmutzdecke für die Rückbank oder den Kofferraum. So ist das Auto vor Hundehaaren, Dreck, Wasser oder auch Urin etc. bestens geschützt. Die Decken lassen sich waschen und sind danach wieder einsatzbereit.
  • Eine Vordersitzbarriere erlaubt Bickkontakt zum Hund, verhindert jedoch, dass Dein Vierbeiner Dir plötzlich auf den Schoß springt und Dich beim Fahren massiv behindert.
  • Bei warmen Temperaturen sorgt ein Frischluftgitter für eine angenehme Brise im Fahrzeug, verhindert aber gleichzeitig, dass Deine Dogge den Kopf aus dem Fenster streckt, was zu Bindehautenzündungen führen kann. Außerdem kann der Vierbeiner so nicht einfach hinausspringen.

Tipps für entspanntes Reisen mit Hund im Auto

  • In den Sommermonaten solltest Du An- und Abreise in die frühen Morgenstunden verlegen oder sogar besser am Abend bzw. in der Nacht fahren.
  • Investiere in eine gute Klimaanlage.
  • Nimm ausreichend Wasser für die Dogge mit. Du kannst es in einer Thermoskanne leicht gekühlt aufbewahren.
  • Denke auch an kleine Snacks für den Hund, je nachdem, wie lange die Anreise dauert.
  • Wird Dein Hund schnell reisekrank, solltest Du hingegen 8-12 Stunden vor der Fahrt das letzte Mal füttern. Es könnte ansonsten zu Durchfall kommen, wenn der Hund sehr nervös oder gestresst ist oder er übergibt sich womöglich.
  • Wenn es der Dogge nichts ausmacht, kannst Du einen Kauartikel anbieten, einen gefüllten Kong oder einen Knochen.
  • Macht ausreichend lange Pausen, damit sich der Hund auch lösen und ein wenig die Beine vertreten kann.
  • Achtung: Mit Überhitzung ist nicht zu spaßen. Wird es im Auto zu warm, so macht lieber eine Pause, bring die Dogge in den Schatten und kühle sie gegebenenfalls mit einem feuchten Handtuch oder T-Shirt, welches Du auf sie legst. Natürlich solltest Du auch Wasser anbieten.

Ist Camping mit Dogge eine Alternative zu Hotel und Co?

Camping mit Hund hat zunächst die gleichen Vorteile, wie die Anreise mit dem eigenen Pkw. Zusätzlich kommt aber noch hinzu, dass Du Dir um die Unterkunft vor Ort keine Sorgen machen musst. Schließlich ist das Mobilheim mit dabei. Kennt Deine Dogge das Wohnmobil oder den Wohnanhänger, wird die Eingewöhnung an den Urlaubsort noch einfacher. Immerhin muss sich Dein Hund nicht an ein Hotelzimmer oder eine Ferienwohnung gewöhnen.

Ein weiteres Plus: Du musst Dir keine Sorgen machen, ob der Hund in einer fremden Unterkunft womöglich etwas zerstört. Schließlich sind viele kleine Räume nicht für einen großen Hund wie die Dogge gemacht. Schnell hat die kräftige Rute eine Vase vom Beistelltisch gewedelt oder etwas umgeworfen.

Um auf die Bedürfnisse von Hunden und ihren Besitzern Rücksicht zu nehmen, bieten Wohnmobil-Hersteller mittlerweile Umbauten an, die einen komfortablen Transport von Vierbeinern ermöglichen. Eine eingebaute Transportbox unter dem Bett oder eine umgestaltete Heckgarage bieten ausreichend Platz, Sicherheit und Komfort. Denn schließlich darf auch im Wohnmobil der Hund nicht ungesichert mitfahren. Hast Du einen Wohnananhänger, dann muss die Dogge vorne mit in den Pkw und darf nicht im Anhänger untergebracht sein.


Immer noch unterschätzt: Todesfalle Auto

Lasse Deinen Hund niemals alleine im Auto zurück. Jedes Jahr sterben immer noch Haustiere in Fahrzeugen, weil ihren Besitzern die Gefahr nicht bekannt war oder schlichtweg unterschätzt wurde.

Dabei heizt sich das Wageninnere in minutenschnelle auf unerträgliche Temperaturen auf. Und es nützt leider wenig, wenn das Fahrzeug im Schatten steht oder die Fenster leicht geöffnet sind. Jeder, der schon einmal in einem geparkten Fahrtzeug warten musste, weiß das.

Der Hund kann nicht schwitzen und ist darum weniger resistent gegen steigende Temperaturen, als der Mensch. Der Vierbeiner versucht hingegen seine Körpertemperatur durch Hecheln auszugleichen, was aber ab bestimmten Temperaturen nicht mehr möglich ist. Wird der Hund nun nicht umgehend aus dem Wagen herausgeholt und abgekühlt, droht Hitzschlag mit Todesfolge.

Natürlich sollte es auch selbstverständlich sein, dass Kinder ebenfalls nichts in einem Fahrzeug alleine zurückgelassen werden sollten! Hier kommt es leider ebenfalls immer noch viel zu häufig zu tragischen Vorfällen.


Hunderampe
Ideal für ältere Hunde sowie Hunden mit Gelenkproblemen: die Hunderampe

Fliegen mit der Dogge – Was ist zu beachten?

Das Fliegen mit der Dogge ist eine Belastung für alle Beteiligten und sollte daher wenn möglich vermieden werden. Ist es doch einmal notwendig, sollte die Dogge bereits gut an ihre Transportbox gewöhnt sein.

Diese muss wiederum in Maßen, Gewicht und Stabilität den Richtlinien der jeweiligen Fluggesellschaft entsprechen.
Auch hier sollte wieder im Vorfeld zumindest telefonisch nachgefragt werden, ob eventuelle Änderungen in den Richtlinien zu erwarten oder diese bereits in Kraft getreten sind. Durch schriftliche, verbindliche Zusagen lassen sich Probleme am Reisetag vermeiden.

Überlege Dir jedoch gut die Mitnahme Deiner Dogge. Die Aufregung, der Stress und die Einsamkeit im Frachtraum könnten eher einen unangenehmen Start in den Urlaub bedeuten und Du musst Dir im Klaren darüber sein, dass der Hund auch auf gleichem Wege wieder zurück in die Heimat muss.

Für ein paar Wochen Badeurlaub lohnt sich so ein Aufwand sicherlich nicht. Zumal es auch schwierig werden könnte, eine entsprechend große Transportbox zu finden, die den IATA Ansprüchen genügt.

Es gibt leider auch immer mal wieder Vorfälle, wo es zu tragischen Zwischenfälle gekommen ist. Hunde haben sich selbst verletzt, weil sie versuchten aus der Transportbox auszubrechen oder wurden versehentlich in einen nicht klimatisierten Bereich des Frachtraums geschoben und sind dort erfroren oder erstickt.

Was muss ich bei der Flugbox beachten?

Die Auflagen für den Transport von Hunden bestimmt die Fluglinie und kann dort erfragt werden oder Du benutzt die Links weiter unten als Orientierung. Versuche, Deinem Hund die Reise so komfortabel wie möglich zu machen und bereite seine Transportbox entsprechend vor.

  • Die Maße müssen ausreichend groß gewählt werden, damit sich Deine Dogge stehen kann ohne sich den Kopf zu stoßen und es sollte ihr auch möglich sein, sich umzudrehen und hinzulegen.
  • Die Box muss den Bestimmungen der IATA genügen.
  • Du kannst erkenntlich machen, wo oben ist, indem Du Pfeile mit bundem Klebeband aufklebst.
  • Schreibe mit einem Marker den Namen Deiner Dogge auf die Box. So kann Flughafenpersonal den Hund ansprechen.
  • Die Box sollte über einen Wasserbehälter verfügen, der sich von Außen befüllen lässt.
  • Verwende eine saugfähige Unterlage in der Box. Du kannst sie mit doppelseitigem Klebeband am Boden der Transportbox festkleben, so verrutscht nichts. Passiert unterwegs ein Malheur, wird alles schnell aufgesaugt.
  • Lege darüber eine Decke, die am besten nach „Zuhause“ oder Dir riecht. Das gibt Sicherheit.
  • Befestige die Leine außen an der Box und lege sie keinesfalls in das Transportbehältnis.

Es kommt sicherlich selten vor, aber was, wenn Deine Dogge am Flughafen zurückbleibt, aus der Box ausbricht oder in den falschen Flieger verladen wurde? In solch einem Fall ist es wichtig, dass der Vierbeiner eindeutig zugeordnet werden kann und es auch einen Notfallkontakt im Inland gibt. Darum ist es gut, eine Klarsichthülle oder einen Umschlag sicher an der Transportbox zu befestigen, worin alle wichtigen Unterlagen enthalten sind.

  • Dein Name mit Anschrift und Telefonnummer
  • Adresse am Urlaubsort
  • Name des  Hundes und weitere relevante Daten, wie Alter, Aussehen, Rasse etc.
  • Foto des Hundes zur Identifizierung
  • Kopie des EU-Heimtierausweises (hier steht auch die Transpondernummer)
  • Weise auf Besonderheiten hin (bissig, braucht Medikamente, läufig, alt, Spezialdiät etc.)
  • Notfallkontakt im Heimatland

Tipps fürs Fliegen mit Deutscher Dogge

  • Fliege Kurzstrecke
  • Nimm einen Direktflug und vermeide Interkontinentalflüge und Flüge mit Zwischenlandung
  • Bevorzuge Airlines, die Erfahrungen mit dem Transport von Heimtieren haben.
  • Mute der Dogge nur einen Flug zu, wenn Du langfristig verreist oder auswanderst oder Du regelmäßig zwischen zwei Ländern pendelst (letzteres könnte einen Gewöhnungseffekt für die Dogge bezüglich Fliegen haben)
  • Viele Airlines transportieren in den Sommermonaten keine Haustiere bzw. verweigern die Mitnahme ab bestimmten Temperaturen.
  • Die letzte Mahlzeit sollte rund 12 Stunden vor Abflug das letzte Mal erfolgen.
  • Geht in Flughafennähe nochmal ausgiebig Gassi.
  • Bedenke, das die Transportbox durchleuchtet wird und der Hund dazu die Box verlassen muss. Es könnte bei einigen Kandidaten schwierig werden, sie wieder zum Hineingehen zu überzeugen.
  • Frage beim Check-In nach, wie das Handling des Hundes aussehen wird. So kannst Du selber beruhigt boarden.
  • Lass Deine Dogge von einem Tierarzt untersuchen und besprich mit ihm den Einsatz von Beruhigungsmitteln.
  • Befestige einen Adressanhänger am Halsband der Dogge.
  • Bei Startverzögerungen solltest Du das Flugpersonal darauf aufmerksam machen, dass ein lebendes Tier an Bord ist. Bei langen Verzögerungen könnte es nötig werden, die Dogge noch einmal zu entladen.
  • Hole Deinen Hund nach der Landung sofort ab.

Linkliste zu den wichtigsten Fluggesellschaften

Welche Airlines nehmen Hunde bzw. Doggen mit? Was kostet ein Hunde-Flugticket? Nimmt die Lufthansa meine Dogge mit? Welche Airline nimmt Hunde in der Kabine mit? Kann man mit Ryanair Doggen mitnehmen?

Alle diese Fragen können wir Dir nicht pauschal beantworten. Bitte schaue daher auf die Bestimmungen Deiner Fluggesellschaft nach! Hier findest Du eine Auflistung der wichtigsten Fluggesellschaften und deren Beförderungsbestimmungen für Deinen Hund:

Dogge im Zug

Dogge im Zug
Im Zug kann es für die Dogge recht eng werden. Geringe Abstände zwischen den Sitzen, ein schmaler Gang und womöglich zahlreiche Menschen – eine entspannte Anreise sieht meist anders aus.

Im Zug kann es für die Dogge recht eng werden.

Geringe Abstände zwischen den Sitzen, ein schmaler Gang und womöglich zahlreiche Menschen – eine entspannte Anreise sieht meist anders aus.
Wichtig ist auch hier, entsprechend zu planen.

  • Auf die Leinen– und Maulkorbpflicht im Zug achten
  • Abteil reservieren, um der Dogge ausreichend Platz zum Sitzen und Liegen zu geben
  • Zeiten mit wenigen Fahrgästen wählen
  • Auf ausreichend lange Zeiten beim Umsteigen und genügend Pausen achten
  • Beförderungsbedingungen beachten, evtl. Unterschiede im In- und Ausland
  • Mitnahme in den Speisewagen nicht gestattet
  • Lass Dich im Fahrgastzenter/Reisezentrum beraten, hier erfährst Du auch die genauen Preise und Pauschalen.
  • Ziehe Fahrten mit dem Auto- oder Nachtzug in Betracht. Im Nachtzug können alle die Anfahrt gemütlich verschlafen. Ein Abteil zur alleinigen Nutzung ist jedoch nötig, egal, ob Ihr alle Plätze braucht oder nicht.
  • Biete unterwegs Wasser an. Futter/Snacks nur, wenn es gut vertragen wird.
  • Füttere die letzte Hauptmahlzeit rund einen halben Tag vor Abfahrt.
  • In Bahnhofsnähe noch einmal ausgiebig eine Runde drehen.
  • Wenn Dein Hund sich langweilt, macht ein wenig Klickertraining oder biete einen Kausnack an.
  • Wappne Dich für den Notfall und nimm Müllbeutel mit, Küchenpapier, Feuchttücher und ein Raumspray. Muss Deine Dogge ihr großes oder kleines Geschäft machen oder übergibt sich vielleicht, kannst Du alles schnell und restlos beseitigen.

Tipp:
Übe mit Deinem Vierbeiner das Bahnfahren lange vor dem Urlaub. Im besten Fall natürlich schon als Welpe. Fahrt ein paar Stationen mit der U-Bahn und geht hin und wieder auf den Bahnsteig oder in die Bahnhofshalle. Je besser der Hund mit dem Tumult und Gedränge vertraut ist, umso weniger wird es ihm später ausmachen.


Was gehört alles ins Doggen Reisegepäck? – Checkliste

Dogge EU Heimtierausweis
Der EU-Heimtierausweis dient dem Nachweis des Tollwutschutzes. Er ist für Hunde, Katzen und Frettchen gesetzlich vorgeschrieben, wenn Du mit Deinen Haustieren über EU-Landesgrenzen hinweg verreist.
  • Schüsseln
  • Schlafplatz
  • Handtücher und Shampoo
  • Beschäftigung, wie Kauartikel und Spielzeug
  • Sicherungen, wie Maulkorb, Leine, Halsband, Geschirr
  • Wichtige Papiere, wie Impfausweis und Kennzeichnungsnachweis
  • EU-Heimtierausweis
  • Hausapotheke für die Dogge
  • Bei Bedarf Trinkwasser
  • Hundebox
  • Eventuell notwendige Medikamente und deren Verschreibung
  • Reisedokumente wie Tickets und Buchungsbestätigungen
  • Schriftliche Bestätigung der Unterkunft, das Hunde erlaubt sind.
  • Nachweis über Tollwutimpfung (wichtig für Reisen außerhalb Deutschlands)
  • Kotbeutel/Schaufel für Spaziergänge (auch im Ausland solltest Du hinter Deinem Liebling aufräumen)
  • Evtl. Futter
  • Pflegezubehör und auch Zeckenzange
  • Bei Badeurlaub an alte Handtücher denken
  • Raumspray, Feuchttücher, Müllbeutel für die Beseitigung von Kot/Erbrochenem in Unterkunft, Bahn etc.
  • Adresse und Telefonnummer eines Tierarztes vor Ort. Kläre vorher evtl. telefonisch ab, ob Ihr euch verständigen könnt.
  • Bei chronischen Erkrankungen des Hundes lohnt es sich, eine Übersetzung der Tierarztdokumente mit sich zu führen, damit der ausländische Arzt im Notfall versteht, worum es geht.

Dabei sollte immer daran gedacht werden, was unterwegs notwendig ist.

Verbandsmaterial bringt in der Ferienwohnung beispielsweise wenig, wenn die Verletzung auf einer Tour passiert.


Dogge und Fahrrad fahren

Urlaub zuhause kann mit der Dogge zugleich aufregend und entspannend sein. Auch dabei gibt es aber das eine oder andere zu beachten. Vor allem, wenn Zwei- und Vierbeiner zu gemeinsamen Radtouren aufbrechen.

Die folgende Checkliste hilft.

  • Eine spezielle Halterung für ausreichend Abstand zwischen Dogge und Rad verwenden (Tipp: http://www.hunde-fahrradkorb.de/?Fahrradleine)
  • Auf die Temperatur und Schnelligkeit achten, ab 20 °C kann es für die Dogge bereits Zuviel werden
  • Häufige Pausen einlegen
  • Die Dogge stets am Wegrand laufen lassen
  • Wasser für den Vierbeiner mitnehmen
  • Überanstrengung dringend vermeiden

Deine Dogge ist gesundheitlich nicht mehr in der Lage, auf lange Radtouren mitzukommen? Oder sie wird unterwegs müde oder ist noch zu jung für die körperliche Anstrengung? Dann wäre ein Fahrradanhänger eine gute Alternative. So kann der Vierbeiner so lange mit Euch laufen, wie es möglich ist und den Rest der Fahrt anschließend im Anhänger verbringen.

Natürlich solltest Du auf ein ausreichend großes Modell achten und es sollte dem Gewicht Deines Hundes standhalten können.

Übe das Fahren mit dem Anhänger und schaue, ob es Dir möglich ist, das nicht unerhebliche zusätzliche Gewicht ziehen zu können.


Urlaub für die Dogge? – Der Aufenthalt in der Hunde Pension und Alternativen dazu

Kann die Dogge nicht mit in den Urlaub, muss während der Abwesenheit natürlich entsprechend für sie gesorgt werden. Die einfachste Variante scheint hier ein Aufenthalt in einer Hunde Pension zu sein. Dabei ist auf einige Punkte zu achten.

  • Wie wirkt der erste Eindruck der Hunde Pension? Herrscht allgemeine Sauberkeit, gibt es ausreichend Platz und sind die Pfleger liebevoll und interessiert?
  • Ist die Unterkunft registriert oder wird sie privat betrieben? Privaten Unterkünften können die Hunde bei Beschwerden entzogen werden.
  • Wird die Dogge bei Bedarf sofort medizinisch versorgt und notfalls in eine Klinik gebracht?
  • Sind die Hunde stets beaufsichtigt und betreut?
  • Welche Vorbereitungen, wie Impfungen und Kastration, sind notwendig?
  • Auf vierbeinige Gäste mit speziellen Bedürfnissen wird eingegangen? Braucht Deine Dogge eine Spezialdiät, legt besondere Verhaltensweisen an den Tag oder ist gar krank oder läufig während des Aufenthalts?
  • Es gibt Spaziergänge für alle Vierbeiner und auch Spiel- und Beschäftigungszeiten.
  • Sozialisierte Hunde dürfen auch mit anderen Artgenossen spielen, falls gewünscht.
  • Gruppenunterbringung möglich (interessant für Mehrhundehalter)
  • Evtl. gibt es einen kostenlosen oder vergünstigten Schnuppertag.
  • Einige Hundepensionen bieten einen Abhol- und Bringservice.
  • Vielleicht gibt es sogar Webcams. So kannst Du Deine Dogge auch vom Ferienort aus kurz „besuchen“ und schauen, wie es ihr geht.

Natürlich sollte die Dogge außerdem langsam an den Aufenthalt in der Hunde Pension gewöhnt werden. Erst wenige Stunden, dann mal ein Tag – geht es dem Vierbeiner danach gut, fallen künftige Abschiede auf beiden Seiten leichter.

Hundepension Dogge Urlaub
Kann die Dogge nicht mit in den Urlaub, so ist die Hundepension eine gute Alternative.

Lässt sich in der näheren Umgebung keine geeignete Pension finden, sollten mögliche Alternativen in Betracht gezogen werden.

  • Bietet der ehemalige Züchter eine Betreuung während des Urlaubs an?
  • Kommen als Unterkunft Familie oder Freunde infrage?
  • Findet sich über Hundeschule oder Verein jemand, der den Hund aufnehmen würde?
  • Gibt es seriöse Hundesitter in der Umgebung?

Rassespezifische Vereine und Gassirunden sind eine gute Gelegenheit, andere Doggenbesitzer kennenzulernen. Und häufig sind diese die beste Anlaufstelle, um doggengeeignete Urlaubsunterkünfte zu finden.

Davon abgesehen können Erfahrungen getauscht und wertvolle Tipps weitergereicht werden. Gibt es solche Veranstaltungen im eigenen Umfeld noch nicht, lohnt sich also die Gründung.


Meine Dogg wird schnell reisekrank – Was tun?

Die Fahrt in den Urlaub kann sehr anstrengend und herausfordernd werden, wenn der Hund unter Reisekrankheit leidet. Oftmals wird es bereits schwierig, den Vierbeiner überhaupt zu überzeugen die Transportkiste oder den Kofferraum zu betreten. Manchmal zeigt sich aber auch erst unterwegs, dass der Dogge das Geschaukel von Pkw oder Bahn überhaupt nicht liegt. Der Hund muss sich übergeben, bekommt Durchfall oder macht seinem Unmut durch Jaulen und Winseln ein wenig Luft.

Die Ursachen für Reisekrankheit sind unterschiedlich. Einige Vierbeiner haben schlichtweg Angst und geraten unter Stress andere kommen mit den unterschiedlichen Sinneseindrücken nicht gut klar.

Natürlich ist eine Fahrt nicht schön, wenn der Hund im Kofferraum nur jammert oder sich der Geruch von Urin im Fahrzeug verbreitet. Du kannst aber einiges Unternehmen, solche Vorfälle von vorne herein zu verhindern und Deiner Dogge den Start in den Urlaub zu erleichtern.

  • Gewöhnung

Dein Hund sollte schon früh Fahrten mit öffentlichen Verkehrmitteln kennenlernen und auch Autofahrten sollten ihm bekannt sein. Gewöhne den Vierbeiner an sein Transportbehältnis und lasse ihn positive Assoziationen damit machen. Gleiches gilt natürlich für Autofahrten.
Traniniere bereits mit dem Welpen und lass Dir Zeit. Die Dogge einfach in den Kofferraum zu stecken und loszufahren mag bei einigen Vierbeinern klappen, dies ist jedoch nicht die Regel.

  • Sicht nach draußen verhindern

Die Landschaft saust vorbei, der Boden des Kofferraums ruckelt und das Auto fährt durch Kurven, bremst und beschleunigt. Dies kann die Sinne des Vierbeiners verwirren. Darum dunkel die Fenster im hinteren Teil des Autos etwas ab oder verwende eine große Transportbox, welche die Sicht nach draußen einschränkt.

  • Übelkeit gar nicht erst aufkommen lassen

Eine Reise mit leerem Magen zu starten ist nicht gut, zu voll sollte er aber auch nicht sein. Eine Mahlzeit kurz vor der Abreise ist ebenfalls nicht zu empfehlen. Füttere am besten rund 12 Stunden vor Abfahrt/Abflug das letzte Mal. Biete unterwegs kleine Minisnacks an und denke an Trinkwasser.

  • Tierarzt um Rat fragen

Vielleicht braucht Dein Hund Medikamente. Besprich die Reisekrankheit mit einem Tierarzt und lasst Euch helfen. Es gibt gute Medikamente gegen Durchfall und Übelkeit. Auch ein Beruhigungsmittel könnte in Frage kommen. Manchmal helfen auch beruhigende Pheromonsprays oder Bachblüten die Reisekrankheit einzudämmen.

 

Wir wünschen gute Reise und einen schönen Urlaub mit Deiner Deutschen Dogge.
Wo machst Du mit Deiner Dogge Urlaub? Welche Tipps hast Du für die Urlaubszeit? Bitte hinterlasse einen Kommentar!

Dieser Beitrag hat 6 Kommentare

  1. wir fahren in den NORDEN, weniger Parasiten, keine Mittelmehrkranheiten wie Herzwürmer, Leishmaniose, u.s.w.
    Doggen sollen es sowieso nicht zu warm haben. Wir fahren im Van indem nur noch die vorderen Sitze drin sind, mit Schutzgitter hinter Fahrer und Beifahrer, dann mit einer Matratze am Gitter damit die Dogge bei einem eventuellen Unfall nicht durch das Gitter verletzt werden könnte. Aber nur so hoch, dass sie uns noch sehen kann wenn sie drueberschauen will. Das Doggenbett das sie auch Zuhause hat, hat Hund auch im Van. Futter und Wasserschüsseln von Zuhause dabei, sowie Kauartikel, Schmusedecke u.s.w.
    Ferienhäuser, nur MIT Hundeauslauf, werden immer vorher begutachtet. Tierarzt oder Tierklinik MUSS erreichbar sein. Wird vorher telefonisch besprochen, und anschliessend per Email bestätigt. Falls keine schriftliche Bestätigung kommt, findet der Urlaub in dieser Gegend NICHT statt. Hund geht immer vor, denn wir können keinen glücklichen Urlaub haben wenn unsere Dogge „nicht in Sicherheit“ wäre. Alle zwei Stunden wird die Fahrt unterbrochen. Kleine Gassirunde, Wasser fuer Dogge, Tee oder Kaffee fuer Herrchen und Frauchen, kleiner Imbiss fuer alle.
    Wasser soll ja sowieso IMMER, und auf jeder Fahrt mit Hund, egal ob Kurzstrecke oder langer Trip, dabei sein.
    Fahrzeug sollte Klimaanlage haben, denn es kann sehr gefährlich fuer einen Hund bei Überhitzung werden.
    Fuer Schatten fuer Dogge im Auto sorgen, Fenster auf der Sonnenseite abdecken.
    Aber all diese wichtigen Dinge MUSS MAN SICH VOR DER ANSCHAFFUNG EINER DEUTSCHEN DOGGE GRÜNDLICH ÜBERLEGEN. Die Frage heisst: WAS MACHE ICH WENN? Und erst wenn diese Fragen 100%ig geklärt sind, erst dann schaffe ich mir ein Tier an. Sich ein Tier zu holen ist ein Versprechen auf Lebenszeit. Also vorher alles regeln, dann wird das Zusammenleben und der Urlaub mit Dogge, oder einem anderen Tier, eine sehr glückliche Zeit.

    1. Hallo Edna!

      Ich bin sprachlos und begeistert! Würde sich jeder Hundebesitzer so viele Gedanken um seinen Vierbeiner und dessen Wohlergehen machen, so wären die Tierheime sicherlich leerer und die Vierbeiner um einiges glücklicher.

      Ich bin sicher, Ihre Dogge hat das beste Zuhause, das sie sich nur wünschen konnte. Hut ab!

      Ich wünsche Ihnen noch viele spannende Urlaube mit Ihrem Vierbeiner,
      Vanessa

  2. Servus,
    wir haben eine Dogge (5 monate).
    Unsere Hundebox, die wir schon hatten, wird langsam zu klein. Wie handhaben es andere Doggenbesitzer? Lieber mit Geschirr anhängen oder große Hundebox?

    1. Hallo und Servus!

      Die meisten Doggenbesitzer transportieren ihre Hunde überwiegend im Kofferraum. Entweder in einer entsprechend großen Box oder der Kofferraum ist mit einem Gitter zur Rückbank abgetrennt. Somit hätte also die Dogge den gesamten Kofferraumplatz für sich. Mir persönlich wäre nur das Anschnallen auf der Rückbank zu gefährlich. Eine Dogge wiegt ja schon so einiges und viele Gurtsysteme für Hunde versagen leider in Crashtests. Nicht unbedingt die Gurte/Geschirre an sich, aber die Karabiner.

      Vielleicht wäre die Frage etwas für ein Doggenforum? Das hier beispielsweise:

      https://forum.hundund.de/deutsche-dogge/

      Dort werden auch Autotypen diskutiert, welche für die Dogge besonders geeignet sind und andere Transportmöglichkeiten. Einfach ein bisschen stöbern oder die Suchfunktion im Forum benutzen.

      Falls Du die alte Transportbox verkaufen möchtest, kann Du gerne bei uns eine kostenlose Kleinanzeige aufgeben:

      https://www.meinedogge.de/dogge-anzeigen/in-anzeigen-stoebern/

      Viele liebe Grüße,
      Vanessa

  3. Also liebe Doggen-Besitzer, besonders Meinedogge.de,
    wenn ich meine Dogge in eine Hunde-Pension geben muss, damit ich in den Urlaub fahren kann, dann würde ich eher auf den Urlaub verzichten. Seht ihr denn nicht, wenn ihr euren treuen Freund einmal kurz alleine lassen müsst,wie feucht seine Augen sind, das Jammern hört ihr nicht, weil ihr weg seid.Was Edna King geschrieben hat, ist super. Wenn man sich ein Tier anschafft, dann soll man auch die volle Verantwortung übernehmen. Man ist gewaltig eingeschränkt aber man auch sehr viel Spaß und Freude,
    Eine Hundebox ist zwar Vorschrift, aber ich weigere mich immer noch, mein SUV ist mit einem Schutzgitter und Matratze ausgerüstet aber es doch für das große Tier doch sehr eng, Die Dogge fährt am liebsten auf dem Rücksitz in der großen Limousine mit, wenn ich sie aber mit dem Gurt sichere, dann vertütelt sie sich, wenn sie sich umdreht. Dann muss ich wieder rechts ran und alles wieder lösen. Die Limousine ist auch mit einem Trenngitter und zusätzlich mit einer Matratze ausgestattet, also Zweisitzer mit Dogge
    Mit Hund muss ich eh vorsichtiger fahren, so wie mit einem Kleinkind.
    Ich wünsche euch allen eine Unfall freie Fahrt.

    1. Hallo Brummi!

      Ich denke, die meisten Hundebesitzer planen ihren Urlaub sicherlich um den Hund herum. Ich würde auch eher auf einen Urlaub verzichten oder meine Dogge eben mitnehmen. Aber es gibt sicherlich Situationen, in denen der Hund einfach nicht mit kann. Dabei geht es ja nicht nur um den Urlaub. Was, wenn ich anderweitig verhindert bin? Ich eine Geschäftsreise machen oder ins Krankenhaus muss? Ich wohne im Ausland und sehe meine Familie ohnehin nur alle 3-4 Jahre. Mitnehmen geht in dem Fall einfach nicht, da ich meinen Hunden eine Flugreise nicht zumuten würde.
      Im Idealfall wird der Hund bei Familie, Freunden oder Bekannten untergebracht, die dem Vierbeiner schon vertraut sind. Daran kann man einen Hund auch gut schrittweise gewöhnen. Anfangs nur Gassigehen, dann mal ein paar Stunden dortbleiben, einen Tag und schließlich ein Wochenende usw. Man lässt ja auch die Kinder mal ein Wochenende bei Oma und Opa 😉
      Selbstverständlich kann niemand das eigene „Rudel“ ersetzen, aber es ist machbar. Ins kalte Wasser schmeißen würde ich meinen Hund aber nicht. Also ihn mal eben zwei Wochen mir nichts dir nichts in einer Hundepension abgeben. Was für ein Schock das sicherlich wäre! Aber auch an ein Hundehotel kann man die Dogge bestimmt gewöhnen. Es gibt Tagesbetreuung und Schnupperangebote usw. Es hängt sicherlich auch vom individuellen Charakter des Hundes ab, wie gut oder schlecht er die Trennung verkraftet. Mein ältester Hund genießt sehr gern die Aufmerksamkeit von Freunden und hat kein Problem, mal für einige Zeit dort zu sein. 🙂
      Ja ja, die Dogge und das liebe Auto! Think big ist da die Devise 😉 Super, dass Du da Deine Lösungen gefunden hast. Klingt gut. Und Zweisitzer mit Dogge, das kennen viele bestimmt 😉
      Wünsche Dir weiterhin gute Fahrt mit Deiner Dogge und schöne gemeinsame Urlaube.
      Vanessa

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